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Posted: 8-Jan-2017 - 3 comment(s) [ Comment ] - 0 trackback(s) [ Trackback ]
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 Letzte Station:  Turnhalle

Treatment für einen Kurzfilm

 

  1. Großer Raum (Umkleideraum einer Turnhalle), Halbtotale. Hereingeführt werden nacheinander: Maja (brünett, 28), Sigrun (aschblond, 43), Gudrun (39 schwarzgelockt), Regina (39 blond, langhaarig), Marita (17), Sabine (16), Gerda (41, braun, vollschlank) und Ulrike (24, schwarzhaarig). Die Frauen und Mädchen kennen einander nicht. Zwei Bewaffnete bewachen die Frauen.
  2. Großer Raum. Offizier und ein weiterer Bewaffneter betritt den Raum. Offizier brüllt: „Ausziehen! Sofort! Alles!“ Die Frauen beginnen sich zu entkleiden.
  3. Großer Raum. Offizier brüllt: „Hopp, hopp, hopp“. Ein Bewaffneter reißt Maja ungeduldig den Büstenhalter von den Brüsten. Fetzt ihr die Slips herunter, dreht sie zur Wand, biegt ihr die Arme nach hinten und fesselt ihre Arme hinter dem Rücken Dann dreht er sie mit einem Ruck zurück, Majas Riesenbrüste schwingen dieser Bewegung nach. Maja wird als Erste Richtung Tür geschoben. Sigrun, schmalgliedrig, aber sportlich, die nackt und aschfahl vor dem Offizier steht, wird auf gleiche Weise gefesselt, fügt sich ihrem Schicksal und stellt sich in die Reihe hinter Maja. Gudrun will Widerstand leisten, bekommt eine heftige Ohrfeige, die sie zu Boden wirft, sie wird von zwei Männern gewaltsam entkleidet. Noch auf dem Bauch liegend wird sie gefesselt, dann reißen zwei Uniformierte sie hoch und stellen sie in die Reihe.
  4. Großer Raum Reginas Brüste, Detail. Reginas Brüste haben große und harte Nippel, Angst und Aufregung mischen sich bei dieser reifen Frau zu einem erotischen Cocktail besonderer Würze. Fahrt auf Groß: Reginas volle Lippen. Uniformierter dreht sie herum, fesselt ihre Hände.
  5. Großer Raum halbnah Maritta und Sabine. Die beiden Mädchen haben sich entkleidet und sie haben sich, beinahe gleichaltrig, instinktiv zueinander gestellt, umarmen sich. Die Uniformierten reißen sie auseinander, drehen ihnen die Arme nach hinten und fesseln sie mit geübten Griffen. Die Mädchen wimmern leise vor sich hin.
  6. Großer Raum. Gerda groß. Gerda legt ihren BH ab, ihre fantastischen Titten lassen alles andere im Raum verblassen. Der Offizier und die anderen Uniformierten für einen Moment sprachlos starr bei diesem Anblick. Gerda beugt sich vor, um sie den Slip von den Füßen zu ziehen, stützt sich mit einer Hand an der Wand ab, dabei schwingen die gewaltigen Brüste frei wie Bronzeglocken. Und schwingen auch noch nach, als sich Gerda wieder aufrichtet. Fast ehrfürchtig fasst einer der Uniformierten Gerda am Arm, wendet sie um und greift sich den anderen Arm, um Gerda zu fesseln. Nicht ohne dabei genau zu beobachten, wie diese göttlichen  Wundertitten auf jede Bewegung, jeden Griff reagieren.
  7. Großer Raum. Ulrike ist dran, sie ist schon vollständig entkleidet und stellt sich mit nach hinten gereckten Armen vor ihre Peiniger. Sie wird schnell gefesselt und reiht sich ein.
  8. Gang zur Turnhalle. Halbtotale. Acht todgeweihte Frauen gehen in der Reihenfolge, wie sie gefesselt worden sind, an der Kamera vorbei. Ihre Köpfe leicht gesenkt, die Hände hinter dem Rücken gebunden. Man hört das Trapsen ihrer nackten Füße auf dem Boden. Man sieht das Schwingen und Wippen ihrer Brüste bei jedem Schritt. Sonst herrscht Schweigen, eine fast andächtige Stille
  9. Gang zur Turnhalle. Halbnah. Acht Frauen, die Hände hinter dem Rücken gefesselt, gehen mit hüpfenden Brüsten an der Kamera vorbei: Majas große Brüste mit „puffy nipples“, Sigrun mit hängenden, bleichen Brüsten, Gudrun mit schwingenden Glocken, Regina zitternden Brüsten und großen harten Nippeln, Maritta mit jugendlichen Hängetitten, Sabine mit kleinen festen Titten, auf denen man eine Laus zerquetschen könnte, Gerdas ungeheurer Vorbau, der selbst den abgebrühten Wächtern den Atem stocken lässt, in aufreizendem Schwingen, Ulrikes Brüste mit den tiefdunklen Warzenhöfen, gerade so groß, dass sie bei jedem Schritt hüpfen – eine Parade der Wolllust, ginge es für die acht Frauen nicht zum Sterben.
  10. Turnhalle; Totale. Die acht nackten Frauen werden in die Turnhalle geführt. (Offizier, off: „Hopp, hopp, hopp!“) Die Frauen werden zum Laufschritt angetrieben. Das Wippen und Hüpfen ihrer Brüste schaukelt sich dabei weiter auf. In der Turnhalle wurde ein improvisierter Galgen errichtet: Die acht Kletterseile an der hinteren Hallenwand sind zu Schlingen geknüpft worden. Die acht Frauen müssen an der Seitenwand Aufstellung nehmen, eine immer neben der anderen, mit dem Rücken zur Wand.
  11. Turnhalle, Hallenwand, Nah. Langsame Fahrt über die Gesichter von Maja (blickt starr), Sigrun (bleich, mit geschlossenen Augen), Gudrun (erregt), Regina (fassungslos den Kopf schüttelnd), Maritta (verkniffen), Sabine (weinend), Gerda (gefasst) und Ulrike (geistesabwesend), Schwenk auf Halbnah, so dass auch die Brüste der Frauen zu sehen sind, dann langsame Fahrt zurück: Ulrikes herrliche schwarze Warzenhöfe, Gerdas wohlgeformter Riesenbusen, der sich hebt und senkt, Sabines kleine feste Brüstchen, Maritas schwere, hängende Brüste, Reginas breit ausgeformte Titten mit den festen großen Nippeln, Gudruns dunkle Warzen auf den glockenschweren Brüsten, Sigruns großer, vor Erregung leicht zitternder Busen und Majas gewaltige, fleischige Brüste mit den großen, leicht geschwollenen rosa Warzenhöfen.
  12. Turnhalle. Maja groß. Ein Bewaffneter tritt an Maja heran. Sie begreift, sie wird als Erste zum Sterben abgeholt. Ein Bewaffneter bringt sie zum Galgen.
  13. Turnhalle. Maja groß von hinten. Fahrt. Maja schreitet zum Galgen. Ihre Hände in den Fesseln spielen nervös. Die Kamera „trinkt“ das anmutige Schwingen ihrer Pobacken, während Maja gefasst auf ihren Tod zugeht. In diesem Moment denkt sie überhaupt nicht an die Schmerzen und an den qualvollen Tod, der ihr bevorsteht, sondern an ihre beiden Kinder, die sie zurücklässt.
  14. Turnhalle. Galgen. Maja Groß von vorn. Maja schreitet auf die Kamera zu. Ihre riesigen Brüste schwingen hin und her. Sie wirkt gefasst, hat den Blick gesenkt.
  15. Turnhalle. Galgen groß. Henker empfängt Maja, stellt sie auf einen Hocker. Das gelingt nicht gleich, weil die ziemlich schwere Frau, deren Hände auf dem Rücken gefesselt sind, bei dieser Aktion strauchelt. Er schiebt sich schließlich am Hintern auf den Hocker. Das Aufsteigen auf den Hocker offenbart Form und Kraft von Majas Oberschenkeln und das Versprechen ihres Schoßes, das sie nun leider nie mehr einlösen kann.
  16. Turnhalle. Galgen groß Der Henker steigt selbst auf ein Kastenelement und legt Maja die Schlinge um den Hals. Dabei kann er nicht ablassen, die Oberweite seiner ersten Todeskandidatin zu bewundern. Die Wächter und die Henker sind abgebrühte Kerle, haben schon das Sterben Hunderter Frauen begleitet. Aber noch immer nimmt es ihnen manchmal den Atem, wenn sie solche Wunderwerke vor Augen haben.
  17. Turnhalle. Galgen. Overshoulder Henker. Während der Henker, auf einem Kastenelement unmittelbar hinter Maja stehend, der jungen Frau die Schlinge umlegt und den Knoten hinter dem linken Ohr platziert, schaut er ihr über die Schulter und sieht, wie sich ihr gewaltiger Busen in schneller Folge hebt und senkt, weil Maja in höchster Erregung Luft in ihre Lungen pumpt. Ihr Nippel sind riesig und fest, ihre Warzenhöfe dick geschwollen. Er weiß, dass dieses hektische Atmen die Agonie der jungen Frau nur verlängern wird: Wenn sie schon längst keinen Sauerstoff mehr in der Lunge hat, wird der Sauerstoff in ihrem Blut sie am Leben halten und sie wird ihr grausames Sterben lange auskosten müssen.
  18. Turnhalle, Galgen, Maja groß. Majas Atem geht heftig. Die Schlinge wird straff gezogen. Maja atmet noch schneller. Schaut zum Henker. Weiß, dass dieser Mann sie gleich töten wird. Eine große Traurigkeit umflort ihren Blick. Der Henker (off) stößt den Hocker weg. Majas Kopf wird von der würgenden Schlinge beiseite gerissen. Ihre Zunge quillt aus dem Mund. Ihr Gesicht verzieht sich zu einer schmerzvollen Grimasse. Langsame Fahrt zurück. Die vollständige, hängende und mehr und mehr verzweifelt zappelnde Gestalt der schönen Maja kommt ins Bild. Ihre Brüste hüpfen im Takt mit ihren Strampelbewegungen; Majas Arme versuchen, seitwärts des Körpers den Hals zu erreichen. Auch in den Pausen zwischen ihren heftigen Fußtritten schwingen die wohlgeformten Titten sanft nach (aus dem Off: Das Wimmern der anderen Frauen).
  19. Turnhalle, Hallenwand. Die anderen Frauen im Schock. Sigrun ist zusammengebrochen und in die Knie gesunken. Zwei Bewaffnete reißen die halb Ohnmächtige hoch und schleifen sie zum Galgen. Erst auf dem Weg wird ihr bewusst, dass sie die Nächste ist, die sterben muss.
  20. Turnhalle, Galgen. Fasziniert und erschreckt zugleich blickt Sigrun zu Maja hoch, die von ihren Augen einen erregenden Totentanz aufführt, wie ein Radfahrer strampelt und keuchende Laute von sich gibt. Das dicke Kletterseil zieht sich nur langsam zu, aber umso mehr, je heftiger die Delinquentin in der würgenden Schlinge zappelt. Der Henker umgreift Sigruns Oberschenkel, wobei er seine Arme unter ihrem Hintern verschränkt. Der starke Mann hebt Sigrun mit einem Ruck hoch und stellt sie auf den Hocker unter die Schlinge. Der Griff des Mannes verursacht Sigrun einen eigenartigen Lustschauer, der ihr im gleichen Moment unangemessen vorkommt. Gefasst betrachtet sie den Strick, in ihrem Gesicht liest man: „Du bist es also, die mir den Tod bringt.“ Der Henker streift die Schlinge über sie. Als der Strick ihren Hals berührt, schwellen die Lustschauer zu einer gewaltigen Welle an. Jetzt wird ihr schlagartig bewusst, was hier mit ihr geschieht. In diesem Moment stößt sie einen fast unmenschlichen Schrei aus, in dem all ihre Verzweiflung und Todesangst – gemischt mit Lebensgier und ungezügelter Ficklust – schrillt.
  21. Turnhalle, Hallenwand. Gudrun groß. Gudrun kann sich ausrechnen, dass sie als Nächste geholt werden wird. Als Sigrun schreit, zuckt sie zusammen und schließt fest die Augen. (Im Off:) Sigruns Schrei geht in ein Gurgeln über. Gudruns Kinn beginnt zu zittern. Dann wird ihr Gesicht plötzlich aus dem Bild gerissen. Gudrun geht die letzten Schritte ihres jungen Lebens.
  22. Turnhalle, Galgen. Die schlanke Gestalt Gudruns von hinten. Maja und Sigrun zappeln in ihren Schlingen. Gudrun geht willenlos auf ihre Schlinge zu, besteigt den Hocker, stellt sich selbst in die richtige Position. „Mach schnell!“, sagt sie zu ihrem Henker und glaubt selbst kaum, dass sie das sagt.
  23. Turnhalle Galgen Nah. Der Henker legt ihr die Schlinge um, steigt vom Kasten, stellt sich vor Gudrun, deren schwere Brüste jetzt in Höhe seines Kopfes sind, fasst die Frau an den Hüften, schaut auf zu ihr, schaut ihr in die Augen, die tapfer seinem Blick nicht ausweicht, und stößt den Hocker weg. Gudrun sackt nur wenig durch, hängt frei in der würgenden Schlinge, schaut noch immer den Henker an scheint entschlossen, sich gegen das Unausweichliche nicht mehr zu wehren, hängt eine ganze Weile still, so dass sich die Schlinge nicht gewaltsam enger zieht, bevor auch bei ihr der Lebenswille des Körpers über den Geist siegt, der starre Blick sich mit Angst und Entsetzen füllt und die schöne Gestalt zu zucken und zu zappeln beginnt. Gudruns Todeskampf hat begonnen. Ihre Augen sind schrecklich weit geöffnet; ihrem Blick kann der Henker nicht standhalten, er tritt zur Seite und beobachtet die strampelnden Beine Gudruns.
  24. Turnhalle, Wand. Reginas Gesicht, Groß. In ihrem Gesicht spiegelt sich das Entsetzen darüber, dass sie die Nächste sein wird. Fahrt auf Halbnah. Neben ihr drücken sich Maritta und Sabine eng aneinander verwöhnen einander mit heißen, lebensgierigen Küssen. Kamera verharrt beim Zungenspiel der Mädchen. Zwei Mädchen, die zuvor nie lesbische Neigungen verspürten, die sich nun aneinanderpressen und ihr letztes sinnliches Erleben auskosten. Das Entsetzen in Reginas Gesicht wird größer. Sie schüttelt den Kopf, haucht tonlos „Nein, nein!“ Zwei Uniformierte fassen Regina an den Ellenbogen und ziehen sie weg. Zurück bleiben im Bild die beiden knutschenden Mädchen.
  25. Turnhalle, Galgen. Totale, langsame Fahrt auf Halbtotale. Der Henker nimmt Regina in Empfang, stellt die kleine Frau auf dem Hocker zurecht, ordnet ihr volles, langes Haar, bindet es zu einem Pferdeschwanz, bevor er ihr – fast zärtlich – die Schlinge umlegt. Dabei berührt er die Todgeweihte immer wieder zart, was Regina zu gefallen scheint. Reginas Brüste sind groß und schon ein wenig schlaff. Kleine Warenhöfe, aber große Nippel. Reginas Atem geht schnell. „Tu es nicht, tu es nicht, tu es nicht!“, wispert sie in einem fort. Sanft zieht er den Hocker unter ihr weg, die Schlinge schnürt sich ohne Ruck um ihren Hals fest. Ihre Lippen formen weiter „Tu es nicht, tu es nicht!“ Ihre Kehle wird nie wieder einen Ton bilden. Der Henker fasst Regina an den Pobacken, lässt die Hände dann über ihre vollen runden Oberschenkel von den Hinterseiten und Innenseiten der Schenkel, wo besonders viele Nerven für Berührungen empfänglich sind, über die gewölbten Vorderseiten der Oberschenkel bis zu den Knien gleiten – er will vorgeblich das Pendeln des Körpers auffangen , aber nutzt die Gelegenheit, sich an dem reifen Fleisch der 39-jährigen, das vor Erotik knistert, zu erfreuen, bevor es kalt und tot ist. Er ist sich sicher, dass sie die Berührungen auch in ihrem Todeskampf noch spürt. Auch Reginas Gestalt beginnt zu zucken und zu zappeln. Sie zuckt und zappelt in der Umarmung des Henkers, als tobe sie sich in einem Liebesakt aus.
  26. Turnhalle, Galgen. Totale. Maja hängt schon fast still. Ihre Gestalt wird von gelegentlichen Zuckungen geschüttelt, die auch ihre herrlichen Brüste erbeben lässt. Maja hat das Bewusstsein verloren und spürt ihre Qualen nicht mehr; ihr starker Körper wehrt sich noch immer gegen das Unausweichliche. Sigrun und Gudrun kämpfen noch unter qualvollen Schmerzen für Körper und Geist; der zunehmende Luftmangel raubt den Frauen fast den Verstand. Regina hat ihren Kampf gerade erst aufgenommen, da schleppen die Uniformierten bereits die 17-jährige Maritta zum Galgen. Marittas große, leicht hängende Brüste wippen bei jedem Schritt. Ihr Bauch ist fleischig und leicht gewölbt – man könnte annehmen, dass sie schwanger ist, das Fleisch zittert beim Laufen leicht, ihre Beine sind sehr schlank und schön geformt. Ihr Körper ist kaum tailliert, ihre Hüften wirken eher schmal, ihr Hintern ist klein und fest. Sie wendet ihren Kopf der neben ihr sterbenden Regina zu, als sie auf den Hocker muss – der Henker nutzt die Gelegenheiten zu einem vollen Griff in ihre Möse – und der Henker ihr die Schlinge umlegt. Ihr Atem geht schneller und noch ehe sie sich richtig fassen kann und begreift, dass das nun schon ihr ganzes Leben gewesen ist, hat der Henker bereits den Hocker unter ihr weggestoßen und mit einem kurzen erstickten Aufschrei, der fast wie ein Juchzen klingt, beginnt die Siebzehnjährige ihren letzten Tanz. Maritta macht Radfahrbewegungen mit den Beinen und wirft gleichzeitig ihren Oberkörper hin und her, als könne sie so der Schlinge um ihren Hals entkommen. Ihre Brüste schaukeln bei diesem Kampf hin und her. Ihr Bauchfleisch wippt und wabbelt.
  27. Turnhalle, Wand. Die 16-jährige Sabine wird geholt. Sie realisiert erst jetzt, dass sie als Nächste daran ist zu sterben. Sie schüttelt heftig den Kopf, als sie die Uniformierten auf sich zukommen sieht. Sie schreit, als die Uniformierten sie unter den Armen greifen und sie wegzerren: „Nein, nein, nein! Bitte nicht! Bitte lasst mich! Nein, nein. Ich will nicht sterben.“
  28. Turnhalle Galgen. Sabine wird unter die Schlinge gezerrt. „Nein, nein, nein, o Gott, nein!“ Sie strampelt wild mit den Füßen, als sie auf den Hocker gehoben werden soll. Zwei Uniformierte umklammern ihre Schenkel, damit der Henker Sabine die Schlinge um den Hals legen kann. Als es so weit ist, wimmert sie: „O Gott, lasst mich doch gehen, ich tue alles, was ihr wollt, nur lasst mich leben. Lasst mich leben.“ Und noch einmal, als der Henker den Fuß zum Hocker hebt: „Nein, nein, o Gott, bitte nein, lass mich leben!“
  29. Turnhalle Galgen Hocker groß. Der Henker spielt mit Sabines Angst, kickt den Hocker leicht an, das löst hektisches Trippeln Sabines aus. „Nein, nein, nicht, lass mich!“ Dann zieht der Henker den Hocker mit den Händen ein Stück weg, so dass Sabine fast mit den Füßen abrutscht. „Nein, o Gott, lass mich, lieb mich, fick mich, aber töte mich nicht.“ Henker richtet sich wieder auf. Sabine in Todesangst: „Nein, bitte, bitte nein, lass mich le …“ Das letzte Wort geht in ein ersticktes Keuchen über, als sie frei schwingt und die Schlinge ihr den Hals abschnürt und die Zunge aus dem Mund drückt.
  30. Turnhalle Galgen Sabine halbnah. Augenblicklich beginnt sie wild um sich zu treten und sich in der Schlinge hin und her zu werfen, spreizt die Beine, klatscht ihre fülligen Oberschenkel aneinander, macht Häschensprünge, Schwimmbewegungen, zieht die Knie an, als ob sie im Sessel sitzt, schlägt mit den gefesselten Armen wild um sich.
  31. Turnhalle Galgen, langsame Fahrt auf halbtotal. Neben Sabines Verzweiflungskampf hängt Maritta schon fast still, macht ihre letzten Zuckungen, neben ihr hat es Regina geschafft, sie hängt schlaff und mit entspanntem Gesicht in der Schlinge. Auch Gudruns Körper ist still geworden, sie hat lange gekämpft und ist gleichzeitig mit Regina gestorben.
  32. Turnhalle Wand. Gerda, tief atmend, erwartet ihr Schicksal. Ohne Widerstand zu leisten und aufrechten Blicks lässt sie sich wegführen.
  33. Turnhalle, Galgen. Gerda besteigt ohne zu zögern den Hocker, neigt ihren Kopf dem Henker zu, damit er ihr die Schlinge leichter umlegen kann. Der Henker berührt dabei zärtlich ihre sehenswerten Brüste.
  34. Turnhalle, Galgen. Gerdas Gesicht groß. „Mach ein Ende!“, raunt sie dem Henker zu. (im Off: Poltern des Hockers) Gerdas Gesicht sackt leicht durch, hängt in der Schlinge, ihr schönes Gesicht verzerrt sich zur Grimasse, rötet sich, sie beißt die Zähne aufeinander, als könnte sie damit das Würgen des Schlinge aufhalten.
  35. Turnhalle Galgen halbnah. Gerda und Sabine. Sabine kämpft noch immer, aber die Ausschläge ihrer Zuckungen und Strampelbewegungen werden kleiner. Neben ihr hängt Gerda, deren Körper sanft hin und her schwingt. Gerdas schlanke Beine vollführen ein tremoloartiges Strampeln, was ihre Riesenbrüste in eine zitternde Bewegung versetzt. Dann zieht Gerda mehrmals die Unterschenkel an und wirft sie ruckartig nach unten. Sie zieht die Knie beider Beine an, dabei, drückt sie ihre Brüste etwas zur Seite, sie öffnet die Knie, die Brüste fallen zwischen ihre Beine, lange kann sie in dieser extremen Haltung nicht verharren, dann fallen ihre Beine kraftlos herab, begleitet von einem Nachbeben ihrer Supertitten. Gerdas Todeskampf wirkt viel systematischer, fast möchte man sagen: durchdachter als Sabines wildes Gebaren – doch es ist nicht erfolgversprechender angesichts der würgenden Schlinge, die beide Frauen umbringen wird.
  36. Turnhalle Wand. Ulrike wird als Letzte geholt. Sie wehrt sich nicht. Sie hat das Sterben der anderen beobachtet. Sie ist gebrochen. Sie weiß, was nun kommt.
  37. Turnhalle Galgen. Der Henker hebt sie auf den Hocker, rafft ihr langes schwarzgelocktes Haar nach hinten, bindet es zu einem Pferdeschwanz, legt ihr die Schlinge um den Hals, was sie gleichmütig geschehen lässt. Sie wartet nicht, bis der Hocker unter ihr weggestoßen wird, sobald sie die Schlinge fest um ihren Hals und den Knoten hinter dem Ohr spürt, kickt sie den Hocker selbst mit einem Fuß weg und springt ins Leere. Sie beginnt einen kurzen Tanz, der sie hinüberführt in das Reich des Todes.
  38. Turnhalle Galgen, Ulrike Detail. Ulrikes große dunkle Warzenhöfe, vor der Kamera hin und her pendeln. Ihre Nippel werden fest. Fahrt auf Nah. Die Gestalt wird von einem alle Glieder umfassenden Beben geschüttelt, das in ein Zittern der Beine übergeht – bis auf wenige Zuckungen hängt auch Ulrike still.
  39. Turnhalle Galgen, Fahrt auf Totale. Die acht Frauen am Galgen. Letzte Zuckungen. Alle Gesichter vom Todeskampf gezeichnet.
  40. Turnhalle Galgen, langsame Fahrt über die Füße der Erhängten, Groß. Von Ulrikes Füßchen bis hinauf zu Majas Füßen. – Black.

 

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Letzter Angriff

Prolog

Sie sitzen alle im Graben und wissen, dass der Angriff in wenigen Minuten beginnen wird: Martina, Conny, Isabella, Pia, Margit, Bettina, Ulrike, Alice, Anngret, Kerstin, Maren, Christine, Ilona, Gudrun, Marlies, Irmelin, Elke, Angela, Sabine, Andrea, Heidemarie, Renate – der ganze Rest des 4. Zuges, das letzte Aufgebot. Sie ahnen, dass einige von ihnen nach Ablauf der ersten zehn Minuten des Angriffs nicht mehr leben werden. Sie fragen sich, wer es sein wird. Jede hofft, dass es nicht sie selbst treffen würde. Sie ahnen nicht, dass sie alle tot sein werden.

Jedes der jungen Mädchen hängt seinen Gedanken und Erinnerungen nach. Die Jungs, mit denen sie gefickt hatten, spielten darin die Hauptrolle, aber auch die Mitkämpferinnen, mit denen sie sich trösteten, wenn ihre Liebhaber gefallen waren.

Martina trauert um Uwe, der vor zwei Tagen an ihrer Seite fiel. Er war die große Liebe ihres Lebens gewesen, schon in der Schule war sie in den zwei Jahre älteren Jungen verknallt. Und wie damals in der Schulzeit waren die beiden stets verrückt nacheinander gewesen, hatten jede Gelegenheit benutzt, sich aneinander zu reiben und es in einem versteckten Plätzchen miteinander zu treiben. Martinas Schmerz ist noch ganz frisch, er brannte ihr nicht nur im Herzen, sondern auch in der Möse, die nach Uwes dickem Prügel verlangte. Sie hockt in einer Grabenecke und reibt sich die Pussy, bearbeitet den Lustort in ihrer rasierten Spalte mit beiden Händen, bis es sie plötzlich und heftig überkommt und sie nicht mehr die Zeit hat, eine Hand aus der Uniformhose zu ziehen und sich den Mund zuzuhalten: So schickt sie einen erstickten Lustschrei in den Nachthimmel. Sie ist nicht die Einzige, der es so ging, wenn sie die Geräusche aus den benachbarten Grabenabschnitten richtig deutete.

Anngret fühlt ein warmes Pulsieren in ihrer Vagina, wenn sie an Stefan denkt, den sie sich mit Kerstin teilen muss. Kerstin ist sauer auf Anngret, eigentlich ihre beste Freundin, dass sie ihr Stefan weggeschnappt hat. Und Maren ist eifersüchtig auf Stefan, hätte es lieber gesehen, wenn Stefan wieder Anngret gevögelt hätte. Denn sie ist scharf auf Kerstin, in deren üppige Formen sie sich sofort nach der Einberufung verknallt hatte. Aber Kerstin hatte auf beiläufige zärtliche Berührungen nicht reagiert, hat sich ihr als gute Freundin angeschlossen, ohne Maren Hoffnung auf sexuelle Erfüllung zu lassen. Maren reibt sich ihre erregte Mitte mit der linken Hand und stöhnt leise.

Conny denkt an den aufregenden Sex mit Dietmar, der gestern vor ihren Augen fiel. Dietmar war kein Mann fürs Leben, aber ein Mann fürs Lieben, zärtlich und gewalttätig zugleich. Dabei mit dem sicheren Empfinden, wann eine Frau Gewalt und wann Zärtlichkeit will. Ein Draufgänger, auch im Kampf, der folgerichtig leider draufging.

Irmelin denkt an den Dreier mit Ramon und Bettina, wie Bettinas Riesentitten wie Glocken vor ihrem Gesicht schwangen, als Ramon sie von hinten bumste, an Bettinas fordernde Zungenküsse, die im Rhythmus von Ramons Stößen Irmelins Mund fickten, denkt an ihre eigenen Lustschreie, als sie auf Ramon einen wilden Ritt vollführte, während er ihr kleinen festen Brüste knetete und sie viermal hintereinander kam, bis Ramon in ihr explodierte. Nun liegt Ramon schon seit Tagen in einer Zeltbahn verscharrt einen Meter tief im Boden.

Ulrike denkt an ihren Andreas. Sie wünscht sich, von ihm schwanger geworden zu sein während des letzten Urlaubs. Zweimal war ihre Regel schon ausgeblieben, aber das ging vielen anderen Frauen so unter den Umständen des Kriegs, ohne dass sie schwanger waren.

Auch die Männer aus den Nachbarzügen hängen ihren Gedanken nach. Stefan ärgert sich, dass er es nicht mehr geschafft hat, zu Anngret zu schlüpfen. Tommy träumt, tagträumt von Margit, mit der er zu gern gevögelt hätte. Frieder denkt an Ulla, die er immer beschützen wollte und sie doch nicht beschützen konnte, als die Kugel eines Scharfschützen sie traf. Nico vom 2. Zug wünscht sich nichts sehnlicher, als seiner Marlies vom 4. ein Baby zum machen.

 

Der Angriff

Der Pfiff ertönt. Sie nehmen ihre Gewehre auf. Sie steigen aus dem Graben. Ihre kurzen Soldatenröcke sind bequem für den Kampf im Gelände. Da es Sommer ist, kämpfen die Frauen mit nackten Beinen. Kurze Röckchen, nackte Beine und Springerstiefel – das ist ein erfreulicher Anblick, der bei den männlichen Mitkämpfern Wohlgefallen weckt. Oft unterhalten sich die Männer über die unterschiedlichen Schenkel der Frauen –lange und kurze, füllige und schlanke, fleischige und sehnige – sie genießen es, die Frauen an der Grabenwand hinaufsteigen und die Beinmuskeln arbeiten zu sehen. Einige der Mädchen haben die Blusen aus dem Rocksaum gezogen und direkt unter den Brüsten verknotet.

Die kleine Isabella, unterstützt von ihren Kameradinnen, steigt als Erste über den Grabenrand. Ehe sie sich richtig aufrichten kann, wird sie von einem Scharfschützen getroffen. Bauchschuss. Sie sinkt in die Knie, ein blutiger Fleck bildet sich auf ihrer Bluse. Die anderen steigen an ihr vorbei, nur Pia dreht sich kurz nach ihr um, sieht aus dem Augenwinkel, dass sich der Schütze auf Isabella eingeschossen hat; eine zweite Kugel trifft sie in der rechten Brust, sie hebt die Arme, mauzt wie eine geschlagene Katze. Kurz darauf schlägt ein drittes Geschoss in der linken Brust ein. Isabella stirbt mit einem gurgelnden Seufzer und sinkt rücklings in den Graben zurück. Niemand ist bei ihr. Sie ist tot, ehe sie auf dem Boden aufschlägt. Ihre kurzen stämmigen Beine recken sich verdreht gen Himmel.

Die anderen formieren sich zur Schützenkette. Pia bleibt plötzlich – nur ein paar Schritte weit ist sie gekommen – stehen, fasst sich an die rechte Brust, schaut dann auf ihre blutige linke Hand, lässt das Gewehr aus der Rechten fallen. „Oh Scheiße, nein!“ sagt sie stöhnend, geht langsam auf die Knie, hält sich mit beiden Händen die schmerzende Wunde, aus der das Blut quillt und nicht aufhören will zu strömen, sinkt dann nach rechts um. Sie zittert, ihre Beine zucken, sie stöhnt. Sie wird noch minutenlang leben, bis sie innerlich verblutet ist.

Die anderen gehen weiter vor. Das Feuer von der anderen Seite wird stärker. Auch Maschinenwaffen schießen auf die Angreiferinnen. Die Mädchen ducken sich, um den Gegnern ein kleineres Ziel zu bilden, dann, wenn das Feuer des Feindes etwas nachlässt, richten sie sich wieder auf, laufen instinktiv schneller, als könnten sie damit unter der Wirkung der Waffen hindurchlaufen, aber sie verkürzen doch nur die Zeit bis zu ihrem Tod.

Der Tod schläft unbarmherzig zu. Jede Frau erlebt den Moment ihres Todes anders. Conny lässt auf einmal ihr Gewehr weg, hebt beide Arme angewinkelt seitwärts bis in Schulterhöhe, als ob sie Flügelschläge ausführen will. Sie geht, taumelt noch ein paar Schritte, sie spürt keine Schmerzen, nur eine furchtbare Hitze im Bauch, sie sieht Blut, viel Blut ihre Beine herunterlaufen und sieht, dass ihr Unterleib ein blutender Klumpen Fleisch ist. Eine MG-Garbe hat sie getroffen, ihr Geschlecht zerstört, Därme und Blutgefäße zerrissen. Sie denkt an Dietmar in diesem Moment. Nach ein paar taumelnden Schritten sinkt sie kraftlos in sich zusammen, verliert das Bewusstsein und wird verbluten, während die anderen weiter vorgehen.

Anngret schießt im Gehen. Ohne am Kinn anzulegen, den Kolben an die Achsel gestemmt. Sie erzielt Wirkung beim Feind, zwingt ihn in Deckung. Die stämmige Angreiferin wird von den Gegnern als gefährlich geortet, sie zieht das Feuer auf sich, empfängt einen Schuss in ihren rechten Oberschenkel. Sie schreit kurz auf, mit weit aufgerissenen Augen, setzt das Gewehr ab, um sich darauf zu stützen, mit schmerzverzerrtem Gesicht bleibt sie stehen, ist in einfaches Ziel für den Scharfschützen, der sie findet. Ein Schuss in ihre linke Brust mäht sie nieder. Kaum weiß sie nach dem schmerzhaften Schlag in der Brust, was mit ihr geschieht. Mit weit ausgebreiteten Armen fällt sie auf den Rücken. Ihr Busen hebt und senkt sich mit den in Todesangst immer hektischer werdenden Atemzügen. Mit einem Mal bäumt sich ihr liebeshungriger Körper noch einmal auf, als ob sie Stefan entgegenbebt. Dann fällt sie kraftlos zurück und stirbt.

Alice schreit, kann das Gewehr nicht mehr halten, aus dem sie noch nicht einmal geschossen hat, eine Garbe von vier Einschüssen hat ihren Leib unterhalb ihres Busens durchpflügt, sie knickt nach vorn ein, hält sich den Bauch, fällt auf die Knie, richtet sich auf, sie blickt gen Himmel, als ob sie noch ein letztes Gebet sprechen wollte, hält sich so für Sekunden, fällt nach vorn und ist tot.

Ein Scharfschütze findet die zierliche Andrea, sie bekommt einen Schuss in den Oberbauch, sie schreit, will das Gewehr in Richtung Feind richten, ist schon zu schwach dafür, sie geht mit der Waffe in der Hand zu Boden, auf ihrer Bluse hat sich ein riesiger Blutfleck unterhalb der Brust gebildet. Jetzt wird ihr bewusst, was mit ihr geschehen ist. Sie schreit ein lang gezogenes „Nein!“ heraus, presst beide Hände auf die blutende Wunde, dann sackt sie wie in Zeitlupe zusammen, um langsam und qualvoll zu sterben.

Die blonde Heidemarie mit den großen, festen Brüsten holt ein Schuss in den Unterleib von den schlanken Beinen, sie bleibt plötzlich stehen, lässt das Gewehr fallen, hält sich den schmerzenden Bauch und geht in die Knie. Eine Garbe aus einer Maschinenwaffe hämmert durch ihre Titten. Sie reißt die Hände nach oben; ihr entsetzter Blick sagt, dass sie weiß, dass der Tod in ihrem Körper angekommen ist. Ihr Leib beginnt, während sie noch kniet, zu beben und zu zittern, sie spuckt Blut, sie lässt die Arme sinken, ihr Gesicht verklärt sich, sie stirbt noch im Fallen.

Neben ihr läuft die dunkelhaarige Renate. Sie sieht ihre Kameradin neben sich fallen. Die Angst treibt sie zu schnelleren Schritten. Ihr geflochtener Zopf schwingt bei jedem Schritt hin und her. Sie ahnt nicht, dass der Schütze nur ein klein wenig nach links schwenken muss, um auch sie zu treffen. Und er trifft sie – in den Bauch und, als sie stehen bleibt, zertrümmert ein kurzer Feuerstoß ihre Brust. Renate zuckt und bebt beim Einschlagen der Kugeln, während sie in die Knie sinkt und mit ausgebreiteten Armen nach hinten fällt. Sie liegt tot mit offenen Augen auf dem Rücken, Blut rinnt aus ihrem Mund.

Als Nächste erwischt es Martina, deren herrlich große Brüste bei jedem Schritt verführerisch schwingen und schwappen. Ein Geschoss fährt heiß in die linke Titte, zertrümmert eine Rippe, wird davon deformiert und abgelenkt, zerfetzt ihr Herz, den Lungenflügel und tritt am Rücken in einer großen Wunde aus, eine Fontäne aus Blut und Fleisch mit sich reißend. Martina bleibt im Moment, da sie getroffen wird, wie angewurzelt stehen, reckt beide Arme nach oben, ihr Gewehr fliegt weg. Sie stößt einen kurzen, erstickten Schrei aus. „Uwe“, ist ihr letzter Gedanke. Sie bricht zusammen und ist sofort tot. Die Frauen sind 100 Meter weit gekommen, schon mehr als ein Drittel von ihnen ist gefallen.

Die Scharfschützen richten mehr Schaden an als die Maschinenwaffen. „Wir werden alle draufgehen“, sagt die dunkelhaarige Maren, die neben Kerstin geht. Fast im gleichen Moment vollendet sich ihr Schicksal, sie fasst sich an den Hals, wo sie eine Kugel im Dekolletee getroffen hat, sie bleibt stehen, nur die Zeit, die der Schütze zum Nachladen, Visieren und Abdrücken braucht, bleibt ihr noch. Kerstin, selbst im Knien ruft ihr zu: „Runter!“ Feuert auf den Gegner. Zu spät. Kerstin dreht sich entsetzt zu ihr um, sie sieht, wie ein Treffer in die linke Brust ihrer Freundin eine Blutfontäne auslöst und Marens junges Leben auslöscht. Die junge Frau sinkt in die Knie und fällt dann aufs Gesicht. Ihre Beine liegen leicht gespreizt und ausgestreckt; sie zucken noch, solange Leben in dem schönen jungen Körper ist. Dann verkrampft sich ihre Gestalt, ihr Beine zucken und zittern – und entspannt sich einen Moment später, Maren hat es überstanden.

Kerstin reißt ihr Gewehr hoch und beginnt, während sie vorwärts stolpert, wieder zu schießen. Neben ihr bricht Gudrun mit einem Bauchschuss zusammen, breitbeinig geht sie in die Knie. Eine nach der anderen bleibt nun zurück – der Angriff ist nichts anderes als ein Massenmord an den Mädchen und jungen Frauen. Gudrun kniet, hält sich den Bauch, ihr Gesicht ist schmerzverzerrt, niemand kann ihr helfen, obwohl sie noch minutenlang leben wird und mit ansehen muss, wie eine nach der anderen ihrer weiter vorrückenden Kameradinnen getroffen wird und stirbt.

Ilona bleibt auf einmal stehen, lässt ihr Gewehr fallen. Als wollte sie gar nicht glauben, was ihr geschehen ist, geht sie wie in Zeitlupe zu Boden, ein gezielter Schuss hat ihre rechte Brust verwüstet, ihren Brustkorb zertrümmert und die Lungenschlagader zerfetzt, sie spürt kaum Schmerzen, nur eine große Schwäche, und ahnt, dass es aus ist. Die bekommt keine Luft mehr. Ihr wird schwarz vor Augen. Sie geht in die Knie, im Knien sehen ihre runden Oberschenkel noch verführerischer aus, aber sie werden keinem Mann mehr das Paradies verheißen, sie ist selbst dem Paradies ganz nahe, sie sinkt nach links um, dreht sich halb auf dem Rücken, um zu sterben. Ihre schönen Beine zucken unkontrolliert, solange sie noch lebt und ihr Körper sich gegen das Unausweichliche wehrt.

 

Gegenangriff

Das Abwehrfeuer zwingt die Frauen zu Boden hinter einer Bodenwelle, nach 300 Meter Weg ist die Hälfte gefallen. Für den Feind das Zeichen zu Gegenangriff. Er hat in der Angriffsformation der Frauen die weiche Stelle in der Front erkannt. Und in diese weiche Stelle dringt er mit erbarmungsloser Gewalt ein.

Die Mädchen sehen aus dem gegenüberliegenden Graben eine dichte Schützenkette auf sich zukommen. Elke zittert vor Angst. Angela ist fast besinnungslos vor Entsetzen, nachdem sie schon so viele ihrer Freundinnen sterben sah. Jetzt kommt eine gewaltige Überzahl männlicher Kämpfer auf sie zu. Die Frauen pflanzen die Seitengewehre auf. Ein Befehl reißt sie wieder hoch. Sie wissen, dass sie nicht siegen können, sie wissen, dass sie zum Sterben befohlen werden. Mit letzter, sinnloser Entschlossenheit gehen sie in den Tod.

Kerstin stürzt in namenloser Wut über den Tod ihrer Freundin Maren nach vorn. Sie schießt kurze Feuerstöße aus ihrem Sturmgewehr auf den Feind. Trifft zwei Männer, die fallen, verletzt einen dritten, der noch zurückfeuern kann. Auch andere erwidern das Feuer. Kerstin wird von den Kugelgarben dreier Maschinenwaffen regelrecht zerrissen. Blut und Fleisch spritzen aus Oberschenkeln, Unterleib, Bauch und Brüsten, grässliche Austrittswunden entstehen an Po und Rücken. Ein Anblick, der Maren das Herz gebrochen hätte, wäre ihr Herz nicht schon von feindlichem Blei zerrissen worden. Kerstin schreit wie ein Tier vor dem Schlachter, dreht sich schon besinnungslos um ihre Längsachse und ist im nächsten Augenblick tot.

Auch für die anderen kommt das Ende jetzt schnell. Marlies hat noch keinen Schuss abgegeben, jetzt quittiert sie einen doppelten Bauschuss mit zwei stöhnenden Lauten, sie hält sich nicht lange auf den Beinen und sinkt um, ihr Sterben wird noch Minuten dauern. Sie bleibt wimmernd am Boden liegen und versucht noch eine Weile, zurück in den eigenen Graben zu kriechen.

Die schlanke Elke wird von einer Garbe, die sie von der Möse bis zum Hals durchbohrt, regelrecht aufgeschlitzt, sie kann nicht einmal mehr schreien, sie umarmt ihre Waffe und stürzt zu Boden. Sie windet sich, ihr Körper verkrampft sich, dann mit einem Mal entspannen sich alle Muskeln und sie ist tot.

Christine bleibt kurz stehen, um ihre Waffe anzulegen, diese Zeit reicht einem Gegner, um sie mit einem gezielten Feuerstoß zu erledigen: da er die Waffe verreißt, schlagen die Kugeln in Bauch und Brust ein, Christine wirft ihre Waffe weg, reißt die Arme seitwärts hoch, steht wie erstarrt, der Feind schenkt ihr noch einen Feuerstoß in Schenkel und Unterleib, Christine sackt zusammen und fällt auf den Rücken. Im Todeskampf bebt ihr Körper, zittern ihre bis zum Schritt entblößten Beine. Dann ist sie tot.

Angela wird von einem gezielten Schuss in die linke Brust niedergestreckt, nur sie selbst hört den leisen Seufzer, den sie ausstößt, ihr Gesicht zeigt erst den Ausdruck des Schmerzes, dann den gelöster Entspannung. Sie stirbt ohne einen weiteren Laut, sinkt im Fallen nach hinten und bleibt verkrümmt liegen.

Die gegnerischen Linien sind einander nah. Sabine wird in den Unterleib getroffen, ihr ebenmäßiges Gesicht verzerrt sich zur Grimasse, sie geht mit gespreizten Beinen in die Knie, ihr Rock rutscht hoch, ihre wunderbaren Oberschenkel sind einladend geöffnet – aber nicht Samen, sondern Blei aus einer weiteren Garbe überschwemmt ihre Vagina. Sie hält ihre Waffe im Anschlag, schießt im Knien weiter, sie trifft zwei Gegner, ehe eine dritte Garbe ihren Busen perforiert und Sabines Leben auslöscht. Im Knien fällt sie nach hinten auf ihre Füße. Mit gespreizten, angewinkelten Beinen bleibt sie auf dem Rücken liegen.

Ulrike hat sich verschossen, sie muss das Magazin wechseln. Ein näher kommender Gegner hat genau sie im Visier, er beobachtet gierig das weiße Fleisch zwischen Rocksaum und der hochgebundenen Bluse, die Ulrike unter der Brust gebunden trägt. Sie weiß, dass sie zu spät die Waffe bereit haben wird. Sie schüttelt den Kopf, schaut ihrem Gegner in die Augen, sie begegnet seinem Blick, er zögert kurz. Sie ruft „Nein!“ und schüttelt abermals den Kopf. Dann sieht sie, wie sich sein Finger krümmt und wie die leeren Hülsen seines Feuerstoßes aus der Waffe ausgeworfen werden. Sie weiß, dass sie getroffen ist, obwohl sie außer vier dumpfen Schlägen in den Leib nichts gespürt hat. Aber sie bekommt keine Luft mehr. Sie will die Waffe heben, schüttelt noch einmal den Kopf, versucht auf den Gegner zu zielen, sieht noch einmal die Hülsen fliegen, spürt noch einmal Schläge in der Brust; sie sieht sich noch stürzen, dann sieht sie nichts mehr.

Auch für die anderen drei bedeutet das Begegnungsgefecht das schnelle Ende. Irmelin schießt Dauerfeuer im Knien, trifft zwei Gegner, dann muss sie das Magazin wechseln, sie wirft sich nieder, rollt, wie sie es in der Ausbildung gelernt hat, in eine and3ere Position, aber als sie sich wieder aufrichtet und die Waffe anlegen will, wird ihr Körper von einer MPi-Garbe regelrecht zerrissen, sie rollt nach der Seite und stirbt.

Bettina hebt, weniger als zehn Meter vor ihrem Gegner die Waffe, doch der andere ist schneller. Er verpasst Bettina einen Bauschuss, der sie stoppt. Sie schauen sich an, Bettina sieht mit weit aufgerissenen Augen auf den Mann, der im Begriff ist sie zu töten, sein Blick zeigt Interesse, aber kein Erbarmen. Er schießt, kalt zielend, nacheinander in ihre beiden riesigen wogenden Brüste, Bettina lässt die Waffe sinken, sie steht vor ihm – es ist wie ein Liebesakt – und er nimmt sie: Schuss um Schuss versenkt er in ihrem Leib, die ihn dabei unverwandt ansieht, noch fünfmal muss er abdrücken, ehe sie umsinkt.

Einen Liebesakt anderer Art erlebt fast gleichzeitig Margit, die letzte Überlebende. Mit ihren strammen, fleischigen Schenkeln stampft sie entschlossen auf einen Gegner zu. Sie ist die Einzige, die wirklich zum Nahkampf an den Gegner herankommt. Der wehrt den ersten Stoß ihrer Waffe ab, holt selber zum Gegenstoß aus, Margit kann ausweichen, ihren zweiten und dritten Stoß pariert er, indem er Margits Waffe nach der Seite wegschlägt, Margits vierten Stoß lenkt er nach oben ab, gleichzeitig rammt er der Frau das Seitengewehr in die ungeschützte Brust. Dabei tritt er eng an sie heran, ihre Körper berühren einander, Margit erstarrt, reißt die Augen weit auf, stößt einen erstickten Schrei aus, ihre Oberschenkelmuskeln spannen sich an, dann beginnen ihre Beine zu zittern, sie kann spüren, dass der Kampf ihn erregt, er umarmt sie mit der Linken, zieht sie zu sich heran, rammt das Seitengewehr noch tiefer in ihre Brust. Sie stöhnt, sie fühlt seinen steifen Schwanz durch die Uniformhose an ihrem Schenkel und für den Bruchteil einer Sekunde zündet Lust in ihrer Möse, dann feuerte er einen Schuss ab, der ihr den Rest gibt, der Rückstoß des Schusses reißt gleichzeitig auch das Seitengewehr aus Margits aufgerissener Brust, aus der sich Ströme von Blut ergießen. Er lässt sie los, sobald der Schuss losgeht. Mit weit geöffneten Augen – und einem letzten Gefühl für einen irren Orgasmus – sinkt sie in die Knie, sitzt auf ihren gespreizten runden Schenkeln hält sich die schmerzende, blutende Brust mit beiden Händen, legt dann die Hände in ihren Schoß und kippt nach vorn.

Der Kampf ist vorbei. Zweiundzwanzig Frauen sind geopfert, hingeschlachtet von einem undurchführbaren Befehl.

 

Das Recht des Siegers

Die Feinde gehen jetzt langsam vor. Kein Widerstand mehr, nur das vereinzelte Stöhnen der Frauen, die im Sterben liegen. Für Margit ist das Martyrium noch nicht vorbei, ihr Blut fließt noch aus ihrem geschundenen Körper. Der sie besiegte, hat noch nicht genug, er kniet sich hinter sie, trennt mit dem Seitengewehr ihren Slip auf, legt ihren beachtlichen weißen Hintern frei, den Margit, so wie sie gefallen ist, in die Höhe reckt, öffnet seine Hose und rammt seinen Schwanz in die Scheide der Sterbenden. Die schwer Verletzte folgt seinen Stößen willig, als empfände sie Lust dabei. Als er in ihr abgespritzt hat, lässt er sein Opfer entblößt und geschändet liegen, schießt Margit noch zweimal in den Rücken, ihr Zucken und Stöhnen verrät, dass für sie mit diesen Einschüssen die Erlösung kommt, dann seufzt sie ein letztes Mal und ihr Körper wird schlaff. Sie streckt ihre nackten Beine aus. Ihr prachtvoller Arsch erzittert ein letztes Mal. Margit ist tot.

Auch Bettinas perforierter Körper ist blutverschmiert, in ihrem Gesicht ist ein Lächeln. Der sie tötete schlitzt mit dem Seitengewehr ihr blutdurchtränkte Kleidung auf, aufmerksam schaut er sich die acht Schusswunden im Bauch in den Brüsten an. Dann überwältigt auch ihn die tierische Lust und er vergeht sich an der getöteten Schönen. Er rammelt die warme Möse seines Opfers. Unter seinen Stößen wippt Bettinas zerschossener Busen rhythmisch mit. Als er kommt, zieht er ihn raus und spritzt über der blutigen Leiche ab. Sein Sperma vermischt sich mit Blut der Getöteten.

Irmelin liegt auf der Seite und umklammert noch ihre Waffe, ein Schütze schlägt die Waffe mit dem Fuß weg, dreht Irmelin auf den Rücken und versenkt sicherheitshalber noch zwei Kugel in ihrer Brust.

Ulrike liegt leblos auf dem Rücken, ihre Bluse, blutdurchtränkt, Spuren der ersten Kugelgarbe, ihr weißes Bauchfleisch von Kugeln perforiert von der zweiten Garbe und blutverschmiert. Ihr Gesicht sieht aus, als ob sie träumt. Träumt sie von ihrem ungeborenen Kind? Ihr Gegner zieht ihr die Bluse aus, betrachtet sinnend die verwüsteten Brüste, streichelt ihre weichen Schenkel und lässt die Tote dann liegen. Ehe er weggeht, überlegt er sich’s anders, kniet sich über ihr Gesicht, hebt den Kopf der Leiche an wuchtet seinen Schwanz in ihren sinnlichen Mund und fickt die Tote, bis es ihm kommt.

Sabine ist auch im Tod noch schön, obgleich ihr Körper von Einschüssen zerstört ist. Ihr Unterleib ist von Geschossen durchsiebt, ihr kurzer grauer Militärrock ist rot gefärbt vom Blut und nach oben verrutscht und gibt den Blick auf ihre schön geformten Schenkel frei.

Angela sieht fast unverletzt aus, wäre da nicht der große Blutfleck auf der linken Brustseite ihrer Bluse. Christine lieg nur ein paar Schritte entfernt verdreht auf dem Rücken, die Beine seitwärts übereinander geschlagen, Elke gleich daneben, liegt auf dem Bauch, ein Schütze dreht sie um und überzeugt sich, dass sie tot ist.

Marlies liegt auf der Seite, hält sich den Bauch und stöhnt. Der Schütze stößt sie mit dem Fuß, tritt gegen ihr Schulter, dass sie auf den Rücken rollt, öffnete seine Hose, wirft sich auf die Frau und vergewaltigt die Sterbende. Ihre Scheide ist eng. Er beginnt ganz langsam, rammelt sie immer schneller und pumpt sie schließlich voll Samen. Langsam zieht er seinen Schwanz heraus, schließt seine Hose, nimmt sein Gewehr, zielt langsam, fast unentschlossen auf die kleinen festen Brüste der Sterbenden. Ein großgewachsener Kamerad nimmt ihm die Entscheidung ab, er schiebt seinen Mitkämpfer zur Seite, knöpft sich selbst die Hose auf, aus der ein riesiger steifer Pimmel herausschnipst. Er schiebt die Hüfte der Frau in Position und drückt seinen Schwanz in die vorgeweitete Fotze der Feindin. Er dreht die Frau um, probiert es auch noch mal an der Hintertür, Marlies schreit laut auf, als es dem Mann gelingt, in ihren Arsch einzudringen. Schließlich steht der Riese zufrieden auf, knöpft sich wieder zu und verpasst endlich der Wimmernden zwei Kugeln in den Rücken. Marlies gibt einen gurgelnden Lauf von sich, hebt kurz den Kopf und sackt dann tot zurück.

Kurz vor der Bodenwelle, hinter der die letzten Kämpferinnen Schutz gesucht hatten, liegt Kerstins entstellter Leichnam. Ihr Gesicht hat den Ausdruck von Wut und Entsetzen mit in den Tod genommen. Keiner der Männer hat Lust, sie sich genauer anzuschauen.

Ilona liegt mit angezogenen Unterschenkeln und weit gespreizten Oberschenkeln auf dem Rücken. Ihre Augen sind noch geöffnet, sie scheinen mit ungläubigem Staunen zu verfolgen, was jetzt mit ihr geschieht. Drei Schützen nehmen die Einladung ihrer Schenkel an und ficken nacheinander wie besessen die Leiche, die noch warm ist. Dann lassen sie die Geschändete liegen und schauen sich nach weiterer Beute um.

Unweit von Ilonas Leiche versucht Gudrun, die ein Bauchschuss niedergestreckt hatte, zu ihrer Waffe zu kriechen. Eine Garbe von fünf Geschossen aus einem Sturmgewehr, die ihr in den Rücken dringt, vereitelt diesen Versuch und bringt Gudrun den Tod. Ihre Möse ist unverletzt genug, um ihren Feind einzuladen, sein Opfer zu bumsen. Er lässt sich Zeit mit Gudruns Leiche, probiert nach der Scheide auch ihren Mund aus und sucht sich schließlich ihren Hintereingang. Gudruns Öffnungen sind alle noch warm und feucht.

Ein paar Meter weiter liegt Maren auf dem Bauch. Die Austrittswunden auf dem Rücken lassen erkennen, dass der zweite Schuss, der sie traf, absolut tödlich gewesen sein muss. Ein Soldat dreht sie auf den Rücken. Im Tod lächelt sie entspannt. Fahrig streift er ihren Rock hoch fetzt ihren Slip auf, öffnet seine Hose. Der Anblick der schönen Toten scheint ihn zu besänftigen. Fast zärtlich dringt er in sie ein, schlingt die schönen braunen Beine seiner toten Gegnerin um seine Hüften und fickt sie sanft und genussvoll.

Martina hat nur eine einzige Schusswunde. Die Bluse über ihrem großen Busen ist rot verfärbt von ihrem Blut. Sie kann der Lust der Schützen nicht entgehen. Ihr unverletzter Unterleib wird jetzt das Schlachtfeld für fünf notgeile Schwänze, deren Besitzer sich nacheinander an der Leiche vergehen. Ihre getroffene Brust blutet nicht mehr. Ihre Titten wippen, während die Männer sie vögeln. Jeder, der sich auf sie wirft, entblättert sie ein bisschen mehr, bis die Tote am Ende nackt – bis auf die Stiefel, im Sand liegt.

Heidemarie lockt durch ihr Blondhaar auch im Tode. Ein Söldner schlingt sich die langen schlanken Schenkel um seine Hüften und zieht den Unterleib der Toten über seinen Stachel. Heidemaries Kopf hängt überstreckt nach hinten, während das geschieht. Ihr blondes Haar schaukelt bei jedem Stoß, den der Söldner in ihr ausführt.

Auch bei Andrea reichte ein einziger gezielter Schuss, um lebenswichtige Organe zu zerstören und ihr innerhalb von Sekunden das Leben zu nehmen. Auch sie findet erst im Tod einen geilen, heißblütigen Liebhaber, der ihr im Leben nie begegnet ist.

Alice hingegen ist von einer Maschinengewehrgarbe getötet worden, die großkalibrigen Geschosse haben ihren Leib verwüstet. Bei Conny ist es der Unterleib, sie ist innerhalb weniger Minuten verblutet, ihr Todeskampf war hart und schmerzhaft. Die Leichen der beiden Frauen sind zu entstellt, um noch einen Mann einzuladen.

Anngret starb an der zweiten Kugel, die sie in die linke Brust traf. Ihre kleinen strammen Schenkel sind noch nicht kalt genug , um nicht eine verführerische Einladung zu sein. Ein Mann greift sich die Tote, legt sie sich zurecht, biegt die leckeren Schenkel auseinander und fickt die Leiche mit Grunzen und Ächzen.

Pia lebt immer noch, liegt röchelnd am Boden und spuckt Blut, auch für sie ist das Martyrium noch nicht zu Ende. Ein gegnerischer Soldat packt sie, legt ihren Hintern frei und fickt sie, bis sie bewusstlos wird. Nachdem er in Pias Pussy abgespritzt hat, legt er sich erschöpft über die junge Frau, dann, sobald er wieder bei Atem ist, fickt er sie noch einmal in den Arsch und versiegelt auch dieses Loch mit einer Ladung. Dann lässt er von der wimmernden Sterbenden ab und beendet mit einem Schuss in den Hinterkopf ihre Qualen.

Die gegnerischen Schützen besetzen den Graben. An der Grabensohle liegt die Leiche der kleinen Isabella mit den Beinen nach oben. Ein Schütze dreht sie um, setzt sie wie eine Puppe an die Grabenwand. Sie scheint zu lächeln.

Posted: 12-Dec-2016 - 0 comment(s) [ Comment ] - 0 trackback(s) [ Trackback ]

Dann sah ich sie

Wir hatten allerhand getrunken. Und hatten uns Geschichten aus unserem Leben erzählt. Wahre Geschichten und, was mich betraf, erfundene, aber so lebensnah erfundene, dass sie der Wahrheit nahekamen. Christof war ein Mann um die Sechzig. Er sah älter aus. Er sah, sagte er, immer älter aus, als er war. Er hatte als Kind und Jugendlicher Schlimmes erlebt. Er war mit seiner Familie aus dem Kriegsgebiet entkommen, aber was er gesehen hat, das hat er nur angedeutet. Nur dass er als Einziger überlebt hat. Danach war er in die Hölle der Gefangenen- und Straflager geraten.

„Wir waren gleich nach der Verhaftung getrennt worden. Die Frauen wurden erst von den Männern getrennt, dann die erwachsenen Männer von den Jugendlichen. Wir wussten nicht, was aus den anderen wurde. Wir hörten von Entlassungen. Wir wussten von Hinrichtungen. Wir, die Jungen, wurden nicht entlassen und nicht hingerichtet. Wir saßen weiter in diesem beschissenen Lager und warteten. Aber auch für uns hatten sie sich etwas Teuflisches ausgedacht. Wir wurden auf dem Appellplatz zusammengetrieben, wenn wieder einmal Hinrichtungen anstanden. Aber nicht alle, sondern ausgewählte Gruppen. Und in der Auswahl lag eine besondere Bosheit. Einmal trugen Kameraden meinen Bettnachbarn Michael zurück in die Baracke. Er war während der Hinrichtung, bei der er zuschauen musste, zusammengebrochen. Er hatte die Erschießung seiner eigenen Mutter erleben müssen.“

„Hat es dich auch betroffen?“

„Das Perfide war: Man war jedes Mal in Angst, wenn man zu Hinrichtungen befohlen wurde. Würden Angehörige betroffen sein? Das war nämlich nicht jedes Mal der Fall. Ich selbst musste fünfmal antreten und zusehen, wie Frauen erschossen wurden.“

„Warum nur Frauen?“

„Es gab keine Männer in diesem Lager. Nur Frauen und Kinder. Und Jugendliche, wie mich. Und von denen nicht viele. Die meisten Jungs über Vierzehn waren an Ort und Stelle umgelegt worden. Die kamen gar nicht erst ins Lager.“

„Wie alt warst du?“

„Hab meinen sechzehnten Geburtstag im Lager verbracht, gefeiert würde ich nicht sagen. Es war grausam für einen jungen Mann, sich das ansehen zu müssen. Da waren junge Mädchen darunter, so alt wie wir, sogar jünger. Mädchen, mit denen wir unter anderen Umständen angebandelt und rumgeknutscht hätten.

„Und mit ihnen geschlafen.“

Christof lachte heiser auf. „Da wussten wir noch gar nicht, wie das geht. Aber du hast Recht, der eine oder andere von uns schlüpfte durch die Maschen ins Frauenlager. Und wenn er Glück hatte wurde er von einer der erwachsenen Frauen, wie sagt man, eingeführt …“

„Eingeführt ist gut …“

„… in die Geheimnisse der Liebe. Es kam vor, dass einer von uns Jungs zusehen musste, wie eine Frau erschossen wurde, die seine Liebeslehrerin gewesen war. Das ist ganz schön beschissen. Du spürst noch, wie sich ihre Fotze anfühlt, wie herrlich warm und weich und glitschig sie war, wie sie roch und wie sie schmeckte, dann siehst du, wie die Frau von Kugel zerrissen wird und weißt, dass du diese warme Fotze nie wieder um deinen Schwanz spüren wirst. Wir waren doch so jung und das waren unsere ersten Erfahrungen. Weißt du, was mir am meisten zu schaffen macht? Wofür ich mich mein ganzes Leben schäme?“

„Hast du auch deine erste Frau verloren?“

„Schlimmer. Ich wurde mit einer Gruppe von Jungs zum sechsten Mal zu einer Hinrichtung befohlen. Ich zitterte vor Angst, dass meine Liebeslehrerin dabei sein könnte. Dann sah ich sie. Drei nackte Frauen wurden zu den Pfählen geführt. Bevor ich ihr Gesicht sehen konnte, erkannte ich sie an ihrem Gang, an der Form ihrer Oberschenkel, ihrer Waden. Ihre Oberschenkel, sie sie immer zu dick fand, und ihre Waden, die sie für zu plump und unförmig hielt. Mit jedem Schritt, den sie machte, vibrierte ihr Fleisch. Es traf mich wie ein Blitzschlag in den Unterleib. Es war nicht meine Liebeslehrerin. Meine Mama wird erschossen werden, sie wir vor meinen Augen sterben. Meine Mama! Mit einem Mal war ich erregt wie niemals zuvor. Ich verstand nicht, was es mit mir machte. Was ‚es‘ überhaupt war. Mein Glied wurde mit einem Schlag steif, wuchs und wuchs, als wollte es über meinen Hosenbund hinauswachsen. Das bebende Fleisch meiner Mutter, das ich hundertmale gesehen hatte, zu Hause im Bad, am FKK-Strand, im Garten, wenn sie leicht bekleidet, manchmal kaum bekleidet an ihren Pflanzen herumpusselte. Nie hatte es mich besonders interessiert, geschweige denn erregt. Es war ja immer da gewesen, seit ich klein war. Es gehörte immer zu meinem Leben, war nie das Andere, was man begehrt. Jetzt war alles anders. Jetzt war es das Andere. Jetzt war es das Begehrte, was mir genommen werden sollte. Für immer. Ich sah sie die letzten Schritte zum mittleren Pfahl gehen, den Kopf gesenkt, die Hände auf dem Rücken gefesselt. Ihren Hintern und ihre Schenkel sah ich zunächst nur von der Seite. Mein Schwanz wuchs noch immer. Ich fasste ihn mit der linken Hand und begann ihn zu kneten. Mit der rechten Hand hielt ich mir den Mund zu, um nicht laut zu schreien. ‚Mama, Mama, stirb nicht! Geh nicht weg. Liebste Mama. Stirb nicht. Ich liebe dich! Ich liebe dich! Ich liebe dich!‘ Im Rhythmus des ‚Ich liebe Dich!‘ begann ich meinen Schwanz zu rubbeln. Und das ‚Ich liebe dich‘ hatte nicht mehr die Bedeutung, die der Satz üblicherweise zwischen Mutter und Sohn hat.“

Christof schaute mich nicht an, nahm einen Schluck aus seinem Glas. Ich sah, dass er mit sich kämpfte, ob er weitererzählen sollte. Ich schwieg, überließ ihm die Entscheidung. Er fuhr fort.

„Während ich zusah, wie Mama von einem Büttel an den Pfahl gedrückt und um eine Vierteldrehung uns, den unfreiwilligen Zeugen, zugewendet wurde, überschwemmte mich eine Woge von Gefühlen. Ich sah jetzt auch ihr Gesicht, sah ihre nackten Brüste, deren Kleinheit sie immer etwas bekümmert hatte. ‚Wenn mein Busen so wachsen würde wie mein Arsch, könnte ich zum Film gehen‘, hatte sie immer gesagt. Jetzt stand sie mit dem Rücken zum Pfahl; der Büttel hatte ihre Handschellen gelöst, ihre Arme hinter dem Pfahl erneut gefesselt. Sie atmete schwer. Und ich wichste meinen Schwanz. Ich sah an der Muskulatur ihrer Beine, dass sie sich mit dem Arsch gegen den Pfahl drückte. Ich schaute fasziniert auf das Muskelspiel und rieb meinen Schwanz. Ich starrte auf ihre lockende Mitte, die mir einst das Leben gegeben hatte, auf das haarige Dreieck. Und wichste meinen Schwanz. Ich sah wie sie ihre Beine leicht bewegte. Vor Nervosität? Ich wichste. Sah auf die zurückgebogenen Oberarme, die hilflos an den Fesseln zerrten. Und wichste. Alles hatte jetzt eine andere Bedeutung. Ihre Waden, ihre fülligen Oberschenkel, ihr Geschlecht. Ihr breithüftiger Unterleib, die fleischigen Beine, ihre kleinen Brüste, deren Warzen hart wurden und deren dunkelbraune Areolen sich zusammenzogen, die Arme, der Hals – alles was die Henkersknechte mir präsentierten, hatte jetzt eine andere Bedeutung. Es rief nach mir. Es rief nach mir als Mann. Es wollte gefickt werden. Von mir gefickt werden.“

Er unterbrach sich, schneuzte in sein ziemlich großes und ziemlich dreckiges Taschentuch. Christof zitterte leicht. Ich merkte, dass er diese Minuten, Sekunden durchlebte, wie er sie sein ganzes Leben immer wieder durchlebt hatte. Aber ich merkte auch, er würde nun nicht mehr aufhören und die Geschichte erzählen bis zum Schluss.

„Ich weiß, dass noch andere ‚Zeugen‘ da waren, ich bemerkte es nicht. Dass noch zwei andere Frauen an die Pfähle gebunden wurden, ich bemerkte es nicht. Später sagte man mit, da war ein ganz junges, dickes Mädchen und eine schlanke blonde Frau mit langen Haaren. Ich hatte kein Auge für sie, ja, es tut mir leid, dass sie sterben mussten, aber ich starrte nur auf Mama, wie ihre kleinen Brüste sich hoben und senkten, wie ihr großer, weißer, schon etwas schlaff gewordener Bauch mich regelrecht blendete. Wie ihre Beine zu zittern begannen. Sie blickte sich um, als wollte sie unter den Zeugen bekannte Gesichter entdecken. Kurz bevor ihr Blick mich erreichen konnte, band ihr ein Büttel die schwarze Binde vor die Augen. Dann hörte ich das Kommando ‚Achtung!‘ Hörte das Klicken der Gewehrverschlüsse. Hörte das Kommando ‚Legt an!“. Wusste, dass meine wunderbare, begehrenswerte, zärtliche, weiche, liebe Mama nur noch Sekunden leben würde. Ich konnte ihre Augen nicht sehen, aber ich sah in ihrem Körper das Entsetzen vor dem letzten, unumkehrbaren Moment. Das Kommando ‚Feuer!‘ ging im Krachen der Salve unter. Wie in Zeitlupe nahm ich alles wahr. Sechs kleine dunkelrote Punkte bildeten sich auf ihrer Haut, zwei auf ihre linken Brust, drei auf ihrem Bauch und einer auf dem rechten Oberschenkel. Ich sah, wie das Fleisch erzitterte unter den Schüssen. Ich spürte, wie mein Schwanz eine ungeheure Menge Samen ausstieß. Ich hätte nie gedacht, dass ich so viel Samen überhaupt produzieren konnte. Ich sah wie ihr Körper sich aufbäumte, wie ihre Oberschenkel sich strafften, wie sie versuchte, sich gegen den Pfahl zu drücken und aufrecht stehen zu bleiben. Ich sah, wie sie fast gleichzeitig erschlaffte und niedersank – als sei das Aufbäumen, Verkrampfen und Zusammensacken ein einzige verzögerte Bewegung Sah, wie die kleinen Flecken auf ihrem Körper größer wurden, wie sie daraus blutete. Ihre Knie knickten ein, sie rutschte am Pfahl herunter, drehte sich dabei etwas auf die Seite, sie fiel auf ihr linkes Knie, das rechte Bein blieb angewinkelt, mit so gespreizten Beinen sackte sie zusammen. Ich starrte auf ihr Geschlecht. Ein Büttel trat vor sie, und schoss ihr mit einer Pistole in den Kopf. Ich konnte den Blick nicht von ihr wenden. Mamas abgewinkeltes rechtes Bein verharrte in dieser fast aufrechten Position auch im Tod. Das weiche, weiße Fleisch, die Innenseite ihres Schenkels, die wie eine Einladung auf ihr Geschlecht wies – diesen Anblick würde ich nie vergessen. Und habe ihn nicht vergessen.“

Christof trank sein Glas leer. Stellte es ab und schaute auf seine linke Hand.

„Meine Hand war voller Sperma. Meine jämmerliche Kluft war bespritzt und befleckt, aber darauf kam es dann auch nicht mehr an. --- Jetzt wissen Sie, wofür ich mich schäme. Im Moment ihres Todes war mein sehnlichster Wunsch, mit meiner Mutter zu schlafen. Ich habe das bei keiner Frau, die ich kennenlernte, vergessen können. Irgendwann habe ich sie alle dazu gebracht, so zu sitzen, wie ich meine Mutter zuletzt zusammengesunken am Pfahl sitzen sah, die leuchtende Innenseite ihres Oberschenkels mir zugewandt. Ich habe gehofft, das würde mich heilen. Es hat mich nicht geheilt. Ich habe gehofft, wenigstens die Erregung würde sich auf das neue ‚Objekt‘ übertragen. Auch das geschah nicht. Geschah niemals.“

Wir tranken noch einen. Und dann noch einen. Christof sagte nichts mehr. Ich auch nicht. Was hätte ich auch sagen sollen. Zu einer Erfahrung, die alles Menschliche übersteigt. Zu einem Grauen, das unmenschlich ist. Ich drückte ihm zum Abschied die Hand. Fast feierlich. Ich glaube, es war für den alten Mann so etwas wie eine Absolution. Er lächelte, als er sich umdrehte und ging.

Posted: 12-Dec-2016 - 1 comment(s) [ Comment ] - 0 trackback(s) [ Trackback ]

Drei Grazien

Amina, Gracia und Dora, drei Frauen von Mitte 20, gehen einen langen Gang entlang. Sie werden von zwei uniformierten Männern begleitet, die sich bewusst ein, zwei Schritte zurückfallen lassen, um die sehr attraktiven Formen der Frauen besser betrachten zu können. Alle drei sind sehr weiblich gebaut, Amina dunkelhaarig, Gracia brünett gelockt, Dora blond mit Zopf. Die Frauen tragen Hackenschuhe und das eng anliegende, transparente Kleidchen mit Spaghettiträgern, das Frauen, die auf ihren letzten Weg gehen, in dieser Anstalt verabreicht wird. Unter den Kleidchen tragen sie nichts.

Die beiden Männer genießen das Schwingen der Pobacken vor ihren Augen und lauschen dem leisen Reiben der Schenkel. Die Hackenschuhe – von wie vielen Frauen sind sie hier schon getragen worden – verursachen ein trockenes Klacken auf dem Gefängnisboden, aber sie formen auch die Beine der Frauen, etwa Doras Waden, auf besonders vorteilhafte Weise. Der größere der beiden Uniformierte sagt leise zu seinem Kameraden: „Eigentlich müsste man uns die Augen verbinden, nicht denen.“

Der kleinere Beamte erwidert: „Ein Jammer ist das. Man kann es kaum noch ertragen, so viel Schönheit dahingehen zu sehen.“

Es geht ein zwei Treppen abwärts, dann einen dunklen engen Gang entlang. und schließlich eine kleine Treppe nach oben. Der Kleinere Beamte kann kaum den Blick von den Beinen und Ärschen er jungen Frauen, die sich beim Treppensteigen besonders aufregend modellieren. Vor einer Zellentür angelangt, befiehlt der Größere Halt und der Kleinere schließt auf, während der Größere sich an die Frauen wendet: „Bitte, meine Damen. Fast hätte ich gesagt: Leben Sie wohl.“

Die Frauen gehen hinein. Die Zellentür wird hinter ihnen verschlossen. Die Zelle hat einen zweiten Ausgang und ein breites Kellerfenster zum Hof. Schon drei andere Frauen sitzen in dieser Zelle auf einer Holzbank, sie sind genauso bekleidet wie die drei Neuankommenden.

Amina fragt: „Wo sind wir hier?“

Eine der Frauen antwortet: „Eine Art Warteraum, wenn ihr so wollt: die vorletzte Station auf eurem Lebensweg.“

Eine andere Frau ergänzt: „Die vor uns hier saßen, wurden auf den Hof geführt, bevor ihr hereinkamt. Wir haben durch die Fenster gesehen, wie sie erschossen wurden.“

Dora fragt, scheinbar teilnahmslos: „Auf den Hof?“

Die beiden Frauen nicken; die dritte sitzt mit abgewandtem Gesicht.

„Dann ist es jetzt also soweit“, murmelt Gracia.

„Sie werden uns jetzt gleich holen und auf den Hof bringen“, wendet sich die dritte Frau jetzt den Neuankömmlingen zu. „Ihr könnt dann zusehen, wie sie uns umlegen. Dann wisst ihr, was euch bevorsteht.“

Die zweite Zellentür wird aufgeschlossen. Zwei Wachhabende, ein Soldat und ein Unteroffizier, blicken die drei Frauen an, die schon vorher in der Zelle saßen. Wortlos erheben sie sich, nicken den drei Neuen zu. Amina, Gracia und Dora gehen zu den drei Frauen, umarmen sie kurz, küssen sie wie alte Vertraute, obwohl sie sich nicht kennen; die Wachhabenden lassen es geschehen. Dann werden die drei Todeskandidatinnen hinausgeführt.

Gracia blickt zum Kellerfenster. Direkt vor dem Fenster stellt sich – etwas breitbeinig – eine Frau auf. Sie trägt noch immer Hackenschuhe. Die Muskeln ihrer Waden sind angespannt. Ihre Knie zittern ein wenig. Auf dem Hof ertönen Kommandorufe: „Achtung!“ – „Legt an!“ Amina, Gracia und Dora schauen einander an, halten den Atem an. „Feuer!“ Die Frau vor dem Fenster steigt kurz auf die Zehenspitzen, ihre Wadenmuskeln spannen sich noch mehr an, sie verliert den Halt in den Schuhen, knickt seitwärts ein und bricht vor dem Kellerfenster zusammen. Die drei erkennen jetzt die mittlere Frau, die vorhin in der Zelle war. Aber sie ist nun nackt. Sie röchelt, stöhnt, blickt zum Kellerfenster, ihr verlöschender Blick trifft sich mit dem Gracias. Dann ertönt noch ein Schuss. Der Kopf der Frau wird herumgerissen, rollt auf die Seite. Die Frau tot.

Gracia murmelt: „So ist das also.“

Sie kann den Blick nicht vom Kellerfenster wenden, sie sieht, wie die Leiche weggeschleift und frischer Sand aufgeschüttet wird.

Die zweite Tür öffnet sich wieder. Der Soldat erscheint. „So ihr drei Hübschen, ihr seid die Letzten für heute“, sagt er. Neben ihm erscheint ein Unteroffizier, an dem die drei Frauen vorübergehen müssen. Amina, Gracia und Dora werden abgeführt. Aminas schwingt ihren voluminösen Arsch aufreizend an dem Unteroffizier vorbei, berührt ihn sogar. Gracias füllige Oberschenkel rascheln aufreizend an den Schergen vorbei, den Schluss bildet die schöne Dora, deren fleischige Waden, die bei jedem Schritt leicht erzittern, besonders für den Soldaten einen besonderen Blickfang zu bilden scheinen.

Dora gibt sich betont schnippisch, forsch, obwohl ihr das eben Gesehene die Kehle zuschnürt: „Hätte auch noch bis morgen Zeit gehabt.“ Die drei Frauen gehen durch einen kurzen Gang und betreten den Hof – die Endstation ihres Lebens.

„Halt!“, kommandiert ein Soldat, als die drei Frauen vor der Mauer stehen. Er fesselt allen drei Frauen die Hände hinter dem Rücken. Dann schneidet er die Träger der Kittel durch. Ein weiterer Soldat kommt und streift einer nach der anderen den Kittel ab. Über Aminas runden Hintern will der Kittel nicht freiwillig rutschen, sondern muss darüber gestreift werden. Gracias stramme Schenkel, machen eine schnelle Bewegung, wie zwei Schritte auf der Stelle, als sie den Kittel abstreift. Doras herrlicher Busen hebt und senkt sich, befreit vom Kittel, in wachsender Erregung. Der zweite Soldat führt Amina an die Wand rechts neben dem Kellerfenster. Dann kommt er zurück, holt Gracia und stellt sie an die Wand über dem Kellerfenster. Dora wird links neben dem Kellerfenster aufgestellt. Der Soldat bietet allen dreien Augenbinden an. Sie lehnen ab. Amina faucht ihn an: „Ich will die Jungs sehen, die mich töten.“

Stünde man jetzt am Kellerfenster, sähen man Gracias runde Schenkel nervös wippen. Ihre Wadenmuskeln sind in heftiger Anspannung. Ihre gefesselten Hände drehen sich in den Handschellen auf ihrem Po.

Amina ist nahe dran, die Fassung zu verlieren. Tränen rinnen ihr übers Gesicht. Der Offizier kommandiert „Achtung!“

Amina ruft laut: „Zielt gut!“

Gracia schüttelt ihre Mähne. „Macht’s gut, ihr beiden“, ruft sie ihren Gefährtinnen zu.

„Legt an!“

Doras Atem geht schnell. Ihre Nippel, sind knallhart und groß. „Fickt mich mit Blei!“ Ihr Ruf verhallt in einer gespenstischen Stille. Drei Grüppchen, bestehend aus je drei Schützen, je zwei kniend und einer stehend, zielen mit ihren automatischen Waffen auf die Körper der Frauen. Zwar ist ihnen die Körperregion vorgegeben, die sie treffen sollen, aber sie haben letztlich die letzte Entscheidung, wohin sie zielen. Durch diese Regelung ist gewährleistet, dass die Verurteilten sicher zu Tode kommen.

„Feuer!“

Die drei stehenden Schützen geben einen kurzen Feuerstoß auf die Brüste jeder der Frauen ab. Die knienden Schützen jagen ihre Garben den Frauen in den Bauch und in den Unterleib.

Die Frauen empfangen die Kugeln jede auf ihre Weise. Aminas stößt einen spitzen Schrei aus, Gracia einen stöhnenden Grunzlaut, Dora wimmert nur einmal leise.

Amina, dreimal in jeder Brust und dreimal im Bauch getroffen, taumelt einen Schritt nach vorn, verzerrt das Gesicht vor Schmerz, bricht in die Knie, kann sich auch auf den Knien nicht halten, stürzt mit einem Schmerzenslaut zu Boden. Gracia reißt den Kopf zurück, dreimal im Unterleib, dreimal im Bauch und dreimal in der linken Brust getroffen, lehnt sich mit dem Rücken gegen die Wand, ihre gefesselten Hände suchen Halt, ihr linkes Knie knickt ein, sie stöhnt vor Schmerzen, sie knickt nach links weg, stürzt auf die Seite und rollt auf den Rücken. Bleibt mit krampfartig keuchendem Atem liegen. Dora, Einschüsse vom Becken über den Bauch bis zur rechten Brust, steigt auf die Zehenspitzen, gegen die Wand gelehnt, kippt wieder zurück, macht zwei, drei schleppende Schritte nach vorn, ihre gewaltigen Brüste wippen bei jedem Schritt, Blut rinnt aus den Wunden der rechten Brust, sie starrt ihre Mörder mit weit aufgerissenen Augen an, schreit, von unmenschlichen Schmerzen gepeinigt, knickt schließlich in die Knie, fällt nach vorn und rollt auf die Seite. Am Boden krümmt sie sich vor Schmerzen.

Der Offizier geht auf die am Boden liegenden Frauen zu. Die Niedergeschossenen würden auf jeden Fall sterben. Aber heute wurde der Befehl ausgegeben, die Prozedur abzukürzen, weil einfach zu viele Verurteilte in schneller Folge hingerichtet werden mussten. Der Offizier überlegt, ob das auch für die letzte Exekution des Tages gelten muss. Er zieht eine Pistole, lädt durch, entsichert. Er dreht Amina auf den Rücken, überlegt, ob es nicht schöner ist, ihr beim Sterben zuzusehen. Dann zielt er kurz auf ihre Stirn, drückt ab. Kopfschuss. Schlagartig bildet sich eine Blutlache unter ihrem Kopf. Amina ist tot.

Gracia wimmert leise. Der Offizier streicht mit einer fast zärtlichen Geste die Haare aus der dem Gesicht. Er zielt auf ihre Schläfe, drückt ab. Gracias Kopf wird herumgerissen, eine Blutfontäne schießt aus der Austrittswunde der Kugel. Auch Gracia ist tot.

Dora keucht schwer. Ihr herrlicher Busen tanzt und zittert im Takt der krampfhaften Atemzüge. Der Offizier verweilt einen Moment bei diesem erregenden Anblick. Er spürt, dass sein Schwanz in der Hose steif und feucht wird. Er kniet nieder, berührt Doras Brüste, dann legt er an und schießt Dora zuerst in die linke Brust. Ein gedrücktes Stöhnen presst sie noch hervor, ihr Körper verkrampft sich. Der Offizier schießt ein zweites Mal, direkt zwischen die Augen. Sofort erschlafft Doras Körper. Sie ist tot.

Uniformierte tragen, jeweils zu zweit, die nackten Leichen weg. Sie werden in drei bereit stehende offene einfache Särge gelegt. Während die Uniformierten zurücktreten, um die Deckel zu holen, betrachtet der Offizier die drei frischen Leichen. Dann schweift sein Blick über eine lange Reihe von bereits verschlossenen Särgen. Es sind genau 66. Es war ein langer Tag.

 

Posted: 12-Dec-2016 - 0 comment(s) [ Comment ] - 0 trackback(s) [ Trackback ]
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Anjas Hinrichtung

Aus dem Englischen

 

Ihr Magen rebellierte vor Angst, ihr Mund war ausgetrocknet, wie sie es noch nie erlebt hatte. Sie hockte nackt auf ihren Fersen. Eigentlich war sie groß und schlank, mit schulterlangen schwarzen Haaren, die zu einem kurzen Pferdeschwanz zurückgebunden waren. Sie hieß Anja, hatte blaue Augen und sie war 23 Jahre alt. Sie würde ihren 24. Geburtstag nicht mehr erleben. Sie war schuldig gesprochen worden, Studenten-Demonstrationen gegen den Kaiser organisiert zu haben. Mit vier ihrer Kommilitonen war sie zum Tode verurteilt worden.

Sie würde heute als Letzte sterben. Und so musste sie miterleben, wie ihre Freundinnen eine nach der anderen aus der Zelle geführt wurden, wo sie seit ihrer Verurteilung am Vortag gefangengehalten worden waren. Sie hatte ihr Jammern gehört, als sie auf den Marktplatz gebracht worden waren. Sie hatte die Beifallsrufe und der Begeisterungsschreie gehört, als jedes der Mädchen sich für seine Hinrichtung entkleiden musste. Sie hatte das Schweigen vernommen, das folgte, wenn ein Mädchen sich zum Sterben bereit machte, die unverständlichen Schreie des Offiziers, der das Erschießungskommando befehligte, den Moment vollkommener Stille vor dem letzten Befehl, während sie sich vorstellte, welche Furcht und welche Todesangst ihrer Freundinnen empfanden, die ihre letzten Sekunden erlebten Und war schließlich bei dem dröhnende Krachen zusammengezuckt, wenn die Gewehre abgefeuert wurden, um ihren Freundinnen das Leben zu nehmen.

Als ihre Zeit gekommen war, wurden Anjas Hände hinter dem Rücken gefesselt Eskortiert von je einem Soldaten vor und hinter ihr wurde sie den grauen geplasterten Gang entlang geführt. Ihr Herz raste vor Angst und Vorahnung umso mehr, je näher sie der Pforte in der Mauer des Gefängnisses kam. Der Soldat vor ihr öffnete die Pforte und Anja wurde auf den Marktplatz geführt.

Vom plötzlichen Sonnenlicht geblendet, blickte sie sich um und blinzelte, um überhaupt etwas zu sehen. Sie sah zu ihrer Linken zwei Soldaten, beides Frauen, in den blau-grauen Kampfanzügen des Innenministeriums. Jede trug ein automatisches Gewehr vor der Brust. Daneben stand ein junger Offizier, ein Leutnant, wie sie an der schwarzen Uniform und den beiden Sternen auf den silbernen Schulterstücken erkannte. Zu ihrer Rechten sah sie die nackten und blutüberströmten Körper ihrer vier Freundinnen. Sie lagen Bein an Bein und Arm an Arm, nebeneinander vor der massiven Außenmauer des Obersten Gerichtshofes. Sie sah hinter ihren blutigen und verwüsteten Körpern ihre Kleider am Boden liegen – ganz ss wie sie hingefallen waren, als sie sich zum letzten Mal entkleideten.

An den drei Seiten des Platzes sah sie die Hunderte von Zuschauern, die gekommen waren, um ihren Tod und den Tod ihrer Freundinnen anzusehen, Sogar ansteigende Tribünen hatte man für diese Gelegenheit errichtet, damit die Zuschauer eine bessere Sicht hatten.

Ihre Bewacherinnen führten sie zu einem Platz rechts von ihren toten Freundinnen, lösten ihre Händfesseln und zogen sich dann nach links aus dem Schussfeld der wartenden Soldaten zurück.

"Ausziehen, bitte!", befahl die ältere Soldatin der Eskorte ruhig.

Nach der Verurteilung hatte man Anja und ihren Freundinnen den Ablauf der Hinrichtung erklärt und ihnen klar gemacht, wie sie auf jeden Befehl zu reagieren hatten. Mehr als deutlich war ihnen angedeutet worden: Wenn sie nicht vollständig kooperierten, stünden mit ihnen ihre gesamten Familien vor dem Erschießungskommando.

Anja atmete ein paar Mal tief ein und aus, um ihr rasendes Herz zu beruhigen. Dann began sie sich befehlsgemäß zu entkleiden: zuerst legte sie ihren kurzen grauen Nadelstreifenrock ab, dann ihre weiße langärmlige Bluse, die sie beide ausgewählt hatte, um vor Gericht einen guten Eindruck zu machen. So stand sie jetzt da in ihrem hoch geschnittenen weißen Höschen mit schwarzem Bund, einem einfachen weißen BH und passenden weiße Sandaletten mit hohen Absätzen. Sie zögerte, aber ihr wurde klar, dass man ihr nicht gestatten würde, etwas anzubehalten, also zog sie auch ihren BH aus und ließ ihn fallen. Ihre Brüste waren klein, aber angenehm rundlich geformt, mehr Cupcakes als Melonen, hatte sie immer gesagt, wenn sie sie beschreiben sollte. Ihre rosa Brustwarzen hatten sich vor Angst zusammengezogen, ihre Nippel standen steif und aufrecht.

Sie legten die Daumen in den Bund ihres Höschens, schob sie sie über ihre Hüften und beugte sich vor, um es über ihre Beine zu ihren Füßen zu schieben. Dann stand sie auf. Sie enthüllte ein Paar schöner fester Pobacken und das fast gleichseitiges Dreieck ihrer Schambehaarung an der Einmündung ihrer Oberschenkel. Sie trug gerade noch ihre hochhackigen Sandalen.

"Hocken Sie sich hin, so wie sie instruiert worden sind", kommandierte die ältere Soldatin ihrer Eskorte.

Man hatte Anja erklärt, dass die Kniebeuge ihre inneren Organe zusammenzupressen und damit die Wahrscheinlichkeit eines "sauberen" Todes erhöhen würde. Mit einem weiteren tiefen Atemzug versuchte Anja, ihre Panik zu kontrollieren, die es jetzt schwer machte, den Instruktionen zu folgen. Sie hockte sich gehorsam auf ihre Fersen und spürte das grobe Leder ihrer Sandalen unter ihrem Hintern und den kalten Stein der Wand hinter ihr an ihrem Rücken. Sie spreizte ihre Beine, so weit es ging.

"Jetzt öffne deine Möse!", kommandierte die Soldatin.

Das war der Moment, den sie am meisten fürchtete. War es schon schlimm genug, sich vor Hunderten von Fremden auszuziehen – außer ihrer Mutter und den Mädchen in ihrer Turngruppe und drei oder vier Liebhabern hatte sie noch nie jemand nackt gezeigt – zu ihrer Demütigung waren die Frauen angewiesen worden, ihre Schamlippen so weit auseinanderzuziehen, wie sie konnten, um dem Erschießungskommando ein Ziel für ihre ersten Schüsse zu geben.

Anja griff sich zwischen die Beine, massierte ihre Möse und zerrte mit ihren Fingern die Schamlippen so weit es ging auseinander. Bizarrerweise löste diese Manipulation im Angesicht des Todes und trotz ihrer Angst eine vertraute Eimpfindung in ihrem Unterleib aus – ein sicheres Zeichen dafür, dass sie sexuell erregt wurde.

Da schau an, dachte sie, jetzt werde ich durch meine eigene Hinrichtung geil! Es fühlte sich nass zwischen ihren Beinen – fast feuchter als jemals zuvor! Sie fühlte ihre wachsende Geilheit am Kitzler und in der Scheide. Mein Gott, dachte sie, können die das sehen, können die Männer und Frauen des Erschießungskommandos sehen, wie erregt ich bin?

Sie hörte, wie der junge Offizier die Soldaten mit dem Kommando “Achtung!” in Stellung befahl. Anja fühlte, wie ihr Geschlecht zu pochen begann, der Gedanke, dass ihr in den Unterleib geschossen werden sollte, so schmerzhaft das auch sein würde, brachte sie an den Rand des Orgasmus.

Nach dem Kommando “Legt an!” richteten die beiden Soldatinnen die automatischen Gewehre auf Anjas Körper. Sie sahen über ihre Visire eine schlanke, dunkelhaarige junge Frau, die auf den Fersen hockte, zurückgelehnt an die graue Steinmauer des Gefängnisses, mit steil aufgerichteten Nippeln an ihren kleinen Brüsten, mit gespreizten Beinen, während ihre Finger die Schamlippen auseinanderzogen. Die Soldatinnen zielten auf Anjas Möse und warteten sie auf den Befehl zu schießen.

"Feuer !" Beide Soldatinnen feuerten drei kurze Salven auf Anjas Körper: die erste in ihren Unterleib, die zweite in ihren Bauch, die dritte zwischen ihre Brüste.

Obwohl der Abstand zwischen den Salven nur ein paar Sekunden betrug – Anja schien es lang wie ein ganzes Leben, eine Fülle von Gedanken und Gefühle schossen durch ihren Körper und ihren Geist.

Zuerst spürte sie eine Folge von Schlägen zwischen ihren Beinen, sie zündeten in ihr einen spastischen Orgasmus, den sie wie funkelndes Licht tief in ihrem Gehirn fühlte. Dann fühlten sich die Schläge wie rotglühende Splitter an, die zwischen ihren Beinen eingeschlagen waren, sie drangen tief in ihre Eingeweide und ihren Arsch ein. Ihr Körper versuchte, sich zu drehen und sich abzuwenden, um der Qual zu entkommen. Dann fühlte sie die Schläge in ihrem Bauch, gefolgt von noch größeren Schmerzen, ziemlich genau über ihrer Taille, aber immer noch im Zaum gehalten von der Welle des Orgasmus, auf der sie ritt. Und dann fühlte sie die Schläge in ihren Brüsten. Dann war es ganz still, nachdem das Dröhnen der Schüsse verhallt war.

Die Schmerzen in ihren Brüsten verwandelten sich in eine unerträgliche weißen Hitze. Und ein grelles weißes Licht verblasste, und ein Gefühl des Fallens mischte sich in das Empfinden von Schmerz und Lust. Sie spürte, wie ihre Beine die Kraft verließ und ihr Körper auf die Knie fiel. Mit breit gespreizten Knien, die Arme locker an den Seiten, hockte sie gegen die Wand gelehnt, den Kopf war zur Seite gesunken. Sie konnte sich nicht bewegen, und ihre Lungen schienen nicht zu funktionieren. Als sie an der Wand lehnte, spürte sie eine feuchte Nässe unter den Beinen und erkannte, dass sie die Kontrolle über ihre Blase verloren hatte.

Mit größter Anstrengung hob sie ihren Kopf. Sie sah eine der Soldatinnen, die auf sie zu kam und ihre Waffe hob. Sie sah direkt in das Gesicht der Soldatin und sah ihre extreme Erregung. Und erkannte, dass nichts sie mehr erregte als das Töten. Der Soldat hob die Pistole. Anja sah in die Mündung wie in einen großen schwarzen Tunnel. Sie sah die Soldaten abdrücken, dann wurde alles schwarz und sie fühlte nichts mehr ...

Die Gerechtigkeit hatte ihren Lauf genommen!

 

 

 

 

 

 

 

Posted: 10-Dec-2016 - 1 comment(s) [ Comment ] - 0 trackback(s) [ Trackback ]
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Maja und Ben

 

Ben (18) und Maja (39), seine Mutter, sitzen nebeneinander auf der Pritsche einer Zelle. Erst vor wenigen Minuten hat man sie aus verschiedenen Zellenblocks hierher verlegt. Sie wissen, was es bedeutet, dass man sie gemeinsam in einer Zelle weggeschlossen hat. Sie werden nicht viel Zeit haben. Ihre Hinrichtung muss unmittelbar bevorstehen.

Sie schweigen, Ben dumpf vor sich hinbrütend, Maja heftig atmend und zunehmend erregt.

Beide sind nur mit einem dünnen Anstaltsdrillich bekleidet. Maja greift nach Bens Hand. Ben lässt es geschehen. Maja ist beunruhigt, als sie sich bei den Händen halten. Sie warten auf ihren Tod. Aber die Erregung, die ihre Todesangst auslöste, schlägt um in eine andere Erregung, die ihr unangemessen vorkommt, gegen die sie aber nicht tun kann. Und auch nichts tun will.

Maja streicht Ben übers Haar. Streichelt seinen Rücken, fasst unter seine Drillichjacke, um seine Haut zu spüren, legt ihren Kopf an seine Brust, schließt die Augen. Schließlich fasst sie Ben, nach einem Moment harmlos wirkender Umarmung, entschlossen zwischen die Beine.

„Nicht, Mama! Was machst du?“

„Magst du mich nicht? Wir haben nur noch wenige Minuten zu leben.“

„Aber … das geht nicht. Das macht man nicht. Du bist meine Mutter.“

Maja äfft ihn nach, spöttisch und doch liebevoll, fast flüsternd: „Das geht nicht, das macht man nicht …“ Sie knetet intensiver, was sie zwischen seinen Beinen fühlt. „All das gilt nicht mehr für uns. Ich habe dir das Leben gegeben, Ben. Nun gib mir etwas zurück.“

Maja steht auf, knöpft ihr Drillichzeug auf, präsentiert Ben ihre Titten. Ben sitzt verschreckt auf die Pritsche, weiß nicht, wie er reagieren soll. Maja hockt sich rittlings auf seinen Schoß, drückt Bens Kopf an ihre nackten Brüste. Ben stöhnt. Maja küsst ihren Sohn, aber nicht so, wie eine Mutter ihren Sohn küsst. Bens Verwirrung steigt. Maja führt ihre Brüste direkt zu seinem Mund. Er wird doch wohl wissen, was er damit anfangen soll, denkt sie. Aber nur ganz zaghaft berührt seine Zunge ihre Nippel, doch das reicht aus, um sie fest und groß zu machen.

Maja kniet sich vor Ben, schnürt seine Hose auf.

„Steh auf!“, sagt sie.

Ben reagiert wie ein artiger Sohn. Maja kann ihm die Hose und die Unterhose mit einem Ruck abstreifen. Sie fasst nach seinem Hintern, knetet ihn, greift im zwischen die Beine, massiert seinen Schwanz, der sich in Höhe ihres Mundes befindet. Während Ben über ihr keucht und sich zwischen Scham und Lust nicht entscheiden kann, beginnt auch Maja zu stöhnen, weil es sie erregt, was sie tut. Bens steifer Schwanz tanzt vor ihrem Gesicht, einen Moment zögert sie noch, dann schnappt sie zu. Ihr gefällt, was sie im Mund hat, es gefällt ihr bis in an die Schamlippen und an den Kitzler, der ununterbrochen Lustsignale sendet und ihr befiehlt, wie verrückt zu saugen und zu lutschen.

Um Bens Beherrschung ist geschehen. Er stöhnt immer lauter und kommt in höchste Erregung. Maja ahnt, dass keine seiner paar Freundinnen jemals so mit ihm umgegangen ist. Sie besorgt es ihm, wie es noch keine Frau zuvor dem jungen Mann besorgt hat. Bevor er stirbt, soll er erfahren, wie Liebe ist.

Ben wendet sich Maja zu, zieht sie zu sich hoch, zieht sie aus. Erst zaghaft, dann immer beherzter zugreifend. Sie legt sich auf die Pritsche, zieht ihn an seinem steifen Schwanz hinter sich her. Einladend spreizt sie ihre Beine, Ben wendet sich fasziniert ihrem Schoß zu, er küsst ihr Dreieck, beginnt an ihrer Pussy zu saugen und zu lecken, während sie wieder seinen Schwanz mit dem Mund bearbeitet.  

Bei Maja schlägt plötzlich der Blitz ein; sie bekommt einen ersten Orgasmus, den Ben fasziniert beobachtet. Maja ist so überwältigt, sie kann sich nicht erinnern, dass es sie einmal so heftig traf. Bei keinem ihrer Männer war es jemals so. Auch nicht bei Bens Vater.

Während Maja Bens Schwanz wieder mit Händen und Lippen bearbeitet, spielt Ben mit den Fingern an der Möse seiner Mutter, er merkt an ihren sensiblen Reaktionen, wo es ihr nur gefällt und wo bei ihr die Funken sprühen. Und er lässt die Funken so lange sprühen, bis sie ein zweites Mal kommt.

Ben wendet sich um. Er sieht Majas Augen, die so aussehen, als säen sie eine andere Welt hinter der realen Welt. Er drückt die Schenkel seiner Mutter noch weiter auseinander, hebt sie leicht an und legt sie um seinen Hüften, wartet einen Moment, fängt Majas Blicke ein, die immer leidenschaftlicher flehen. Dann dringt er kraftvoll in sie ein.

Maja quittiert den Rammstoß ihres Sohnes mit einem Begeisterungsschrei. Ben beginnt sie langsam zu bumsen. Sie beobachtet den jungen Mann über sich und sieht zugleich ihre Brüste im Rhythmus wippen, den er vorgibt. Ihr Körper schwingt sich schnell auf seinen ein.

„Oh Ben, du hattest doch noch nie eine richtige Frau, immer nur Mädchen … was wissen die denn … du sollst wenigstens einmal … hmm, hmm … erleben, wie das ist.“ Maja spreizt die Beine erst ganz weit, zieht sie dann weit zu sich heran, drückt mit ihren Fersen gegen Bens Po, um sich seinen Schwanz möglichst tief einzuverleiben.

„Ich weiß, heute könnte ich schwanger werden.“ Maja kichert unvermittelt.

Ben hält inne.

„Weißt du Ben, mir ist gerade etwas ganz Blödes eingefallen. Ich wollte dir gerade sagen: Das Schöne ist aber, wir müssen überhaupt nicht aufpassen.“

Ben wirft sich mit verzweifelt Leidenschaft über seine Mutter und fickt sie, wie sie es noch nie erlebt hat. Maja ist außer sich vor Entzücken. Nur der Tod könnte sie jetzt aufhalten. „Mach’s mir. Mach’s mir, so hart du kannst!“ Sie ficken ekstatisch und immer schneller. „Ja, ja, jaa, gib’s mir. Gib mir alles! Komm, komm, geh nicht weg, hör nicht auf, schneller, schneller, schneller. Komm, ich komme, jaa, ich komme, ich liebe dich, ich komme immer wieder, oh mein Gott, du bist herrlich, fick mich tiefer, gib mir alles, was du hast, oahh, uoahh ... mach mir ein Kind! Jeeeetzt!“

Ben grunzt. Majas Lustschreie gehen in ein leidenschaftliches Stöhnen über. Bens pulsierender Schwanz schießt eine volle Ladung in die Möse seiner Mutter.

Maja stöhnt auf: „Oah ja, füll mich ab, pump alles in Mamis Muschi. Gib mir alles, was du hast.“

Maja quillt über von Bens Liebesbeweisen. Sie streichelt ihren Sohn überall, wo ihre Hände hinreichen. Nur kurz ebbt ihre Leidenschaft ab. Ihre Liebkosungen treiben sie sofort wieder an. Maja kommt erneut in Fahrt.

„Kannst du noch, Liebster?“, fragt sie ihn atemlos. „Ich will dich so sehr. Wir klappen so schön zusammen. Komm, komm, komm!“

Ben nimmt all seine jugendlichen Kräfte zusammen und rammelt seine Mutter wie der Teufel, bis beide noch einmal aufschreien und in wilder Jagd zusammen kommen. Nur langsam steigen sie von diesem Höhepunkt herab.

Zuletzt sitzen beide, die Drillichsachen auf dem Schoß, erschöpft auf der Pritsche. Sie hören, wie Schritte sich nähern und schauen einander an.

„Ob uns jemand beobachtet hat?“, fragt Ben.

„Weißt du was?“, sagt Maja ermattet. „Das ist mir scheißegal.“

Die Schrittgeräusche enden direkt vor der Zellentür. Sie wissen, jetzt ist es so weit.

Ein Beamter tritt ein und bringt beiden Verurteilten, die er nackt vorfindet, die Exekutionskleidung: für Maja ein eng anliegendes, transparentes Minikleid mit Spaghettiträgern, für Ben eine kurze Sporthose. Beide werfen ihre Drillichsachen demonstrativ weg, betrachten einander in ihre Nacktheit. Bens Schwanz ist nach dem Exzess in der Möse seiner Mutter noch nicht wieder erholt. Maja hingegen könnte schon wieder; wenn man sie ließe, würde sie auch Bens Libido zu animieren verstehen. Aber der Beamte würde jetzt nicht mehr weggehen und er würde ihnen keinen neuen Aufschub zum Vögeln geben. Maja schaut den Uniformierten – wie beiläufig – prüfend an. Der Beamte erwidert ihren Blick, nur kurz, aber lang genug, dass Maja das gewisse Etwas in den Augen des Vollzugsbeamten sehen kann. Aber der Blick des Mannes verschließt sich sofort wieder. Maja weiß, dass es vorbei ist.

Ben streift seine Sporthose über. Dann hilft er seiner Mutter in das Kleid, umarmt sie dabei – der Beamte sieht weg – und küsst sie leidenschaftlich – der Beamte räuspert sich. Ben zieht Maja das Kleid glatt. In seiner Sporthose wölbt sich sein Schwanz nun doch.

Beide werden auf den Gang geschoben. Maja läuft einen Schritt vor Ben. Sie weiß, was er sieht, und ahnt, was er dabei empfindet: das Spiel der Muskeln an den Waden und ihren runden Schenkeln, das leise Klatschen der nackten Füße auf den Betonboden, das Geräusch der Schenkel, während sie beim Gehen aneinander reiben. Ben wird einen Ständer bekommen, während er hinter ihr geht. Sie will schön sein für ihn. Sie lässt ihre Hüften ein kleines bisschen mehr schwingen, als sie es normalerweise getan hätte.

Der Gefängnisgang, den sie gehen müssen, macht mehrere Biegungen und Winkel. Schließlich sehen sie, dort wo der Gang im Freien endet, eine Art Lichthof, der nur wenig breiter ist als der Gang selbst. Gerade breit genug, um das Gerüst eines Galgens aufzunehmen, an dem zwei Schlingen auf die Verurteilten warten.

Majas Schritte werden zögernder. Sie blickt über die Schulter zu Ben, sieht seinen Blick, in dem sich Angst und Entsetzen spiegeln. Mein Gott, denkt sie, er hat doch noch gar nicht gelebt. Sie verhält im Schritt. Der Beamte, der sie durch den Gang begleitet, lässt es geschehen. Maja fast nach Bens Hand. Und Ben, der mit einem Schritt zu Maja aufschließt, lässt sich von seiner Mutter führen, als wäre er wieder das kleine Kind.

Vor dem Galgen erwartet sie ein Offizier und zwei Beamte Maja und Ben. Der Offizier spricht die beiden Verurteilten an. „Maja Miller, Ben Miller. Das Sondergericht hat Sie wegen Hochverrats zum Tode durch den Strang verurteilt. Die Berufung wurde abgelehnt. Der Gnadenweg ist ausgeschlossen. Das Urteil wird sofort vollstreckt. Das Oberste Gericht hat als Vollstreckungsverfahren den Short-drop festgelegt. Sie werden am Hals aufgehängt, bis der Tod eintritt. – Sie dürfen sich voneinander verabschieden.“

Maja und Ben umarmen sich. Tauschen einen langen, leidenschaftlichen Zungenkuss, drücken sich ganz fest aneinander. Der gerade noch ihr kleiner Junge war, drückt sich jetzt als heißblütiger Liebhaber an sie. In Majas Körper rast es. Jede Körperfaser erinnert Maja daran, dass Ben sie vor wenigen Minuten wie wild gevögelt hat. Es ist ein Zwitschern und Flattern in ihrem Bauch, sobald sie nur daran denkt, wie sich sein Schwanz in ihrer Möse angefühlt hat. Heiß hat er sie gefunden, dabei war sein Liebeskolben selbst heiß wie ein Ofenrohr. Spürt er, was sie empfindet. Er muss es einfach spüren, wie die körperliche Nähe sie erregt. Es erregt auch ihn; sie spürt es durch seine Hose. Dann löst sich Maja von ihrem Sohn, streichelt ihm die Haare über den Ohren.

Noch einmal drückt sie sich kurz an ihn und flüstert ihm ins Ohr: „Danke, Ben, du warst wunderbar. Danke, dass du mein Mann gewesen bist! Ich liebe dich. Ich liebe dich.“

Ben stammelt hilflos: „Mama, was soll, ich ...“

„Sei tapfer, mein Kleiner, mein Liebster!“

Kaum haben sich die beiden voneinander getrennt, greifen die beiden Vollzugsbeamten zu. Blitzschnell biegt der eine Majas Arme zurück und fixiert sie hinter ihrem Rücken mit Handschellen, während der andere sich mit Ben beschäftigt, der etwas störrischer ist und seine Hände unbedingt vor sein Gemächt halten will. Mit sanfter Gewalt muss Ben dazu gebracht werden, sich die Arme auf dem Rücken fesseln zu lassen. Es ist wohl vor allem sein Schamgefühl, das ihn kurz Widerstand leisten ließ, denn auf seiner dünnen Sporthose zeichnet sich ein dunkler feuchter Fleck ab. Maja bemerkt das und lächelt. Lächelt ihm Mut zu. Und Ben entspannt sich.

Jetzt stehen sie nebeneinander und müssen nacheinander auf seiner schmalen Stiege die zwölf Stufen auf das Podest des Galgens hinauf. Der erste Vollzugsbeamte hat das Gerüst bereits erklommen und erwartet die Verurteilten neben den Schlingen, die eng beieinander hängen. Maja blickt sich fragend um.

„Die Frau zuerst!“, sagt der Offizier und deutet mit dem Kopf Richtung Treppe.

Maja geht. Vor der ersten Stufe zögert sie. Strauchelt sie? Oder tut sie nur so? Der Gedanke, dass Ben sie beobachtet, wie sie im engen transparenten Kleidchen diese letzte Treppe hochsteigt, verursacht ihr einen angenehmen Schauer auf der Haut. Sie geht sehr langsam, ihre nackten Füße liebkosen die hölzernen Stufen regelrecht. Ihre Zehen küssen den Boden, den sie berühren, denn das Privileg, den Boden berühren zu dürfen, schwindet mit jeder Stufe, die sie steigt. Sie weiß, dass Ben sie beobachtet. Sie konzentriert sich auf das Muskelspiel in ihren Waden und Oberschenkeln. Sie erinnert sich plötzlich, wie er ihr als Pubertierender unter den Rock geschaut und ihre Beine bewundert hatte, als sie auf der Leiter stand und die Gardinen aufhängte, während er den Schal des Stores über der Schulter hatte und die Leiter sichern sollte. Er hatte gedacht, dass sie es nicht merkte, aber sie hatte es natürlich doch bemerkt, dass ihm die Stores immer wieder von der Schulter rutschten, weil er seine Hand unter ihren Rocksaum schob, ganz vorsichtig zwischen Stoff und Oberschenkel, ohne sie zu berühren, aber sie hatte die Anwesenheit seiner Hand gespürt, dieser leicht zitternden und sicher sehr schwitzenden Jungenhand, die auf dem richtigen Wege war. Sie hatte mit ihm gespielt, ohne dass er es merkte. Sie war auf die Zehenspitzen gestiegen, denn sie hatte bemerkt, dass sein Atem besonders heftig ging, wenn sie ihre Wadenmuskeln anspannte und ihr Gewicht ganz leicht von einem Bein auf das andere verlagerte. Die gespannte Erwartung, dass er sie vielleicht gleich berühren würde, hatte er nicht ausgehalten und die Hand schließlich zurückgezogen. Maja erinnert sich, wie sie es genossen hatte, dass Ben so erregt war. Sie weiß, dass sie nie klassisch schöne Beine hatte, zu rundliche Waden und zu füllige Oberschenkel, zu erdverbunden – aber Beine, mit denen Jungs wie Ben feuchte Träume verbinden. Schnell waren ihre heißen und unerlaubten Gefühle im Alltag wieder verflogen. Die Gardinen hatte sie fortan nach dem Waschen alleine aufgehängt; es war ihr zu heiß, Ben um Hilfe zu bitten. Aber später hatte sie wohl das eine oder andre Mal bemerkt, welchem Typ Mädchen Ben hinterherschaute. Superschlanke Gerten mit dünnen Beinen waren nicht darunter.

Maja hat das Podest erreicht, schaut sich kurz um, sieht Ben die Stufen hochsteigen, und geht auf den Vollzugsbeamten zu, stellt sich unter die rechte der beiden Schlingen und wendet sich Ben zu, der ebenfalls das Podest erreicht hat. Sie verspürt den Impuls, ihn zu umarmen. Ihre Arme zucken hilflos hinter ihrem Rücken. Der Vollzugsbeamte fasst grob nach Majas Schultern und schiebt sie ein Stück nach vorn. Erst jetzt fällt Maja auf, dass es auf dem engen Podest keine Klappe oder Falltür gibt.

Maja hat Ben nie erzählt, dass sie genau mitbekommen hatte, wie geil ihn ihre Beine machten, als sie vor ihm auf der Leiter stand. Und wie gut ihr das gefiel, dass es ihn geil machte. Jetzt wird er gleich ein letztes Mal ihre Beine sehen können, bevor ihm schwarz vor Augen wird. Ihre Beine werden den Boden unter den Füßen verloren haben und einen verzweifelten Tanz aufführen. Aber diesen Tanz wird Maja nur für Ben aufführen, ganz gleich, wer sonst noch zusieht. So lange wie die Schlinge es ihr erlaubt, würde sie nur für Ben tanzen. Maja spürt, wie der Henker hinter sie tritt und ihr mit geübter Bewegung die Schlinge über den Kopf streift. Sie will nicht schwach sein, aber ein leise wimmerndes Seufzen, als die Schlinge ihren Hals berührt, kann sie doch nicht zurückhalten.

Im nächsten Moment wird Ben ganz dicht an sie herangeschoben. Sein Ellenbogen berührt er ihren linken Oberarm. Wie sehr sie sich jetzt wünscht, dass Ben eine Hand frei hätte und ihre Schenkel unter dem Kleid berühren würde. Sie spürt, wie Ben zittert. Maja bewegt sich ganz leicht in den Hüften, um mit dem gefesselten Arm seinen Ellenbogen zu streicheln. Aber Ben beruhigt sich nicht. Sie blickt nach links, sieht aus den Augenwinkeln, wie der Henker hinter ihren Sohn tritt, ihm die Schlinge überstreift und mit der scheinbar gleichen Bewegung die Sporthose von Bens Hüften zieht.

„Weißt du vielleicht noch, wie du mir mal die Leiter gehalten hast, als wir die Gardinen aufhängten, Ben?“

Bens Zittern hört schlagartig auf.

Sie schauen sich nicht an.

Sie hört Ben sagen: „Ich habe es nie vergessen und ich kann jetzt an gar nichts anderes mehr denken.“

Einen Atemzug lang herrscht Stille. Dann fragt Ben leise fast wispernd: „Hast du es bemerkt, damals, das mit den Hand?“

„Hab ich.“

„Was wäre gewesen, wenn ich dich berührt hätte?“

Maja dreht sich leicht nach links, sucht Bens Augen: „Wir hätten miteinander geschlafen. Nichts hätte uns aufhalten können, wenn du meine Schenkel berührt hättest.“

Ben schaut sie nicht an. Aber wie von einer gespannten Feder bewegt steigt Bens Schwanz fast senkrecht in die Höhe. Diese Reaktion sagt mehr als jedes Wort und jeder Blick. Noch nie ist er ihr so riesig vorgekommen, auch vorhin in der Zelle nicht. Sie dreht sich zu ihm um.

„Ben, schau mich an!“

Ben dreht sich zu ihr um, zögert kurz, bevor er ihr in die Augen schaut.

Maja reckt ihm den Kopf entgegen, Ben beugt sich, soweit es die Schlinge noch erlaubt, zu ihr herunter. Sie küsst ihn. Seine steil aufgerichtete Liebeskerze wird feucht und benetzt das dünne Kleid über ihrem Bauch.

Der Vollzugsbeamte reißt sie aus dem Kuss heraus. Mit einem blechernen Rumpeln hat er hinter ihr eine vierstufige Trittleiter aufgestellt. Ohne ein Wort zu sagen, gibt er Maja zu verstehen, dass sie auf die Leiter zu steigen hat. Er zieht am Strang und Maja steigt, unsicher und zögernd, die Leiterstufen bis zum obersten Tritt. Ihr bleibt auch nichts anderes übrig, wenn sie noch Luft bekommen will. Der Henker fixiert das straffgezogene Seil an einem Haken. Maja dreht sich zu Ben um. Ihre Augen füllen sich mit Tränen. Fasziniert schaut sie auf seinen mächtigen Ständer. Er scheint zu pulsieren, aber Maja ist nicht sicher, ob nicht die Tränen in ihren Augen ihre Wahrnehmung täuschen. Aber sie kann genau erkennt, wohin ihr Sohn starrt.

Unter Bens Blicken spannt sie alle Beinmuskeln an. Der Henker hinter ihr greift nach der Leiter. Die Leiter kippelt unter ihren Füßen. O Gott, Ben, halt mich! Sie hört das scharrende Geräusch ihrer Fußsohlen. Sie fühlt einen schneidenden Schmerz an ihrem Hals und einen Druck, der ihr die Zunge aus dem Hals presst. Der Knoten der Schlinge drückt ihren Kopf nach vorn. Sie sieht an sich herunter, sieht ihre Beine über dem hölzernen Plateau schwingen, streckt ihre Füße, versucht ihre Beine länger und länger zu strecken, fühlt, dass der Henker irgendetwas an Ihrem Kleid macht, spürt, dass er ihr das Kleid abstreift. Sie hört, wie die Leiter scheppernd hinter Ben aufgebaut wird. Dann hört sie nur noch ihr Blut rauschen. Mit starren Augen sieht sie, wie sich Ben rücklings die Leiter hinaufwindet, sieht, wie ihr Junge sie nicht aus den Augen lässt, wie er gebannt auf die nackten Beine seiner Mutter starrt, die nun zu zappeln beginnen, obwohl Maja sich nicht wehren und ruhig bleiben wollte.

Der Henker fixiert Bens Strick an einem Haken. Ben wartet nicht, bis der Beamte die Leiter wegzieht. Er kickt sie selbst mit dem Fuß beiseite und tritt ins Leere hinaus.

Maja spürt, wie sich ihre Körper beim Baumeln berühren. Ben tritt nach allen Seiten aus, tritt auch nach Maja. Ihre Beine verhaken sich für einen Augenblick, dann pendeln sie wieder auseinander. Maja angelt mit ihren Beinen nach Bens Körper, sie schafft es tatsächlich, ihre Beine um die Hüften ihres wild strampelnden Sohnes zu schlingen. Die würgende Schlinge um Bens Hals bewirkt, was sie gewöhnlich bei Männern, die durch den Strang sterben, bewirkt: ein unkontrolliertes Abspritzen. Was Ben verspritzt, landet auf Majas Schoß und auf ihrem Bauch. Sie hätte es lieber in sich gehabt als auf sich. Dass sie mit ihren Beinen Ben umklammert, schafft ihr für einen Moment Erleichterung am Hals, nicht so viel allerdings, dass sie kräftig Luft holen könnte. Sie versucht es noch einmal, sich mit zwei, drei ruckartigen Bewegungen gegen Bens Körper abzustützen und dabei nach Luft zu schnappen. Es gelingt ihr nicht. Sie lässt von ihrem Sohn ab und die Beine wieder fallen.

Auch Ben wird die Luft jetzt so knapp, dass er in Wahnsinn und Todesangst nach allem tritt, was ihm Widerstand zu bieten verspricht. Seine Tritte treffen Maja, die von ihm für einen Moment weggestoßen wird und sofort wieder auf ihn zu schwingt. Beide, so scheint es, kämpfen gegeneinander. Beide suchen am jeweils anderen Halt. Schließlich werden seine Bewegungen schlaff und hören ganz auf. Maja will es nicht glauben. Bestimmt hat er sich verausgabt, denkt sie, und will sich nur erholen. Sie will es noch immer nicht glauben, als sie sieht, dass Bens Urin unkontrolliert abgeht. Sie will es nicht glauben, dass ihr Sohn, ihr kleiner Ben, ihr letzter Geliebter, vor ihr gestorben ist.

Majas Beine zucken jetzt unkontrollierter. Der Schmerz in der Brust wird unerträglich. Der Drang zu atmen unwiderstehlich. Die Unmöglichkeit, Schmerz und Atemnot zu stillen, rauben ihr den Verstand. In einem letzten Anfall, der kaum noch vom Bewusstsein gesteuert ist, rüttelt ihr Körper am Strick, strampeln ihre Beine, als hätte sie den Kampf gerade erst aufgenommen, schlagen ihre gefesselten Hände auf die Pobacken, dreht sie sich hin und her, als könne sie sich doch noch aus der Schlinge herauswinden.

Dann ist es ganz plötzlich vorbei. Sie lässt los. Ihre Gestalt streckt sich. Die Augen brechen. Pisse läuft an ihren Beinen herunter. Maja ist tot.

Der Henker tastet den Puls der beiden Hängenden. Der leitende Vollzugsbeamte unterzeichnet das Protokoll. Wie es das Gesetz vorschreibt, müssen die Hingerichteten zwei Stunden am Galgen hängen bleiben, bevor sie zur Verwertung an den Medizinischen Hochschulen freigegeben werden. Der Henker verlässt das Podest und wirft einen letzten Blick auf Maja und Ben, deren Köpfe jetzt aneinander gestoßen sind, so dass sie wirken wie ein turtelndes Liebespaar.

 

 

Posted: 10-Dec-2016 - 1 comment(s) [ Comment ] - 0 trackback(s) [ Trackback ]
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Olgas Hinrichtung

(c) Sagittarius (2001), übersetzt und bearbeitet

Wie es angekündigt worden war, ist heute der Tag der Hinrichtung aller zum Tode verurteilten Gefangenen. Unter ihnen war meine Olga, also war es für mich geboten zu kommen. Als ich mich dem Platz vor dem Gefängnis näherte, sah ich ein großes Galgengerüst mit langem Fallbrett, das sich schnell nach vorn abklappen ließ. Etwa zehn Menschen konnten gleichzeitig darauf stehen. Da aber heute mehr als zehn Gefangene gehängt werden sollten, gab es zwei Gruppen.

Die erste Gruppe wird gebracht. Ihr wird befohlen, auf das Brett zu steigen, während die anderen (unter denen ich meine Olga sehe) in der Nähe des Galgens auf ihr Schicksal warten müssen. Natürlich steckte dahinter die Absicht, dass die Frauen der zweiten Gruppe mit ansehen sollen, was sie erwartet.

Für die Zeit, die es dauert, um die erste Gruppe von Gefangenen zu hängen, erlaubt der Wächter, dass Olga zu mir kommt. Ich küsse ihre Lippen, wir stehen direkt am Galgen und beobachten die zehn Frauen, die ihre Plätze auf dem Brett einnehmen. Zwei Frauen, die in weiße Roben gekleidet sind, die Assistentinnen des Henkers, binden Hände der verurteilten Frauen hinter dem Rücken, während der Henker dicke schwarze Hauben über ihre Köpfe stülpt und ihnen die Schlingen um den Hals legt. Olga zittert, während sie diese Vorbereitungen beobachtet, und ich tue mein Bestes, um sie zu beruhigen. Ich sage ihr, dass ich sie liebe und dass ich sie nie vergessen werde.

Endlich sind alle Vorbereitungen wollzogen, die Gefangenen sind gefesselt, die Schlingen sind fest zusammengezogen. Der Henker nimmt seinen Platz ein und legt seine Hand auf den Hebel.

„Olga, bitte sieh da nicht hin!“, fordere ich sie auf. „Das darfst du nicht sehen.“ Sie nickt und wendet sich schnell von dem schrecklichen Anblick ab und vergräbt ihr Gesicht auf meiner Brust.

Der Henker zieht den Hebel. Das Fallbrett kippt nach vorn. Die Zuschauer stöhnen auf, als die Frauen ein paar Zentimeter nach unten fallen und in den Schlingen hängen.

Zehn Minuten lang umarme ich Olga ganz fest und halte sie damit davon ab zu sehen, was auch ihr bald geschehen wird. Die armen Frauen winden sich in den Schlingen, zappeln und strampeln mit den Beinen, machen sich lang und steif und versuchen, den Boden zu erreichen. Schließlich strecken sie sich, eine nach der anderen. Und als die Letzte von ihnen aufhört, sich zu bewegen, lasse ich Olga los und erlaube ihr, den Galgen zu sehen. Sie dreht sich um und schlägt sie Hände vors Gesicht und weint. Ich halte sie fest, während die Wachen die Körper der toten Frauen vom Strang abnehmen, die Schlingen lösen und sie entkleiden. Alle hingerichteten Frauen werden nackt begraben. Die Wächter nehmen sie an den Füßen und an den Handgelenken und tragen sie zu einem großen Grab in der Nähe.

Dann ist es soweit. Die Wächter kommen und nehmen Olga mit. Ich küsse sie zum Abschied. Sie muss ihren Platz auf dem Fallbrett einnehmen und steht ganz am Rande, direkt neben einem Pfosten des Galgenbaums. Die Frauen werden wieder gefesselt, aber dann verläuft die Hinrichtung etwas anders - statt ihnen eine schwarze Haube über die Köpfe zu stülpen, binden die Assistentinnen den Verurteilten einfach eine schwarze Binde über die Augen. Der Henker tritt hinter jede der Frauen, platziert die Schlinge um ihren Hals und zieht sie fest.

„Oh nein“, sage ich zu mir. „Oh mein Gott, lass es schnell gehen!“ Ich versuche mir vorzustellen, wie es sich für Olga anfühlt, mit der Augenbinde im Gesicht und der Schlinge um den Hals auf dem Fallbrett zu stehen.

Schließlich wird die Vollstreckung angekündigt. Der schreckliche Satz wird gelesen, eine Assistentin liest sehr sorgfältig die Namen der Gefangenen. „Olga Robin!“ Ich höre diesen Namen, einen so lieben Namen für mich, und der Satz trifft mich ein Schlag: „Zum Tod durch den Strang verurteilt!“

Der Henker legt seine Hand auf den Hebel …

Zuerst versucht Olga, ihre Beine hin und her zu bewegen, sie sucht einen Halt, etwas, worauf die stehen kann, aber sie kann nichts erreichen. Da sie die Letzte in der Reihe ist, hängt sie einem Pfosten des Galgens am nächsten. Sie umschließt den Pfosten mit den Füßen, aber sie kann sich nicht lange halten, sie rutscht immer wieder herunter und versucht erneut, den Pfosten mit den Füßen zu umfassen. Mit ihren kleinen wohlgeformten Füßen, ich so gern liebkoste. Wieder und wieder. Und wieder und wieder rutscht sie ab.

Diesmal sind nur die Augen der Opfer verborgen, und ich sehe Olgas Gesicht, so rot und vor Schmerzen und Verzweiflung, so angeschwollen vom Überlebenskampf. Schließlich gibt sie auf lässt ihre Beine fallen. Ihre Füßchen zappeln ziellos in der Luft. Das geht so für eine Minute oder zwei, dann sinkt ihr Kopf langsam nach vorn, ihr Mund öffnet sich leicht und Speichel rinnt auf ihre Brust.

Noch ein paar Minuten vergehen. Dann wird sie zusammen mit anderen toten Frauen abgenommen und ausgezogen. Ihr Körper wird zum Grab geschleift und ich kann mich nicht einmal von ihr verabschieden. Alles was ich habe, ist ihre Kleidung – Kleider und Wäsche, die noch immer den Geruch ihres Körpers festhalten.

Copyright by Sagittarius (2001)

Posted: 9-Dec-2016 - 0 comment(s) [ Comment ] - 0 trackback(s) [ Trackback ]

 

Keine Gefangenen

Der Hummer fuhr auf den Hof des Regimentsstabs. Zwei Soldaten zerrten eine uniformierte und gefesselte Gestalt aus dem Fahrzeug, der sie eine schwarze Haube über den Kopf gestülpt hatten.

„Verdammte Scheiße!“ entfuhr es Oberst Schanze, der neben mir am Fenster stand. „Ich hatte doch ausdrücklich befohlen, keine Gefangenen zu machen.“

Oberst Schanze ging einen Umweg zu seinem Schreibtisch. An allen Regalen entlang und dann wieder zurück. Das machte er immer, wenn er sich abreagieren wollte. Dann wischte er mit dem Finger über alle Ecken und Kanten, an denen er vorbei kam. Natürlich gab es keinen Staub. Aber es beruhigte ihn, sich davon zu überzeugen.

„Hanke“, sagte er zu mir, „ich mache Sie persönlich dafür verantwortlich, dass die Sache unauffällig und endgültig bereinigt wird. Wenn das Armeeoberkommando das mitbekommt, machen sie uns hier den großen Einlauf mit Eichenlaub und Schwertern.“

Mit einer Handbewegung entließ er mich. Und das bedeutete: Ich hatte mich zu kümmern. Und zwar so, dass er nichts mehr von der Sache hören wollte. Adjutantenschicksal. Ich beschloss, mich nicht mehr darüber zu ärgern, dass ich für Oberst Schanze die Drecksarbeit erledigen musste, dass ich manchmal nur ein Putzflick mit Offizierspatent war, wusste ich doch um die Vorzüge und den Einfluss, die ich in seiner Nähe genoss. Ich ging hinunter zur Arrestzelle, die beiden Gefreiten Schober und Manowski – zwei meiner zuverlässigsten Leute – erwarteten mich schon.

„Herr Oberleutnant!“

„Stehen Sie bequem. Gefreiter Schober, Gefreiter Manowski, damit wir uns vollkommen richtig verstehen: Diesen Gefangenen hat es nie gegeben! Der Armeebefehl lautete ganz klar: Feindliche Kräfte hinter der der Hauptkamplinie sind vorwärts Bataillonsgefechtsstand sofort zu liquidieren. Von Gefangenen ist im Armeebefehl überhaupt keine Rede. Haben Sie mich verstanden?“

„Jawohl, Herr Oberleutnant!“, kam es synchron von den beiden Gefreiten.

„Na dann lassen Sie uns mal sehen!“ Ich schaute Schober an, der die Tür zur Arrestzelle aufschloss, mich antreten ließ, mit Manowski in die Zelle trat und sie von innen wieder verschloss.

„Ist ja ein jämmerliches Bübchen, das Ihnen da ins Netz gegangen ist.“ Ich schaute mit die zierliche Gestalt des Gefangenen an. Die Uniform war viel zu weit, sie schlotterte um den Körper. Und richtig in Ordnung gehalten war sie auch nicht. Na gut, das konnte man ihm angesichts der Umstände wohl nachsehen. Die Hände hatten sie ihm hinterm Rücken gefesselt.

„Der hat ja immer noch seine Kappe auf. Nun übertreiben Sie’s mal nicht mit der Geheimhaltung. Schober!“

Schober tauschte mit Manowski einen kurzen Blick, ging mit zwei Schritten auf den Gefangenen zu und zog ihm die schwarze Kappe vom Kopf.

„Mein Gott!“

Mehr konnte ich erst mal nicht sagen. Zwei blaugraue Augen funkelten mich im Halbdunkel der Arrestzelle wütend an. Hohe Stirn, feine Gesichtszüge. Das blonde Haar war zu einem festen Zopf geflochten. Unter der schwarzen Kappe war das Gesicht einer jungen Frau verborgen gewesen. Sie mochte Mitte zwanzig sein, vielleicht ein bisschen jünger, vielleicht ein bisschen älter

„Schober“, sagte ich. „Was haben Sie denn da wieder angestellt?“

Schober wurde etwas verlegen und zuckte mit den Schultern. Manowski half seinem Freund aus der Erklärungsnot.

„Herr Oberleutnant. Auf der anderen Seite setzen sie jetzt Frauenbataillone ein. Neulich wurden drei bei einem Stoßtruppunternehmen erledigt. Alles blutjunge Dinger, völlig unerfahren, das reinste Kanonenfutter, aber schön anzuschauen.“

„Manowski, Sie schwafeln.“

„’tschuldigung, Herr Oberleutnant. Die hier ist anders. Hart im Nehmen. Schlich hinter unseren Linien herum. Kämpfte wie eine Raubkatze. Wir mussten und zu zweit auf sie werfen, um sie zu bändigen.“

„Und?“

„Wir haben ihr Smartphone – und können sehen, was sie übermittelt hat“, sagte Schober und reichte mir das Mobiltelefon der Gefangenen.

Ich schaute mir schnell die Bilder an, die sie von unseren Stellungen und Sperranlagen gemacht hatte, schaute auf die Sendeprotokolle – und wusste, dass ich für diese Frau nichts mehr tun konnte.

„Das sieht nicht gut für Sie aus, mein Fräulein.“

„Steck dir dein Fräulein in den Arsch!“ Das war das erste, was ich von der Gefangenen hörte.

„Wer hier wem was in den Arsch steckt, wird sich noch zeigen“, erwiderte ich.

„Was wissen wir noch?“, fragte ich Schober.

„Ina Maier, 28, Kriegsfreiwillige, ausgebildet für Einsätze hinter der Front“, antwortete der Gefreite.

Ich nahm die beiden Gefreiten zur Seite und gab ihnen Anweisungen. Sie schauten hinüber zu der Gefangenen, nahmen kurz Haltung an und machten sich auf den Weg, um meine Befehle auszuführen.

Ich war mit ihr allein. Ina, also, dachte ich.

„Ina, also“, sagte ich.

Sie schaute mich durchdringend an. Ich wich ihrem Blick nicht aus. Sie s haute erst kalt, dann herausfordernd, am Schluss wurde ihr Blick weicher, auch ihre Haltung entspannte sich ein wenig. Schließlich gab sie selbst das Blickgefecht auf, schaute kurz nach unten und dann, scheinbar gelangweilt, die die Leere des Raums-

„Und?“, fragte sie, „bin ich jetzt fällig?“

„Ja“, antwortete ich und meine Stimme war etwas belegt. Ich räusperte mich kurz. „Ja, du bist jetzt fällig.“

„Fickst du mich jetzt richtig durch?“ Sie öffnete die ersten Knöpfe ihrer Montur. So also hatte sie meinen Blick verstanden.

„Halt deine Hände ganz still!“, sagte ich, als sie die Montur bis zur Taille aufgeknöpft hatte. „Und bleib auf dem Stuhl sitzen. Ganz ruhig, ohne Bewegung.“

Ich näherte mich ihrem Stuhl von hinten und ließ sie nicht aus den Augen. Vielleicht war es ja leichtsinnig, meine Jungs weggeschickt zu haben. Ich war mir nicht sicher, wie gut diese Ina wirklich ausgebildet war und welche Gefahr mir von ihrer Seite drohte.

„Auch den Kopf nicht bewegen“, sagte ich, als ich bemerkte, dass sie mich im Blick behalten wollte. Jetzt stand ich exakt hinter ihr. Es war still im Raum. Ich hörte sie atmen und sie würde mich atmen hören. Ihr Atem ging schneller als vorhin. Sie war also doch nicht so cool. Das machte mich sicherer.

„Nimm die Hände ganz langsam an die hinteren Stuhlbeine. Nicht umdrehen! Fass die hinteren Stuhlbeine an und beweg dich nicht!“

Ich trat noch dichter an sie heran. Ein paar Sekunden ließ ich sie noch schmoren, dann fasste ich nach ihren Schultern und riss ihr mit einem Ruck die geöffnete Montur über die Oberarme herunter. Das war fast so gut wie gefesselt. Aber das war mir noch nicht sicher genug. Ich drückte ihr mit dem rechten Ellenbogen den Hals nach vorn, bis ihr Kopf fast die Knie berührte, und gleichzeitig riss ich ihren linken Arm aus dem Ärmel der Montur, drehte sie nach hinten, fixierte ihn hinter der Stuhllehne und rastete die Handschellen an ihrem Handgelenk ein. Die gleiche Prozedur unternahm ich mit ihrem rechten Arm und schloss die Handschellen um ihr Gelenk. Jetzt saß sie verkrümmt vor mir, die Arme hinter der Stuhllehne gefesselt und den Kopf gesenkt. Obwohl ich nicht zartfühlend mit ihr umgegangen war, hatte sie keinen Laut von sich gegeben. Langsam hob sie den Kopf.

Ich ging um den Stuhl herum. Sie schaute mich an, schwieg. Ich kniete mich neben sie und begann ihre Schnürstiefel aufzuknüpfen. Langsam, fast feierlich, streifte ich ihr die Stiefel ab. Sie hatte schöne Waden und es macht mir Freude, sie anzufassen.

Dann knöpfte ich ihr die Montur weiter auf, machte dort weiter, wo ich ihr aufzuhören befohlen hatte. Während ich einen Knopf nach dem anderen – den letzten direkt über ihrem Schritt – öffnete, rieb sie ihre Beine leicht aneinander. Sie wandte keinen Blick von mir. Ich hielt ihrem Blick stand, obwohl es, wie ich jetzt fand, ein ziemlich heißes Unternehmen war, in ihre kühlen graublauen Augen einzutauchen. Jedenfalls merkte ich jetzt, dass die Uniformhosenschneider mir für solche Situationen nicht viel Spielraum gelassen hatten. Auch sie bemerkte es und in ihren Augenwinkeln nahm ich ein Blitzen war. Ironie? Vorfreude gar? Etwas an ihr hatte sich verändert. Etwas war an dieser durchtrainierten Frau für Sekunden etwas weicher geworden. Dennoch kein Grund für mich, meine Wachsamkeit aufzugeben.

Während ich ihre Brüste aus der Montur schälte, feste, nicht zu große Brüste, überlegte ich krampfhaft, wie ich der Situation ein Ende machen konnte. Ich wusste, was Oberst Schanze von mir erwartete. Ich wusste, was Schober und Manowski von mir erwarteten. Ich konnte mir vorstellen, was diese blonde Frau, die ich an den Stuhl gefesselt hatte, von mir erwartete. Ich war mir nicht sicher, ob ich die Erwartungen aller Beteiligten erfüllen konnte. Und wollte. Aber ich war sicher, dass diese Ina Maier nicht ahnte, was sie zu erwarten hatte.

Während ich noch an ihr herumschraubte und mir dabei vorzustellen versuchte, was ich mit Ina tun würde, wenn wir uns unter erfreulicheren Umständen getroffen hätten, fiel mein Blick auf den Schreibtisch. Der war schwer, aufgeräumt und in diesem Raum eigentlich überflüssig. Aber er stand nun einmal da. Und das war gut so.

„Schober! Manowski!“, rief ich.

Draußen hörte ich Schritte. Auf die beiden war Verlass. Sie stürzten herein und ich machte eine Kopfbewegung, die sie kannten und die das umständliche „Stehen Sie bequem!“ ersetzte.

„Schreibtisch!“, sagte ich. Meine beiden Gefreiten begriffen sofort. Und ihr Begreifen ging über in ein breites Grinsen. Manowski hob Ina an den Schultern vom Stuhl, Schober schob ihre Beine auseinander und packte sie an den Knien. Gemeinsam trugen sie Ina zum Schreibtisch und setzten sie vorsichtig auf der Platte ab. Während die beiden Gefreiten die Gefangene zum Schreibtisch trugen, konnte ich zum ersten Mal den Apfelarsch der jungen Frau bewundern. Ihre Unterwäsche saß knapper, als das bei Militärangehörigen üblich war. Vielleicht hat sie auf der anderen Seite einen Kavalier, vor dem sie sich öfter auszieht, schoss es mir durch den Kopf. Ina wehrte sich nicht. Die heruntergezogene Montur baumelte ihr an den Knöcheln. Schober streifte sie ihr ab, sobald er Ina auf der Schreibtischplatte abgesetzt hatte.

Ich trat hinter die Gefangene, schloss die Handschellen über ihrem rechten Handgelenk auf. Im gleichen Moment drückte Manowski die Frau zurück, bis sie flach auf dem Rücken lag. Dann bog er ihr die Arme über den Kopf und schloss ihren rechten Arm wieder an die Handschellen an. Mit einem zweiten Paar Handschellen fixierte er die gefesselten Hände am Untergestell des Schreibtischs. Das passte haarscharf

Ina lag auf dem Rücken. Mit ausgestreckten Armen. Ihr Hintern lag dich an der Kante des Tisches. So dicht jedenfalls, dass ihre Oberschenkel keinen Halt auf dem Tisch fanden. Für einen Moment schauten wir der Gefangenen zu, wie sie versuchte, ihre Beine zu positionieren. Das Spiel ihrer Oberschenkelmuskeln war sehenswert. Schließlich gab sie die Versuche auf und entschloss sich, die Beine anzuhocken.

Ina schaute mich an. Manowski und Schober schauten mich an. Ich schaute mich um. Dann nahm ich zwei Stühle und stellte sie nebeneinander  an das – ja, wie nennt man das? – Fußende des Schreibtisches. Ina verstand und setzte ihre Füße auf die Stühle. Ich war zufrieden mit dieser Installation. Dann trat ich an sie heran und griff nach ihrem Slip. Ohne den Blick von mir zu wenden, hob sie den Hintern, so dass ich ihr das knappe, aber militärisch zugeschnittene Unterbeinkleid ausziehen konnte. Ich tat es mit aller gebotenen Sorgfalt und Langsamkeit. Ich genoss es, dabei die weiche Haut ihrer Oberschenkel und ihrer trainierten Waden zu berühren. Ina hockte die Beine leicht an, sodass ich ihr das Höschen über die Füße streifen konnte. Dann trat ich an die linke Tischseite und rollte ihr das Unterhemd hoch, schob es ihr über die Brüste, die genau in diesem Moment eine leichte, kaum merklich Gänsehaut bekamen, widerstand der Versuchung, mich mit ihren Nippeln zu beschäftigen, bemerkte, dass sie hart wurden, ohne dass ich sie berührte, streifte ihr schließlich das Hemd über den Kopf und ließ es als textilen Ring an ihren gefesselten Handgelenken liegen. Dann trat er vom Tisch zurück und wies mit der flachen Hand auf die gefesselte Frau.

Eines dürfen Vorsetzte gegenüber ihren Untergebenen niemals tun: Ihr Geschlechtsteile entblößen oder sexuelle Handlungen vornehmen: Es würde immer Witze – nach der einen wie nach der anderen Richtung – auslösen. Was Vorgesetzte aber tun dürfen: Ihren Männern das zugestehen, was sie sich gewöhnlich auch ohne Erlaubnis gestatten: mit den Frauen des Feindes zu schlafen. Manowski und Schober tauschten einen kurzen Blick, dann knöpfte sich Manowski die Hose auf und trat an das Ende des Schreibtischs, auf dem die Möse der Gefangenen zu besichtigen war – wenn man die Beine der Gefangenen auseinander drückte. Genau das tat Manowski: Inas Lustpforte war nicht mehr ganz frisch rasiert, aber gemessen an den Einsatzbedingungen im Krieg sehr gepflegt. Manowski schien zu gefallen, was er sah. Zärtlich streichelte er die kleinen Schmetterlingsflügel ihrer Schamlippen, massierte sie geduldig, bis sie sich weiter und weiter öffneten. Sein Riemen straffte sich bei diesen sorgfältigen Vorarbeiten und wartete auf den Einsatzbefehl. Manowski blickte kurz zu mir. Schober blickte ebenfalls zu mir. Ich nickte. Drehte mich weg von der Szene, schaute aus dem Fenster. Ich hörte einen kurzen quiekenden Aufschrei, kurz darauf ein wohliges Grunzen von rhythmischem Klatschen von Fleisch auf Fleisch untermischt wurde. Und von einem rhythmischen Stöhnen. Luststöhnen. Ob sie wirklich Lust empfand oder ob sie mit ihrem Stöhnen nur Manowski anfeuern wollte, damit er möglichst schnell fertig würde? Es dauerte nicht lange, bevor Manowski brüllte, vor Erleichterung brüllte. Das Stöhnen erstarb augenblicklich. Ich drehte mich nicht um. Ein erneuter weiblicher Schrei. Und wieder das Klatschen von Fleisch auf Fleisch, aber viel schneller als vorhin. Und statt des Stöhnens ein Japsen, in dem man ein „ja, ja, ja, ja“ vermuten konnte. Dann plötzlich wieder Stille. Ich hörte an den Stiefeltritten, dass Schober und Makowski sich davonmachten. Sie kannten die Üblichkeiten. Ich brachte sie nicht in Verlegenheit, sie mich auch nicht. Als ich die Eisentür klappen hörte, drehte ich mich um.

Da lag Ina, mit angezogenen Beinen. Ich ging auf sie zu. Beäugte ihre Fotze, die meine Gefreiten gerade gerammelt hatten, ging um den Schreibtisch herum. Sie drehte ihr Gesicht weg, als ich neben ihr stand.

„Ina“, sagte ich leise. Sie wandte den Kopf und schaute mich an.

„Genug Schwanz für den Abschied?“

Sie nickte.

„Bis zu bereit?“

Sie nickte abermals.

Ich holte meine alte Makarow aus dem Schreibtisch. Neun Millimeter, das war passend für das, was ich vorhatte. Und auf Treffsicherheit kam es nicht an. Ich hantierte mit der Waffe so, dass Ina alles sehen konnte. Ich ging wieder an „Fußende“ des Schreibtischs. Ich stellte mich zwischen ihre angewinkelten Beine. Inas Augen wurden weiter und weiter, als ich langsam die Waffe hob und an ihr Geschlecht führte. Sie schüttelte den Kopf. Ihr Atem ging heftiger. Ich öffnete mit den Fingern der linken Hand ihre Schamlippen. Ihre Liebespforte war feucht und glitschig und roch nach Schweiß, Honig und Bittermandelextrakt. Vorsichtig führte ich den Lauf der Waffe in ihre Scheide. Vorsichtig, weil der Lauf ziemlich dick war und ich sie mit dem Korn nicht verletzen wollte.

Ina keuchte vor Angst und Erregung. Sie warf ihren Kopf hin und her. Ihren Blick konnte ich nicht deuten. Zwölfmal schob ich die Pistole in ihrer Scheide hin und her. Sie nahm die Bewegung mit ihrem Unterleib auf. Nach dem zwölften Mal drückte ich ab. Ina erstarrte. Stöhnte und gab einen krächzenden Laut, der kaum ein Schrei war, von sich. Ihre Beine zitterten und wurden schlaff. Ich drückte abermals ab. Inas Körper bäumte sich auf, dann wurde alles an dieser schönen jungen Frau weich. Die Beine fielen leblos an der Schreibtischkante herab. Ihr Kopf rollte zur Seite. Ich zog die Makarow aus ihrer blutenden Fotze, die mich anklagend anzuschauen schien. Ich ging zu ihrem Kopf und erlöste Ina mit einem Schuss in die Schläfe.

„Bedauerlicherweise hat es einen Unfall gegeben“, sagte bei der Befehlsausgabe, als würde ich eine Protokollnotiz diktieren. Niemand stellte weitere Fragen. Glücklicherweise haben wir beim Militär Kisten. Große Kisten. Sie sind fast so groß wie ein Sarg, sehen aber nicht aus wie ein Sarg. Kisten, in denen wir gewöhnlich unseren Sondermüll entsorgen und vergraben.

 

Posted: 5-Jan-2016 - 2 comment(s) [ Comment ] - 0 trackback(s) [ Trackback ]
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 „Und Schnitt“

 

Treatment für einen Kurzfilm

 

1.  Zelle Halbtotale. Kathleen (45), mittelgroß, dunkelbraunes Haar, sitzt im Drillich auf einem Stuhl. Eine Wachhabende, in eine dunkelblaue Uniform (Bluson und ziemlich knapper Rock mit kniehohen hochhackigen Stiefeln) flicht ihr einen Zopf und steckt den Zopf zu einem festen Knoten zusammen. Kathleen genießt die scheinbare Fürsorge, doch sie weiß, dass die Haarpflege der Auftakt zu ihrem Todesgang ist.

2.  Zelle. Groß. Kathleens Kopf und Hals. Die Haare sind nun festgesteckt. Wachhabende: „Fertig“. Kathleen: „Und jetzt?“ Wachhabende „Ausziehen.“

3.  Zelle. Halbtotale. Kathleen zieht die Drillichjacke aus. Darunter trägt sie ein transparentes Unterhemd mit Spaghettiträgern. Ihre Brüste sind ziemlich groß und etwas hängend. Die Warzenhöfe sind auffallend dunkel; sie sind durch das transparente Unterhemd deutlich zu sehen. Dann zieht sie die Drillichhose aus. Ihr Slip ist ebenfalls transparent und lässt das unrasierte, dunkle Dreieck erkennen. Kathleen legt ihre Drillichsachen zu einem Päckchen zusammen und legt es auf dem Stuhl ab, auf dem sie gerade saß. Mit diesen überflüssigen Handlungen hält sie sich für ein paar Sekunden länger am Leben fest; die Wachhabende lässt es geschehen. Sie ist aber mit der Entkleidung nicht zufrieden, mit einer Handbewegung deutet sie an: auch das Unterhemd. Kathleen zieht auch dieses Teil aus und legt sie auf das Päckchen. Die Wachhabende stellt sich hinter Kathleen, dreht ihr die Arme nach hinten und fixiert sie mit Handschellen hinter dem Rücken. Dann wird die Zellentür von außen aufgeschlossen. Kathlen tritt, von der Wachhabenden gefolgt, auf den Gang.

4.  Zellengang, Totale. Die bis auf den Slip nackte und gefesselte Kathleen und die Wachhabende gehen den Gang entlang. Kathleens Pobacken modellieren sich bei jedem Schritt in dem knappen Slip. Sie kommen zu einer Stahltür. Die Wachhabende klopft ein offenbar vereinbartes Zeichen. Die Stahltür öffnet sich. Beide treten hindurch.

5.  Exekutionsraum. Totale. Kathleen steht dem Schafott gegenüber. Die Hinrichtung mit dem Fallbeil steht unmittelbar bevor. Kathleen droht ohnmächtig zu werden. Die Wachhabende, die sie begleitet, und der Henker, der sie erwartet, fangen sie auf und schleifen die halb Ohnmächtige zum Richtblock.

6.  Exekutionsraum Richtblock, Nah. Kathleen kniet vor dem Block. Kathleens Kopf wird auf den Block gelegt. Für Hals und Kinn gibt es eine entsprechende Ausfräsung. Ihre Brüste hängen vor dem Block frei herunter. Dann klappt der Henker die Lünette über den Hals der Verurteilten, während die Wachhabende die Handschellen aufschließt; sie sind nun überflüssig. Die Verurteilte ist mit ihrem Hals fest in der Tötungsmaschine fixiert Unwillkürlich klammert sich Kathleen mit beiden frei gewordenen Händen an den Block. Dann zieht die Wachhabende Kathlen den Slip aus. 

7.  Exekutionsraum, Block. Groß. Kathleens durch ihre kniende Position herausgereckter, nackter Hintern. Henker begutachtet die körperlichen Vorzüge der vollschlanken Delinquentin, korrigiert deren Beinstellung, indem er ihre Knie auseinanderdrückt. Dann öffnete er seine Hose, kniet sich hinter Kathleen.

8.  Exekutionsraum, Block. Groß. Kathleens Gesicht über dem Korb, in den ihr Kopf fallen wird, sobald das Fallbeil ihren Hals durchtrennt hat. Ihr Erstaunen, dann das schmerzhafte Erschrecken in ihrem Gesicht, das erkennen lässt, dass der Henker von hinten in sie eingedrungen ist. Dann das rhythmische Wippen ihres Kopfes, das den Rhythmus des Mannes, der die Verurteilte bumst, nachbildet, ohne dass man den Mann selbst sehen könnte.

9.  Exekutionsraum, Block. Groß. Von der Seite sieht man Kathlens Oberkörper im Rhythmus der Fickbewegungen hin und her gehen. Die frei schwingenden Titten klatschen bei jedem Stoß an den Block. Der Mann ist immer noch nicht zu erkennen.

10.  Exekutionsraum, Block. Groß. Kathleens Hintern und die Lenden des Henkers, der die Todeskandidatin hart rammelt.

11.  Exekutionsraum, Schafott. Groß, Fallbeil. Im Rhythmus des Fickens schwingt auch das Fallbeil sanft in der Führungsschiene.

12.  Exekutionsraum, Nah, Wachhabende. Wachhabende, die sich allmählich in Erregung steigert, gibt dem Henker, der sich an Kathleen übt, das Auslöseseil für das Fallbeil in die Hand. Streicht ihm dabei über den nackten Hintern, hilft mit der einen Hand schieben und massiert sich mit der anderen Hand unterm hochgezogenen Uniformrock ihre Möse.

13.  Exekutionsraum, Schafott. Groß, Fallbeil. Im allmählich sich beschleunigenden Rhythmus des Fickens schwingt auch das Fallbeil immer schneller in der Führungsschiene. (Aus dem Off:) Das Klatschen von Fleisch auf Fleisch, das Klatschen der Titten an den Block, das Keuchen des Henkers und das allmählich anschwellende und immer sinnlicher und leidenschaftlicher werdende Stöhnen der Verurteilten vermischen sich mit dem schnaufenden Atem der Wachhabenden, während das wackelnde Fallbeil zu sehen ist.

14.  Exekutionsraum. Groß. Wachhabende, die sich mit zunehmender Erregung selbst befriedigt und der Kopulation von Henker und Opfer folgt.

15.  Exekutionsraum, Block. Groß. Kathleens Gesicht. Im Rhythmus der Fickstöße von hinten erbebend. Von Ekel und Abscheu ändert sich ihr Gesichtsausdruck allmählich zu Genuss und Hingabe. Rötet sich vor Erregung. Ihr Verstand kann nichts dagegen tun, was ihr Körper verlangt. Selbstvergessen quiekt sie ihre Lust in spitzen erregten Schreien heraus. Ihr Stöhnen geht in Schreien über, signalisiert, dass sie gleich zum Höhepunkt kommen wird. Henker hechelnd: „Ich komme, gleich, gleich, gleich, ich komme …“ Kathleen: „Ja, ja, ja jetzt, jaaah …“

16.  Exekutionsraum, Block. Detail. Henker zieht, sobald er den ersten Samenschuss in Kathleens Scheide feuert, das Auslöseseil des Fallbeils.

17.  Exekutionsraum, Block. Groß. Kathleens erregtes Gesicht, in dem die Spannung der Erlösung weicht. Sie spürt die erste Welle des Orgasmus, stößt einen lustvollen Grunzlaut aus und hört zugleich ein schleifendes Geräusch über sich.

18.  Exekutionsraum, Block. Trick. Wo gerade noch Kathleens Kopf zu sehen war, sieht man jetzt die blutverschmierte Schneide des Fallbeils. 

19.  Exekutionsraum. Groß. Die Wachhabende schreit. Ihr ist es gekommen, als das Fallbeil niederfuhr, sie kostet ihren Orgasmus in wilden Brunstschreien aus, die den ersten Lustschrei der Hingerichteten nahtlos fortsetzen. Der Henker entleert seine Samenbank in die Scheide der enthaupteten Delinquentin. Deren Hände und Schenkel zucken leicht. Wachhabende: „Herrlich. Wir sind alle drei gleichzeitig gekommen. So wunderbar ist es noch nie gewesen, Liebster.“

20.  Exekutionsraum, Block. Die Wachhabende rückt ihren Rücken leicht zurecht und geht zum Korb.

21.  Exekutionsraum, Block, Korb. Die Wachhabende holt den abgeschlagenen Kopf Kathleens aus dem Korb; auf dem Gesicht ist ein irres, verklärtes Lächeln stehen geblieben. Die Augen sind weit aufgerissen, der Mund ist sinnlich geöffnet. Sie reicht Henker den Kopf: „Willst du noch mal?“ Der steckt seinen wiedererstarkten Schwanz in den Mund der Toten und wichst mit dem abgeschlagenen Kopf seinen Ständer, bis es ihm kommt. Die Wachhabende kniet hinter der Leiche und leckt die noch warmen und von der Liebesgabe des Henkers noch feuchten Schamlippen Kathleens. Sie hat seinen Samen an den Mundwinkeln, als sie sich wieder aufrichtet, dem Henker den Kopf Kathleens vom Schwanz zieht, den Mann umarmt und leidenschaftlich küsst. Kathleens Kopf, aus dessen Mund Sperma tropft, hält sie dabei mit beiden Händen hinter dem Kopf des Henkers fest, so dass sie ihm in die Augen sehen kann. Sie lächelt verklärt. „Jetzt sollten wir aber wirklich duschen, Liebster.“

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 Der letzte Besuch

Karin (40) darf ihre Tochter Tina (17) ein letztes Mal besuchen: in der Todeszelle. Karin trägt normale Zivilkleidung, T-Shirt und Jeans. Tina ist bereits in ihr Exekutionskleid, ein transparentes Minikleid mit Spaghettiträgern, eng anliegend, gekleidet. Beide haben sich auf eine Holzbank gesetzt. Karin versucht Tina zu trösten: „Vielleicht wirst du noch begnadigt. Es hat Fälle gegeben, da hat man eingesehen ... ach, alles wegen der paar Gramm.“

Tina schluchzt: „Mama, ich hab das nicht gewollt, ich bin da so reingerutscht, alle haben doch ...“

Karin: „Ich weiß.“

Die Zellentür wird aufgeschlossen. Zwei weibliche Wachen treten ein. Die erste Wachhabende führt eine schwarze Mappe mit sich. Karin ahnt, was das für ihre Tochter bedeutet. Beide erheben sich.

Die Wachhabenden schlägt die Mappe auf und liest in offiziellem Ton: „Tina Wolf, Sie sind wegen Drogenhandels zum Tode durch den Strang verurteilt. Der Präsident hat Ihr Gnadengesuch abgelehnt. Ihr Urteil ist bestätigt und wird sofort vollstreckt.“

Tina bricht in Tränen aus. Sie sinkt auf die Holzbank zurück. Die zweite Wachhabende zieht sie Wimmernde hoch, dreht sie zur Wand, biegt ihre Arme nach hinten und legt ihr sofort Handschellen an. Tina, ein willenloses Bündel voller Todesfurcht, kann kaum noch allein gehen, wird von den Wachhabenden mehr gezogen und geschleift.

Karin, geschockt, fragt: „Kann ich denn gar nichts mehr machen?“

Die erste Wachhabende antwortet leise, ein wenig mitleidig: „Sie dürfen Ihre Tochter auf dem letzten Weg begleiten, das ist das Einzige, was Sie tun können.“

Tina fängt sich, als sie aus der Zelle geschleift worden ist. Jetzt geht sie, gestützt von den beiden Wachhabenden, mit gesenktem Kopf zur Hinrichtungsstätte. Karin folgt der Gruppe. Hinter einer Biegung des Ganges ist plötzlich der Galgen zu sehen. Tina stockt unwillkürlich, die beiden Beamtinnen ziehen sie vorwärts. Der Galgen ist ein Viereck aus Balken und Stützen. Im Näherkommen bemerkt Tina, dass am Galgen bereits zwei junge Mädchen hängen. Insgesamt sind zwanzig Schlingen vorbereitet, an jedem Balken des Vierecks können fünf Menschen gehängt werden. Die Anlage reicht für eine Schulklasse.

Tina schluchzt auf, als die die baumelnden Mädchenkörper erkennt. Sie dreht sich kurz um: „Mama, das sind Sandra und Nora aus meiner Klasse. Müssen wir denn alle sterben?“

„Es sieht so aus, Tina, und ich kann nichts für dich tun. Niemand kann mehr etwas für euch tun.“

Bevor sie sich besinnen kann, wird Tina von den Wachhabenden unter die Schlinge geführt.

„Mama!“ ruft Tina wimmernd, „Mama, geh nicht weg!“

„Nein, Kind, ich bleibe bei dir.“ Karin muss schlucken. „Bis zum Schluss.“

Bewacht von den Beamtinnen wartet Tina auf den Henker, der sich aus dem Hintergrund nähert. Karin nimmt Tina, die haltlos schluchzt, in die Arme.

Der Henker kommt mit einem Hocker. Karin hilft Tina, auf den Hocker zu steigen. Der Henker fesselt Tinas Beine in Höhe der Knie mit einem Ledergurt. Tina versucht, ihre Beine zu bewegen. Mit ganz geringem Spielraum bewegt sie ihre Oberschenkel.

Der Henker legt er ihr die Schlinge um den Hals, zieht sie zu, während Tina zur Seite blickt und die letzten Zuckungen einer ihrer Schulfreundinnen beobachtet.

„Verabschieden Sie sich“, sagt der Henker zu Karin. Sie umarmt Tina, die wimmernd vor ihr auf dem Hocker steht, sie legt ihren Kopf an Tinas Brust. Tina lehnt sich etwas gegen ihre Mutter, mehr Spielraum hat sie nicht mehr.

Dann führt der Henker Karin zwei Schritte beiseite.

Tina wimmert: „Mama!“

Der Henker kommt zurück, hebt den Fuß, um den Hocker wegzustoßen. Tina weiß, was das bedeutet, und bittet wimmernd: „Nein, bitte nein, habt doch Erbarmen …“

Der Fuß des Henkers im schwarzen Stiefel, verharrt einen Moment an der Sitzfläche, bevor er den Hocker langsam unter Tina wegschiebt.

Tina, sieht, was ihr geschieht: „Nein, nein. Nein, neiiiin!“

Tinas nackte Füße wirken unschuldig weiß neben dem schwarzen Stiefel. Ihre Zehen suchen Halt auf dem Hocker, der ihr immer weiter entgleitet. Für einen Moment begegnen ihre Füßchen dem Stiefel des Henkers. Nur noch ihre Zehen klammern sich an den Rand des Hockers. Schließlich rutschen sie ab. Tina taumelt ins Leere. Ihr letztes Nein geht in ein ersticktes Krächzen über. Ihr Körper schwebt mit einem weiten Pendelschlag in der Luft. Die Schlinge hat sich zugezogen. Tinas letzter, verzweifelter Versuch, Luft zu bekommen, erstickt in einem leisen Gurgeln.

Karin hält sich die Ohren zu. Kann es kaum ertragen. Sieht, dass Tina hilfeflehend zu ihr blickt. Sieht, dass sie ihr auch im Sterben weiter vertraut und sie anschaut.

Tina baumelt mit weit aufgerissenen Augen. Zunächst hängt sie ganz still. Dann beginnen ihre Füße wild zu zappeln, die Arme wollen sich aus den Fesseln befreien. Tina strampelt mit den Unterschenkeln, weil ihre Knie mit dem Riemen gefesselt sind. Sie zieht die Knie an und stößt ihre gefesselten Beine ruckartig nach unten. Ihre Füße dreht sie hin und her, streckt sie bis zum Äußersten, als ob sie so den festen Boden wieder erreichen könnte. Noch immer schwingt sie hin und her, während ihre Unterschenkel ein wildes Tremolo aufführen.

Karin kann die Tränen nicht mehr zurückhalten. Sie schließt ganz fest die Augen, hält sich die Ohren zu, um das erstickte Röcheln ihres Kindes nicht hören zu müssen. Ihre eigenen Beine fangen an zu zittern, als hänge sie selbst am Strang.

Tina Sie zieht die Knie an, macht den Sessel. Ihre Augen sind weit aufgerissen, die Zunge quillt ihr aus dem Mond. Tina wirft sich mit dem ganzen Körper in der Schlinge hin und her; ihr Kampf gegen das Unausweichliche ist auf dem Höhepunkt. Noch immer schaut sie zu Karin. Karin erwidert tapfer den Blick ihrer sterbenden Tochter, versucht alle Liebe in ihren Blick zu legen.

Dann kann sie sich nicht mehr zurückhalten. Karin geht entschlossen zu ihrer Tochter, die in der Schlinge zappelt.

Der Henker nähert sich, um Karin an verbotenen Handlungen zu hindern. Aber er merkt, dass er nicht eingreifen muss. Karin umfasst Tinas heftig arbeitende Hüften.

„Du sollst dir doch nicht wehtun, Kind“, flüstert sie der Sterbenden zu.

Tinas Gestalt streckt sich. Vielleicht spürt sie die Nähe ihrer Mutter. Sie gibt den Kampf auf, lässt los. Lässt vom Leben ab. Das Strampeln der Beine geht in rasche, heftig zuckende, doch unkontrollierte Bewegungen über. Der ganze jugendliche Körper schüttelt sich wie in einem Fieberschauer. Dann sinkt ihr Kopf zur Seite, sie hängt nun ganz still.

Karin streichelt Tinas Po, ihre Hüften, küsst sie auf den Bauch, streichelt das weiche Fleisch ihrer kleinen Brüste, und lässt sie dann los. Schaut lange auf ihre tote Tochter, deren jugendliche Gestalt langsam hin und her schwingt.

Als alles vorbei ist, nickt Karin dem Henker zu. Eigenartig, denkt sie, als müsste ich mich bei ihm bedanken … Wie betäubt verlässt sie den Hinrichtungsraum. Ihr begegnet einer anderen Mutter, die ihre Tochter auf ihrem letzten Gang begleitet. Es ist eine weitere Klassenkameradin von Tina. Die Vierte von zwanzig, die heute hier sterben werden. Das Mädchen hat verheulte Augen, blickt nicht auf. Die Mütter kennen und erkennen sich, werfen einander einen traurigen Blick zu.

Karin steht auf dem Weg von der Hinrichtungsstätte vor einer Stahltür. Sie ist verschlossen. Karin rüttelt an die Tür. Die Tür öffnet automatisch. Karin betritt in ein neues Segment des Ganges. Eine weitere Stahltür stoppt sie. Diese Tür lässt sich nicht öffnen. Karin wartet. Sie hört ein metallisches Klicken hinter sich. Sie dreht sich um.

Ein Schuss fällt. Karin spürt einen Schlag in der rechten Brust. Sie schaut auf den Blutfleck, der sich schnell vergrößert. Da trifft sie eine Kugel in den Bauch. Sie hebt abwehrend die Hände. In diesem Moment schlagen zwei weitere Geschosse in ihrer linken Brust ein. Sie spürt ein großes Bedauern, dass ihre schönen Titten so jämmerlich in Fetzen gehen. Mehr nicht. Kaum spürt sie die nächste Kugel, die ihren Bauch perforiert. Sie nimmt nur noch wahr, dass ein Mann mit einer Pistole auf die schießt. Karin kippt gegen die Stahltür hinter sich. Zwei Kugeln durchbohren ihre Oberschenkel. Sie sinkt in die Knie. T-Shirt und Jeans sind blutdurchtränkt. Sie schaut den Schützen an: Ein stummes „Warum?“ ist in diesem Blick. Ein weiteres Geschoss schlägt zwischen ihre Brüsten ein. Dann ist das Magazin leer. Karin fasst sich an ihre blutenden Titten. Sie stößt einen langen wimmernden Klagelaut aus. Dann verklärt sich ihr Gesicht. Sie sieht schön, jung und glücklich aus, als sie umsinkt und stirbt.

 

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Begnadigt?

Treatment für einen Kurzfilm

 

  1. Zelle. Bea (33) allein. Sie ist im achten Monat schwanger. Sie geht auf und ab. Schaut auf die Uhr über der Zellentür. Das Exekutionsdress (durchscheinendes Nylonkleid mit Spaghettiträgern) spannt über ihrem runden Bauch.
  2. Zelle. Uhr. Nah. Zeiger springt auf 5 Uhr.
  3. Zelle. Die Zellentür öffnet sich. Armin (22) tritt ein. Zellentür schließt sich wieder. Bea und Armin kennen sich.
    Bea: „Armin, was machst du hier?“
    Armin: „Ich bin gleich nach dir dran. Vielleicht haben sie gedacht, wir könnten noch etwas Spaß miteinander haben.“
    Bea: „Vielleicht ist das gut so. Gut, wenn wir unseren Rest Leben miteinander verbringen.“
    Sie hält die Hände über ihren Leib, bemerkt seinen Blick, streift sich das Kleid über den Kopf, streichelt ihren großen runden Bauch.
    Bea: „Ich hätte gern mein Kind zur Welt gebracht, es ist ein Mädchen.“
    Armin: „Es wäre bestimmt so schön wie du.“
    Bea: „Sie kennen keine Gnade. Wir müssen alle sterben, auch das Ungeborene.“
    Armin tritt zu ihr, streichelt ihren Leib, küsst sie. Sie knöpft ihm die Drillichjacke auf, streift sie ab.
    Bea: „Es wäre mir nicht leichter geworden, hätte ich sie zurücklassen müssen, so nehme ich sie mit in den Tod.“
    Armin kniet vor ihr, streichelt und küsst ihren Bauch, kost ihre Möse, sie stöhnt leise, verharrt plötzlich.
    Bea: „Fühl mal ... sie hat sich bewegt.“
     Armin lauscht und tastet, lächelt, liebkost Bea danach noch heftiger. Bea zieht ihn zu Pritsche, zieht dabei seinen Hosenbund auf, streift die Hose ab, sie schnappt sich seinen Schwanz, beginnt in zu kneten und zu ziehen, sie küsst Armin, beider Erregung steigt.
    Bea: „Ich will noch mal das Leben spüren. Komm, Liebster, ich bin schon ganz weit.“
    Im Kuss sinken beide, als wären sie schon eins, auf die Pritsche. Sanft dringt er in sie ein.
    Armin: „Du bist so schön. So ein Wahnsinn.“
    Bea: „Ja, Wahnsinn! Ich soll gehängt werden. Stell dir vor, meine Beine, fass meine Beine Armin, meine Beine werden plötzlich in der Luft baumeln und zu strampeln anfangen, dann werden sie irgendwann nur noch zappeln und zucken, aber wenn es so weit ist, werde ich deinen Schwanz in mir spüren, so wie jetzt, fass meine Beine.“
    Sie reckt ihre Beine, Armin zieht sie sich über die Schultern, sodass ihre Waden wie eine Gabel über seinen Hals hinausragen. Er richtet sich etwas auf, küsst ihre Waden, ihre Fesseln, ihre Füße.
    Bea: „Gefallen dir meine Beine, Liebster?“
    Armin: „Sie sind wunderschön!“
  4. Zelle. Pritsche groß. Armins Hintern, sein Schwanz arbeitet in ihrer Möse, vorsichtig genug, um ihr nicht weh zu tun, heftig genug, um einen Orgasmus bei ihr auszulösen, der sich mit drei spitzen Schreien und einem tiefen gutturalen Stöhnen bemerkbar macht. Sie wechseln die Position, Bea reitet Armins Schwanz. Ihr kugelrunder Bauch rollt dabei gleichsam auf seinen Lenden hin und her. Bea jagt ihn zu einem Orgasmus; während er sich mit einem entspannenden Ächzen in sie ergießt, singt und jubiliert sie vor Verzückung – man darf bewundern, wie gut die beiden zusammen klappen. (Überblendung mit folgender Szene)
  5. Zelle. Armin und Bea auf der Pritsche. Armin im Drillich, Bea wieder im Exekutionsdress. Tür öffnet sich. Bea steht auf. Zwei Wachmänner kommen herein, fesseln Beas Hände vor dem Körper, führen sie ab. Im Hinausgehen wirft sie Armin einen Blick zu, reckt kurz das Kinn zum Gruß.
  6. Gang. Totale. Bea, flankiert von zwei Wachleuten, kommt auf die Kamera zu. Die trägt Pantoletten mit einem leichten Hacken. Das Klappern der Hacken auf dem Beton vermischt mit dem Schmatzen der Fußsohlen auf den Innensohlen der Pantoletten – ein seltsam erregendes Geräusch. Die gefesselten Hände über ihrem hohen Leib, der bei jedem Schritt leicht schwingt. Beim Näherkommen Slow-Mo. Groß Beas Oberschenkel, das Spiel der Muskeln, und ihr hoher Leib.
  7. Gang. Halbtotale. Bea und die Wachen passieren die Kamera, die ihnen nachschwenkt (dann slow motion auf Beas schwingende Pobacken).
  8. Gang. Köpfe der Wachleute von hinten. Nah.
    Erster: „Dass wir jetzt auch Schwangere hinrichten müssen, ich finde …“
    Zweiter: „Sei still. Gesetz ist Gesetz!“
    Erster: „Es gibt doch aus noch so etwas wie Barmherzigkeit, Gnade …“
  9. Vorraum. Zwei Türen. Halbnah Wachen nehmen neben Bea Aufstellung. Tür fällt ins Schloss. Eine andere Tür öffnet sich. Ein Offizier tritt herein. Spricht die Verurteilte an:
    Offizier: „Bea Florstadt. Sie sind wegen Verbrechens gegen den Staat zum Tod durch den Strang verurteilt. Das Urteil sollte heute vollstreckt werden.“
  10. Vorraum. Beas Gesicht nah. Hoffnung blitzt in ihren Augen auf.
  11. Vorraum. Halbtotale. Offizier: „Ich darf Ihnen mitteilen, dass der Präsident soeben die Vollstreckung des Urteils außer Kraft gesetzt hat. In Anbetracht Ihrer Schwangerschaft wurde die Vollstreckung durch den Strang als eine zu große Grausamkeit angesehen.“
  12. Vorraum. Beas Gesicht Nah. Sie schlägt die Hände vors Gesicht. Ihre Augen funkeln vor ungläubigem Staunen.
  13. Vorraum. Halbtotale, Offizier: „Der Präsident hat auf dem Gnadenweg das Urteil Tod durch den Strang umgewandelt …“ Offizier nimmt ein neues Blatt – „… in Tod durch Erschießen.“
  14. Vorraum. Beas Gesicht. Nah. Spiegelt in Sekunden den Absturz aus Hoffnung und Glück in Entsetzen und Todesfurcht.
  15. Vorraum, Halbtotale. Offizier: „Dem Antrag der Verteidigung, das ungeborene Leben zu schützen, wurde nicht stattgegeben. Staatlicherseits besteht kein Interesse an der Erhaltung des ungeborenen Lebens einer zum Tode Verurteilter.“
  16. Vorraum, Bea. Groß.
    Bea schreit. „Nein!“ und sinkt auf die Knie.
  17. Vorraum, Halbtotale.
    Offizier vor Bea: „Das Urteil wird sofort vollstreckt.“
    Offizier nickt den Wachleuten zu, die Bea aufheben.
  18. Vorraum, die Tür, durch die der Offizier eintrat, öffnet sich, gibt den Blick auf einen lang gestreckten Raum, an dessen Ende ein Pfahl und ein Sandsackstapel stehen. Die beiden Wachleute führen Bea zur Tür, fordern sie auf, ihre Pantoletten abzulegen. Dann führen sie die barfüßige Bea zum Pfahl.
  19. Gang. Bea Groß. Von hinten, allein vor dem Pfahl. (Kommando aus dem Off: „Umdrehen“) Bea dreht sich um. Schaut mit weit aufgerissenen Augen in die Kamera. Hält dem Wachmann ihre Hände hin. Der Wachmann öffnet Handschellen. Bea reibt sich die Knöchel. Streichelt mit beiden Händen ihren Leib. Hält die Hände schützend vor den Bauch. Die Wachleute nehmen sie, jeder an einem Ellenbogen, und drücken sie mit dem Rücken gegen den gegen den Pfahl. Sofort legt sie wieder die Hände um ihren Leib, lauscht in sich. Die Wachleute zögern, diesen Moment zu stören, die letzten Minuten, welche die Todgeweihte mit ihrem ungeborenen Kind verbringen kann. Dann tun sie ihre Pflicht, biegen Beas Arme nach hinten, schließen sie hinter dem Pfahl in Beas Rücken mit den Handschellen wieder zusammen. Dann schneiden sie die Träger von Beas Kleid auf, ziehen ihr das Kleid vom Leib, sehr bedächtig, fast zärtlich. Beas heftiges Atmen. Sie steigt mit den Füßen aus dem Kleid, ihre Füße werden mit einem Riemen am Pfahl gefesselt. Die Wachleute treten zurück.
  20. Gang. Bea am Pfahl. Groß. Langsame Fahrt im Halbkreis um die gefesselte Frau, die heftig atmet, leise stöhnt. Ihre Nippel sind steif. Ihre Brüste wippen leicht, weil Bea mit den Händen hinter dem Pfahl rüttelt und zuckt.
  21. Gang. Bea am Pfahl, Rückseite des Pfahls Beas gefesselte Hände, die sich winden und versuchen, sich aus der Fesselung zu befreien.
  22. Gang. Bea am Pfahl. Langsame Fahrt zurück zur Tür. (Aus dem Off. Stiefeltritte)
  23. Gang. Totale. (Off: Stimme des Offiziers: „Achtung“) Drei Gewehrläufe kommen von den äußeren Bildrändern ins Bild – auf Bea gerichtet.
  24. Gang. Bea am Pfahl. Groß. Vollkommene Stille. Man hört nur das Geräusch von Fleisch an Fleisch – wie man sieht: Beas Schenkel, die nervös aneinander reiben (Off: Stimme: „Legt an!“)
  25. Gang. Beas Gesicht. Nah. Bea schließt die Augen. Ihr Atem geht hastig. (Off – Stimme „Feuer!“ Eine Salve aus dreimal drei Feuerstößen kracht los). Bea reißt die Augen auf, ihr Kinn zittert. Ihrem Gesicht kann man ansehen, dass die neun Kugeln die Hochschwangere getroffen haben. Das Gesicht verzerrt sich zu einer Grimasse.
  26. Gang. Bea am Pfahl. Langsame Fahrt zurück. Bea stöhnt vor Schmerzen. Als ihre Brüste ins Bild kommen, sieht man drei Einschüsse in der rechten Brust, zwei in der linken und einen unterhalb der Brust. Bea schaut an sich herunter, entdeckt ihre Wunden, sieht, dass auch ihr hoher Leib getroffen ist,
  27. Gang. Pfahl. Beas Leib. Groß.
  28. Gang Bea am Pfahl Groß. Bea schaut mit maßlosem Entsetzen in die Kamera. Bei der weiteren Fahrt zurück dann kommen die zwei Einschüsse im Bauch ins Bild. Man sieht Blut und Fruchtwasser aus den Wunden stürzen. Die neunte Kugel traf ihren linken Oberschenkel nahe der Leistengegend. Bea bäumt sich am Pfahl auf, wirft ihren Kopf zurück. Öffnet den Mund zu einem stummen Schrei. Ein Keuchen. Ihre Augen beginnen zu brechen, noch kämpft sie gegen das Unausweichliche an, das linke Bein knickt jetzt ein, ganz langsam rutscht die schöne Schwangere am Pfahl zusammen, noch leistet sie dem Zusammenbruch Widerstand, die Mutterinstinkte zwingen sie, für ihr Kind so lange wie möglich am Leben zu bleiben. Beim weiteren Niedersinken spreizen sich ihre Schenkel, trotz der gefesselten Beine. Sie hockt schließlich auf den Knien, ihr Körper beginnt zu zittern. Vergeblich versucht sie Atem zu holen. Die sechs Kugeln, die ihre Brüste durchbohrten, haben auch ihre Lunge kollabieren lassen. Blut stürzt aus ihrem Mund. Sie sinkt auf die linke Pobacke, krümmt sich, bäumt sich noch einmal auf, erschlafft dann in den Fesseln, zuletzt sinkt ihr Kopf vornüber. Ihr Körper zuckt.
  29. Gang. Totale. Aus Sicht der Schützen. Zwei Uniformierte und ein Offizier gehen auf den zusammengesunkenen Körper Beas zu. Steadycam folgt ihnen. Der Offizier zieht seine Pistole, zielt auf die Stirn der sterbenden Frau, schießt ihr zwischen die Augen, sichert die Waffe und geht weg. Die beiden Uniformierten lösen den Riemen von den Füßen, lösen dann die Fesseln hinter dem Pfahl, legen die Leiche ausgestreckt vor den Pfahl auf den Rücken. Einer der Uniformierten zückt ein Stethoskop, versucht Herztöne zu hören, nimmt das Stethoskop ab und nickt. Beide erheben sich und gehen an der Kamera vorbei nach vorn aus dem Bild.
  30. Gang. Langsame Fahrt zurück. Einsam vor dem Pfahl die Leiche der schönen Bea mit dem gewölbten und von Kugeln durchbohrten Bauch.

 

 

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 Waldlichtung – Treatment für einen Kurzfilm

 

  1. Lastwagen. Ladefläche. Innen. Halbnah. Drei verurteilte Frauen: Ursula, 35, blond, schlank aber vollbusig; Dana, 19 brünett, vollschlank; Britt, sehr jung, aschblond breithüftig, mit kleinen Brüsten. Gekleidet sind die Frauen in einfache Kittel, die an den Schultern geknöpft sind. Zwei Bewacher sind bei ihnen.
  2. Lastwagen. Außen. Nah. Der Wagen hält, die Ladeklappe wird aufgerissen, unten warten mehrere Soldaten. Die drei Verurteilten springen von der Ladefläche, dabei schieben sich ihre Kittel für einen Moment weit über die Schamgrenze nach oben. Die Bewacher springen hinterher. Die Verurteilten gehen mit erhobenen Händen voran auf eine Waldlichtung zu.
  3. Wald. Lichtung. Drei Pfähle. Totale. Die Wachmänner führen die Frauen zu den Pfählen, wo ein Unteroffizier mit Handschellen wartet. Die Frauen werden nacheinander gegen den Pfahl gedrückt, ihre Hände hinter dem Pfahl mit Handschellen gefesselt. Ursula links, Dana in der Mitte, Britt rechts. Die Fesselung hinter dem Pfahl ist so straff, dass sich die Frauen am Pfahl kaum noch bewegen können, Dana beginnt zu schluchzen, als ihr die Hände auf den Rücken gedreht werden; dabei sorgt der Unteroffizier dafür, dass sie ihre Schultern weit zurückbiegt und ihre Brüste reckt. Britt zittert am ganzen Leib, als sie das Klicken der Handschellen hinter dem Pfahl hört; erst in diesem Moment wird ihr die ganze Ausweglosigkeit ihrer Lage bewusst, wird ihr klar, dass sie nicht mehr wegkommt hier, dass es ernst wird mit dem Sterben. Nur Ursula ist scheinbar kühl und beherrscht, doch nur äußerlich; ihre Brüste heben und senken sich unter ihrem schnellen und heftigen Atmen.
  4. Ursulas Pfahl. Nah: Der Unteroffizier schaut Ursula gierig in die Augen und knöpft ihren Kittel langsam über den Schultern auf, er genießt die aufziehende Schamröte im Gesicht der totgeweihten Frau. Als er den letzten Knopf öffnet, fällt der vordere Teil des Kittels und entblößt Ursulas Brüste. Der Offizier zieht dann den oben offenen Kittel nach unten weg. Uschis schöne, große Brüste mit den rosigen Warzenhöfen stehen wie eine Krönung über ihrem schlanken und dennoch sehr weiblich ausgeformten Körper.
  5. Danas Pfahl. Nah: Mit Dana verfährt der Unteroffizier ebenso. Die betonte Langsamkeit verlängert die Qual der Frauen. Sie sehen dem Tod schon ins Auge und müssen seinem Blick standhalten und überdies die Demütigung der Entkleidung über sich ergehen lassen. Danas Kittel fällt. Danas gewölbte Schenkel. Junges festes Fleisch, leicht bräunlicher Teint. Der Offizier lässt sich hinreißen, beim Herbabziehen des Kittels Danas Schenkel zu streicheln und ihr Dreieck zu küssen. Dana stöhnt. Dana, flehend, fast flüsternd: „Ach, lass mir doch mein Leben. Ich könnte dich lieben, sooft du willst. Nur töte mich nicht. Töte mich nicht! Geh nicht, hörst du. Du kannst meine Schenkel haben, immer. Dring in mich ein, lieb mich. Nimm mich mit Gewalt, wann immer du willst. Wir könnten uns um den Verstand ficken, hörst du. Du magst meine Schenkel. Ja, ja. Mein Leib ist zum Lieben gemacht, nicht zum Sterben. Töte mich nicht, bitte, bitte töte mich nicht.“ Der Unteroffizier blickt zu der Flehenden. Schüttelt den Kopf. Wenn er nicht Soldat wäre, würde er gern mit dieser jungen Frau durchbrennen. Aber … Dana schluchzt verzweifelt.
  6. Britts Pfahl. Nah: Die blutjunge Britt hat entsetzt und fasziniert beobachtet, was der Offizier mit den beiden anderen Frauen machte. Jetzt ist die Reihe an ihr, für das Sterben vorbereitet zu werden. Britts Kittel fällt. Aufmerksam vergleicht der Unteroffizier die kleinen Brüste mit den ausladenden Hüften und scheint mit dem Gesamtbild nicht zufrieden zu sein. Britt zittert am ganzen Leib, fast versagen ihre Knie. Kamera fährt vom Gesicht des Mädchens langsam über die Brüste, die breiten Hüften hinunter zu den Beinen und den zitternden Knien. Der Unteroffizier streichelt sanft ihren Bauch. Britt schluchzt.
  7. Britts Pfahl Detail. Britts Bauch und naturbelassene Möse und die Hand des Offiziers, die zur Lustpforte der Jungfrau vordringt. Die Hand massiert den Hügel. Seine Finger arbeiten sich weiter vor, halten kurz inne, dringen dann weiter ein. Britt wimmert, kann sich aber nicht wehren.
  8. Britts Pfahl. Detail Gesicht. Britt mit Tränen im Gesicht. Plötzlich reißt sie die Augen weit auf. Ihr Mund öffnet sich zu einem erstickten Schrei. Am Kampf zwischen Schmerz und Lust in ihrem Gesicht sieht man, dass der Unteroffizier sie mit seiner Hand entjungfert hat. Das junge Mädchen schluchzt hemmungslos.
  9. Waldlichtung. Halbtotale. Offizier mit fünf Soldaten. Sie haben das Tun des Unteroffiziers amüsieret beobachtet. Der Offizier nickt kurz, die Soldaten machen sich bereit, nehmen ihre Waffen.
  10. Waldlichtung. Nah. Ein Soldat, wie er seine Waffe bereit macht.
  11. Drei Pfähle. Halbtotale. Der Unteroffizier geht zurück aus dem Bild. Die drei Frauen erwarten ihr Schicksal. Ursula atmet tief und ruhig, genießt die letzten Sekunden ihres Lebens. Ihre Brüste heben und senken sich, ihre Nippel werden spitz und fest, ein Gänsehautschauer überzieht ihr helles Fleisch. Neben ihr wimmert Dana: „Töte mich nicht, bitte bitte, ich bin noch so jung, mach mir ein Kind, aber töte mich nicht! Nehmt mich doch alle. Bitte, schau mich an, du kannst nicht auf mich schießen lassen.“ (Off: „Achtung“) Dana brüllt verzweifelt: „Schaut mich an!“ Und bricht in ein haltloses Weinen aus.
  12. Drei Pähle. Totale. Kamera über den Gewehrlauf eines der Schützen direkt auf Ursula, die ihren Kopf zu Dana wendet.
  13. Ursulas Pfahl. Groß. Ursula wendet den Kopf zu Dana: „Hör auf zu heulen! Das wollen die doch, dass du schwach wirst!“ (Off: „Legt an!“) Ursula weiter: „Dana, reiß dich zusammen, gleich ist es vorb ...“ (Off: „Feuer!“ Die erste Salve fällt). Ursula stockt mitten im Wort.
  14. Ursulas Pfahl. Gesicht. Detail. Fest zusammengebissene Lippen, die Augen zusammengekniffen. Das Gesicht vom Schmerz überwältigt, starr.
  15. Ursulas Pfahl. Nah. Ihr getroffener Körper. Fünf Projektile haben ihren Körper getroffen – drei Kugeln die linke Brust, eine Kugel schlug in der rechten Brust ein, eine unterhalb des Brustbeins im Bauch. Blut füllt ihren Mund, ein gurgelnder Laut, ihr Gesicht verzerrt sich und entspannt sich schon drei Sekunden später, der Kopf sinkt langsam vornüber, die Knie knicken ein, sie rutscht am Pfahl abwärts und sinkt schräg, von den Handfesseln am Pfahl gehalten, zu Boden. Ihr Körper zuckt noch, als sie schon nicht mehr bei Bewusstsein ist. Dann liegt sie, fürchterlich verdreht, mit gespreizten Beinen, und ganz still. Ursula ist tot.
  16. Danas Pfahl. Nah. Danas weit aufgerissene Augen. Sie hat beobachtet, wie Ursula an ihrer Seite starb. Jetzt weiß sie, wie sie sterben wird. Wo ihr Körper getroffen werden wird. Wie sie zusammenbrechen wird. Sie weiß nur noch nicht, wie es sich anfühlen wird, das tödliche Blei zu empfangen, das Bewusstsein zu verlieren und vom Tod abgeholt zu werden. (off: „Legt an!“) Panik überschwemmt sie.
  17. Drei Pfähle. Totale. Kamera über das Gewehr eines der Schützen auf Dana. Die Visierung zielt auf Danas linke Brust.
  18. Danas Pfahl. Nah. Dana schreit: „Nein, bitte, bitte, nein! Neinn!!“ Das letzte Nein ist ein hysterischer Schrei vor dem endgültigen Kommando. (Off: „Feuer“!“) Zwei Kugeln treffen Dana in beide Oberschenkel – zwei der Schützen wollten sie nicht töten – die drei anderen Kugeln durchpflügen ihre linke Brust und bringen ihr den Tod. Dana sinkt – schneller als Uschi (die getroffenen Oberschenkel versagen ihr den Dienst) – mit gespreizten Beinen in die Knie. Kniend kämpft sie, mit schmerzverzerrtem Gesicht, gegen das Unausweichliche. Sie schreit, der Schrei geht in ein Keuchen über. „O Goooott!“ Ihr Gesicht bekommt einen ruhigen, fast glücklichen Zug, dann sinkt sie zusammen. Blut strömt aus ihren Wunden. Es fließt immer langsamer. Dana ist tot.
  19. Britts Pfahl. Nah. Britts Schluchzen führt dazu, dass alle Muskeln über ihren breiten Hüften zittern und beben. (Off: „Legt an!“ – „Feuer!“). Britt: „Neiiiin!“ Drei Kugel schlagen in Britts Unterleib ein, ein Geschoss trifft ihre rechte Brust, eins die linke Brust nahe der Schulter. Britt schreit, stöhnt, schnappt nach Luft, versucht stehen zu bleiben. Die Verwundungen sind schwer, aber nicht tödlich. Britt stöhnt, jetzt kommt die Welle des Schmerzes in ihrem Bewusstsein an. Sie spürt den ausbrechenden Großbrand in ihrem Unterleib. Der Schmerz zwingt sie auf die Knie. Britt: „O Gott, warum?“ Britt will nicht sterben, windet sich am Pfahl. Zittern und Beben in ihrem getroffenen Leib. Sie begreift, dass sie keine Chance hat. Der Offizier kommt. Britt wimmernd vor seinen Stiefeln. Jetzt will sie sterben, aber kann es immer noch nicht. Der Offizier zieht langsam seine Pistole. Britt: „Tu es!“ Der Offizier lädt durch, entsichert die Waffe. Britt: „Tu es!!“. Der Offizier hebt die Waffe an Britts Stirn. Britt reckt sich der Mündung entgegen. Der Kopfschuss. Sie sinkt um. Stille. Auch Britt ist tot.
  20. Danas Pfahl. Nah. Der Offizier zielt auf Danas Schläfe, drückt ab, Danas Kopf fliegt herum, eine Blutfontäne an der Austrittswunde.
  21. Ursulas Pfahl. Nah. Der Offizier rückt sich Ursulas Kopf mit der Stiefelspitze zurecht. Zielt zwischen die Augen, gibt auch Ursula den Fangschuss.
  22. Wald. Drei Pfähle.Totale. Die beiden Wachmänner und der Unteroffizier schließen die Leichen der Frauen von den Pfählen los, legen sie nebeneinander in eine grabenartige Mulde im Waldboden. Groß: Ursulas zerschossene Brust, Danas Schenkel, Britts dreifach getroffener Unterleib. Vögel zwitschern. Fahrt auf Totale. Die drei Frauenleichen. Der abfahrende LKW.
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Am Pfahl

Bettina ist allein. So allein, wie man nur sein kann, wenn man 54 ist, in der Todeszelle sitzt und darauf wartet, vor das Erschießungskommando gebracht zu werden.

Bettina ist schlank, ihre braunen, grau melierten Haare sind zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden. Unter dem leichten Kleid sieht man üppige Brüste sich wölben, sonst wirkt sie eher sportlich und feingliedrig. Ihr Gesicht, obwohl den Jahren entsprechend gealtert, lässt eine aparte Schönheit noch immer erkennen.

Bettina setzt sich auf die Pritsche, legt sich leicht zurück, schließt die Augen. Mit der rechten Hand zieht sie den Saum des Kleides hoch, mit der linken fasst sie sich in den Schritt und beginnt, ihre Möse zu massieren.

Langsam steigt ihre Erregung. Ihre Wangen röten sich, sie atmet heftiger. Sie wünscht sich, jemand würde sie durch den Spion in der Zellentür beobachten. Sie öffnet kurz die Augen, schließt sie wieder.

Mit der rechten Hand hat sie die Schamlippen etwas geöffnet und reibt mit der linken heftig ihren Kitzler. Ihr Stöhnen wird heftiger. Sie zieht das linke Bein an und spreizt es dabei leicht ab.

Bettina schließt die Augen, lehnt den Kopf zurück, ihr Kehlkopf hüpft, ein gurrendes Glucksen deutet an, dass sie im Genuss ihrer eigenen Sexualität aufgeht. Sie masturbiert hingebungsvoll. Ihr Stöhnen geht in ekstatisches Keuchen über und schließlich in eine Serie von vier befreienden Schreien, dem schließlich ein allmählich verebbendes lustvolles Stöhnen folgt. Bettina zieht zuletzt die Knie ans Kinn und streift sich das Kleid wieder über die Beine. Sie hört Schritte, die sich nähern.

Die Zellentür wird aufgeschlossen. Zwei Uniformierte treten ein. Bettina rutscht von der Pritsche und steht auf. Einer der Uniformierten legt ihr – vor dem Körper – Handschellen an.

„Sind Sie bereit?“, fragt der Uniformierte mit dem höheren Dienstrang.

Bettina nickt. Sie will sich die Schuhe anziehen.

„Die brauchen Sie nicht mehr“, sagt der Uniformierte und schiebt Bettina zur Tür. Barfuß verlässt sie mit den Uniformierten die Zelle.

Die Gruppe – zwei Uniformierte und in ihrer Mitte Bettina – geht einen langen Gang. Unter Bettinas Kleid zeichnet sich das Hüpfen ihrer Brüste ab. Die beiden Uniformierten können sich ihre interessierten Blicke nicht verkneifen. Bettina ahnt, was die beiden denken. Sie möchten bestimmt gern anfassen, was sie unter dem Kleid hat. Würden sie es tun, wenn sie jetzt stehen bliebe und sich ihnen zuwendete? Sie probiert es einfach aus. Sie geht einen Schritt langsamer, bleibt schließlich kurz stehen. Die beiden Männer stehen hinter ihr. Sie dreht sich um. Die beiden starren auf ihre Titten. Dann schauen die Männer einander an, fassen Bettina an den Schultern, drehen sie um und stoßen sie sanft, aber bestimmt nach vorn.

Am Ende des Ganges gelangen die Drei vor  eine Tür, die automatisch geöffnet wird. Die Gruppe geht hindurch.

Der Anblick, der sich Bettina bietet, kommt nicht unerwartet. Sie etsht auf dem Hof. Ein Holzpfahl, dahinter an der Wand ein übermannshoher Sandsackstapel. Drei Bewaffnete und ein Offizier erwarten Bettina. Die Uniformierten nehmen ihr die Handschellen ab.

„Ausziehen!“, befiehlt der Offizier.

Bettina knöpft sich das Kleid von oben her auf, fast provozierend langsam, lässt es über die Schultern gleiten, es fällt mit einem Rascheln zu ihren Füßen. Bettina steigt aus dem Ring, den das Kleid bildet, heraus. Sie weiß, wie sie auch mit 54 noch auf Männer wirkt. Und da ihr Leben in wenigen Minuten enden wird, legt sie sich keine Zurückhaltung mehr auf.

Der Offizier und die drei Soldaten betrachten Bettinas Gestalt von hinten. Über ihren Pobacken zeichnen sich zwei Grübchen ab.

Bettina macht zwei Schritte auf den Pfahl zu, die Grübchen bewegen sich dabei, dann zögert sie. Dreht sich langsam um. Fragend blickt sie den Offizier an. Der nickt den beiden Uniformierten zu, die Bettine hierher geleitet haben, die erst zögern und schließlich auf einen erneuten Wink des Offiziers Bettina unter den Armen fassen und die verbleibenden wenigen Schritte zu dem Pfahl führen. Erneut faszinieren die Grübchen über ihren Pobacken die zurückbleibenden Männer.

Bettina wird mit dem Rücken gegen den Pfahl gestellt, einer der Uniformierten dreht Bettinas Arme zurück und fesselt sie mit den Handschellen hinter dem Pfahl. Er bemüht sich, Bettina dabei nicht weh zu tun, muss aber ihre Arme weit zurückbiegen, um sie hinter dem Pfahl zu fesseln. Die zurückgedrückten Schultern und die gefesselten Arme heben ihre Brüste. Die Uniformierten starren ihr unverwandt auf die Titten. Schlappschwänze, denkt Bettina, nicht mal jetzt trauen sie sich zuzufassen. Bettina richtet sich am Pfahl sehr gerade, fast stolz, auf.

Die Uniformieren machen sich noch immer am Pfahl zu schaffen. Bettinas nackte Brüste, die ein wenig hängen, aber schön geformt sind und keineswegs schlaff wirken, stellen für jeden, der gro0ße Brüste mag, eine außerordentliche Verlockungen dar, sie heben und senken sich mit jedem Atemzug. Ihr Atem geht schnell, dennoch wirkt sie ruhig und gefasst. Ihr durchdringender, kalter Blick mustert den Offizier und die Bewaffneten. Sie strahlt eine ruhige Überlegenheit aus, die ihre Henker mehr und mehr beschämt.

Einer der Uniformierten will ihr die Augen verbinden. Bettina dreht den Kopf beiseite.

„Lass das!“

Der Uniformierte schaut zum Offizier, dann nimmt er nur ihren Pferdeschwanz und legt ihn nach vorn über die rechte Schulter, geht dann schulterzuckend weg. Bettina atmet tief.

„Achtung!“

Bettinas kneift kurz die Augen zusammen, als sie sieht, wie die Waffen in Anschlag gebracht werden, ihre Lippen zittern, doch ihr Blick wird wieder klar und entschlossen: Wenn sie schon sterben muss, dann will sie sich vom heißen Blei auch richtig ficken lassen. Und sie hatte bisher immer die Augen geöffnet, wenn ein Kerl sie fickte.

Bettinas  Beine beginnen leicht zu zittern. Aber dieses leichte Zittern erregt sie. Sie konzentriert sich auf ganz auf ihr Geschlecht und spürt, wie ihre Erregung bei den leichten, kaum sichtbaren Beinbewegungen zunimmt. Sie wundert sich selbst, dass sie ausgerechnet in dieser Situation von Lust übermannt wird. Sie spürt sie heiße Welle in sich aufsteigen. Sie strafft sich, reckt die Brust heraus.

„Legt an!“

Bettinas Atem geht schnell. Die Nippel sind steif. Gänsehaut bildet sich auf ihren Titten. Ein Beben. Ein Zittern. Hastiges Atmen Sie erwartet in höchster Erregung das letzte Kommando, das ihr den Tod bringen wird. Aber sie erwartet das Blei auch wie den Samenerguss ihres Geliebten. In Gedanken spürt sie seinen Schwanz in sich, in ihrer Einbildung ist ihr Kitzler schon zu höchster Erregung gerieben.

Stünde ein Beobachter hinter dem Pfahl, könnte er Bettinas Pobacken zu beiden Seiten des Pfahls sehen, ihre nach hinten gebogenen Arme, die Hände in den Fesseln zu Fäusten geballt. Sie reibt die Beine aneinander, drückt ihren Hintern gegen den Pfahl.

Bettina wartet. Noch immer zögert der Offizier mit dem letzten Kommando. Ihr wacher Blick, in dem Todesangst flackert, fixiert sich auf den mittleren Schützen, dem Bettina genau in die Augen schaut. Er hat, wie die beiden anderen Schützen, die Waffe auf Bettina angelegt. Bettina weiß, dass es ihn erregt, sie nackt und hilflos, an den Pfahl gebunden und mit bebenden Brüsten, vor sich zu sehen. Sie schaut ihn an. Sie lächelt dabei, sie öffnet leicht die Lippen. Sie erkennt, dass dieser Schütze kein Profi ist, sie weiß, dass er diesen Anblick nicht mehr loswerden wird: töten zu müssen, was er vögeln will. Sie ist nur noch für ihn da, sie gibt sich ihm hin. Der durchdringende Blick ihrer Augen ist ihre letzte Waffe und sie setzt sie ein. Nur für ihn ist jetzt all die Erregung ihres zitternden, aufgeputschten Leibes.

Der mittleren Schützen erkennt, was Bettina ihm sagt. Ihm schwillt der Schwanz in der Hose, als Bettina ihn anblickt. Todesschütze und Delinquentin ficken einander mit den Augen.Bettina ganzer Körper ist angespannt. Als könnte diese Anspannung den Kugeln den Weg in ihren Leib verwehren.

„Feuer!“

Das Inferno bricht über Bettinas zierlichen Körper herein. Und gleichzeitig bricht der letzte Orgasmus dieses wunderbaren Weibes sich Bahn. Ihre Nervenbahnen registrieren das Einschlagen der Geschosse und das Aufbranden des Orgasmus in ihrer Möse gleichzeitig.

Bettinas gefesselte Hände zucken, die Finger strecken sich im Krampf in dem Moment, als die Kugeln sie treffen. Drei Feuerstöße aus Maschinenwaffen durchbohren ihr die Brüste und den Leib. Die erste Garbe zieht eine Linie aus drei Einschüssen vom Schambein über den Nabel bis zum Rippenbogen. Das heiße Blei, das ihr Geschlecht zerstört, löst in ihrer ohnehin erregten Pussy die letzte gigantische Lustwelle aus, die alles übertrifft, was sie jemals mit einem Mann und mit sich selbst erlebt hat. Das sind die Kugeln, die der mittlere Schütze abgegeben hat, sie weiß es. Im Augenblick, da er schoss, lößt sich auch aus seinem Ständer ein Samenerguss. Der zweite Feuerstoß trifft Oberbauch und rechte Brust, eine heiße Welle, ein Gemisch aus Lust und Schmerz durchrast ihren Körper, während die Kugel ihre inneren Organe zerfetzen. Der dritte Schütze perforiert ihre linke Brust mit drei Kugeln. Ihr Herz wird zerrissen, hört auf zu schlagen. Bettina reißt die Augen und den Mund auf – ein stummer Schmerzensschrei – noch immer behält die „ihren“ Schützen im Auge, als wollte sie ihn mit auf ihre letzte Reise nehmen. Was ihm im Schritt passiert, ist das Vorletzte, was ihr ersterbender Blick sieht.

Als die ersten Kugeln einschlugen, krümmte sie sich etwas ein, als die Kugeln ihren Bauch trafen, dann richtete sie sich wieder auf, und als ihre Brüste getroffen wurden, schlug ihr Kopf nach hinten gegen den Pfahl, dabei war ihr Mund leicht geöffnet. Sie spannte dann alle Muskeln an, als könnte sie damit die Kugeln wieder herausschleudern, die ihren Körper verwüsteten. Sie presste auch Augen und Mund zusammen.

Ihr Kehlkopf hüpft, keuchende Atemzüge, ein gurgelndes Glucksen. Nur diesmal ist es Blut, das aus ihrem Mund quillt. Ein nur noch gepresstes Gurgeln kommt aus ihrer Kehle, dann ein dumpfes Stöhnen, sie öffnet die Augen, sie steht noch und nimmt wahr, dass der unumkehrbare Prozess des Sterbens eingesetzt hat.

Sie schaut an sich herunter. Ihre getroffenen Titten. Der Versuch zu atmen, ein Zittern, das den Oberkörper erfasst und dir Brüste in Schwingung versetzt.

Das Gesicht des Schützen, IHRES Schützen, der seine Waffe absetzt und erregt dem Sterben der nackten Frau vor sich zusieht, ist das Letzte, was Bettina wahrnimmt, ehe ihre Sinne schwinden. Ob er bemerkt, dass seine Hose am linken Bein feucht ist – das Letzte, was sie denkt.

Die Muskeln ihres Körpers erschlaffen. Bettinas Knie knicken ein. Die Schöne steht unmittelbar an der Schwelle vom Leben zum Tod. Man sieht ihr an, dass sie spürt, dass ihre Lebenskräfte schwinden. Sie rutscht am Pfahl langsam abwärts, dabei spreizten sich ihre Beine, sie kippt leicht nach rechts, fällt auf das rechte Knie. Ihr Gesicht entspannt sich, sie lächelt, sie empfindet keine Schmerzen mehr. Sie hat die Schwelle nun überschritten. Blut rinnt ihr aus dem Mund, die zerfetzten Lungen sind voll Blut gelaufen. Ihre Augen werden stumpf, sie ist besinnungslos, ihr Kopf fällt nun kraftlos nach vorn, auch ihr Oberkörper wird schlaff, krümmt sich nach vorn zusammen, wird nur von den hinterm Pfahl gefesselten Armen gehalten. Bettina rutscht wie in Zeitlupe ganz zu Boden, liegt und hängt verkrümmt auf der rechten Seite. Ihre Arme und Beine zucken noch, obwohl sie nicht mehr bei Bewusstsein ist.

Der Offizier geht zu Bettinas verkrümmter Gestalt, streicht ihr den nach vorn gefallenen Pferdeschwanz zur Seite, tastet nach ihrer Halsschlagader, nimmt noch Lebenszeichen wahr, zieht seine Pistole, lädt durch, entsichert und beendet Bettinas Leben endgültig mit einem Kopfschuss. Der Kopfschuss reißt Bettinas Kopf herum und erzeugt eine Blutfontäne. Der Offizier legt sanft Bettinas Haare über die Einschusswunde am Kopf, geht zurück, wobei er die Pistole sichert und wieder ins Halfter zurücksteckt.

Die Schützen marschieren ab. Der mittlerer Schütze hält den Gewehrkolben über den nassen Fleck am linken Hosenbein..

Die beiden Uniformierten, die Bettina brachten, lösen jetzt die Fesseln hinter dem Pfahl. Bettinas toter Körper fällt langsam nach vorn. Die beiden Männer nehmen die Leiche auf uns legen sie auf eine Plane. Rücken sie zurecht, streicheln die Brüste der Toten. Legen Bettinas Leiche ausgestreckt und mit ausgebreiteten Armen und leicht gespreizten Beinen rücklings auf der Plane. Betrachten versonnen den toten Körper, die Brüste mit den Einschusswunden, den Bauch, das Becken mit den Einschüssen, ihr Geschlecht und die wohlgeformten Beine bis zu den Fußspitzen. Dann schlagen sie die Plane über dem Leichnam zusammen und schleifen sie vom Hof.

 

 

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Die Beleidigung ist gesühnt

Fünf Frauen werden in den Hof geführt. Eine Gruppe Soldaten mit einem Offizier bewacht sie. Man hat die Frauen eben auf der Straße aufgegriffen. Wahllos. Nur fünf Frauen sollten es sein. So lautete der Befehl.

Der Offizier kommandiert: „Ausziehen! Sachen am Boden ablegen!“

Vor den Gewehrläufen ihrer Bewacher beginnen die fünf Frauen, ihre Sachen abzulegen. Brigitte, Mitte 40, mittelgroß und blond, trägt ein enganliegendes Strickkleid. Gabriele, Anfang 40, vollschlank, breithüftig und brünett, trägt ein Kostüm, wie es im Geschäftsleben üblich ist. Carola sichtbar schwanger, schwarzhaarig und Mitte 20, trägt Umstandshosen und ein weites Oberteil. Lisa und Kira, beide im Teenager-Alter, sind die einzigen unter den fünf Frauen, die einander kennen; sie sind gemeinsam aus der Schule gekommen – Lisa, die dunkelblonde schlanke Schönheit, im Mini und knapp sitzenden Top, ihre Freundin, die rotblonde Kira, die wegen ihrer runden Formen in der Schule manchmal gehänselt wird, in Jeans und T-Shirt. Die beiden älteren Frauen begreifen, was ihnen bevorsteht, daher legt sich ihre Scham schnell, sie wollen es so schnell wie möglich hinter sich bringen. Sie legen ihre Sachen ab und stehen schicksalsergeben und schauen zu Boden. Carola ist ebenfalls bewusst, was kommt; als sie nackt ist, hält sie schützend die Hände vor ihren runden Bauch. Die beiden jungen Mädchen schämen sich, versuchen ihre Blöße zu verhüllen und sind als letzte mit dem Ausziehen fertig, sie begreifen nicht recht, was mit ihnen geschieht, sie agieren wie in Trance.

Der Offizier schaut sich die fünf Frauen an, indem er an ihnen vorüberschreitet, die vor der Wand aufgestellt ihr Schicksal erwarten, jede nimmt auf ihre Weise Abschied vom Leben.

Der Offizier deutet mit dem Kopf auf Gabriele. Die vollschlanke Vierzigjährige weiß, was das bedeutet, sie wird die erste aus der Gruppe sein, die heute durch die Kugeln ihrer Henker sterben wird. Die beiden Soldaten greifen Gabriele an beiden Armen und eskortieren sie zur gegenüberliegenden Hofwand. Sie folgt ihnen bereitwillig mit gesenktem Blick. Die Soldaten stellen Gabriele mit dem Rücken zur Wand und kommen wieder zurück.

Gabriele hebt jetzt den Blick, schaut den weggehenden Soldaten nach, schaut dann den Soldaten des Pelotons, die sie erschießen sollen, in die Augen.

„Achtung!“, kommandiert der Offizier.

Gabriele richtet sich auf, krümmt sich nicht ängstlich zusammen, legt die Arme leicht ausgebreitet gegen die Wand hinter sich, reckt die Brüste heraus, um den Schützen möglichst viel Trefferfläche zu geben.

Der Offizier mustert die Frau, die vor ihm steht. Seine Blicke tasten sie ab: von den Füßen aufwärts die strammen Waden entlang über die fleischigen Oberschenkel zum ausladenden Becken, die schmal geformte Taille zu den festen wohlgeformten Brüsten. Gabriele steht leicht in Kontrapost-Stellung – auf dem linken Bein, das rechte vorgesetzt.

„Legt an!“, ruft der Offizier. Er fühlt sich als Herr über Leben und Tod. Es gefällt ihm. Die drei Soldaten, die für die Erschießung abkommandiert wurden, richten ihre Waffen auf Gabriele.

Die vier anderen Frauen stehen eng beieinander und beobachten das Geschehen. Brigitte umarmt die schwangere Carola und verdeckt deren Augen, damit sie das Geschehen nicht sehen muss. Lisa und Kira halten einander wimmernd in den Armen.

„Feuer!“

Gabriele hört das Wort gleichzeitig mit dem Bellen der automatischen Waffen. Mit weit aufgerissenen Augen und offenem Mund, wie in einem stummen Schrei, lehnt sie an der Wand, die Arme an die Brüste gerissen, die von je drei Kugel durchbohrt sind, drei weitere Kugel haben ihren Unterleib zerfetzt. Ihre Beinmuskeln sind angespannt. Sie lässt die Arme etwas sinken, schaut auf ihre blutverschmierten Hände, taumelt etwas, hält sich den Bauch, krümmt sich nach vorn, während gleichzeitig ihre Knie einknicken. Sie sinkt auf die Knie, richtet ihren Oberkörper noch einmal auf, lässt die Arme sinken, ihr Kopf kippt nach vorn, der schwere Körper fällt auf die Seite, Gabriele rollt fallend auf den Rücken, breitet dabei die Arme aus. Ihre Augen erlöschen, ihr Kopf fällt zur Seite.

Zwei Soldaten kommen und laden den Körper auf eine Plane, ziehen sie zur Seite und lassen sie etwas abseits vor der Wand liegen. Dann holen die beiden auf ein Zeichen die blutjunge Kira, die furchtbar schreit und wimmert, als nächstes Opfer. Sie reißen sie regelrecht aus der Umarmung Lisas. Lisa will sich den Soldaten in den Weg stellen, wird aber von einem zu Boden geschlagen. Kira wird zur Wand gebracht. (Offizier im Off: „Achtung!“)

Kira zittert am ganzen Leib, als sie das „Achtung!“ des Offiziers hört. „Nein!“, ruft sie „Nein, nein, bitte nicht, nein!“ Sie hebt abwehrend die Arme, als sie die Waffen nach dem „Legt an!“ auf sich gerichtet sieht. Das junge Mädchen, körperlich noch gar nicht richtig Frau, ist ein einziges Zittern. Ihr fleischiger Leib, sogar ihre kleinen Brüste, die zu ihrer Fülligkeit in eigenartigem Widerspruch stehen, giggeln und beben, während sie durch Kiras heftiges Atmen auf und nieder federn. Kira hält die Hände wie zum Gebet vor der Brust verschränkt. Im letzten Augenblick, als sie es nicht mehr erträgt, die totbringenden Gewehre auf sich gerichtet zu sehen, reißt sie beide Arme vor die Augen.

Carola hat sich zu Lisa, Kiras Freundin, herabgebeugt und umarmt die Oberschülerin.

„Feuer!“

Die Salven brechen los. Kira reißt die Arme, die sie vor dem Gesicht hatte, zur Seite. Sie steht für einen Moment wie eine Gekreuzigte. Sie ist in beiden Brüsten und im Bauch getroffen. Die neun Kugeln haben ihre inneren Organe zerstört. Die neun Löcher in ihrem Körper sagen wenig darüber, wie unumkehrbar verwüstet ihr Inneres ist. Sie japst, schnappt nach Luft. Ihr junger, zerstörter Körper kämpft ums Überleben – und unterliegt. Ihre Arme sinken herab. Sie taumelt zwei Schritte nach vorn, ist schon tot, während sie noch steht, und bricht vollkommen übergangslos zusammen. Zwei Soldaten nehmen den Körper auf und betten sie neben Gabriele auf die Plane.

Angst ist in den Gesichtern der drei verbliebenen Frauen zu lesen. Angst und die Frage: Wer wird als Nächste dran sein? Die zwei Soldaten holen – Lisa. Lisa, die ihre Freundin sterben sah, geht mit leerem Gesicht zwischen den Bütteln zur Wand. Carola und Brigitte umarmen einander. Carola schluchzt.

Lisa steht fast zerbrechlich – nur ihre schön gewölbten Oberschenkel verraten äußerlich Kraft – vor der Mauer und wartet auf ihren Tod. Ihre Augen sind verweint. Scheu blickt sie zur Seite, wo die Leichen der beiden vor ihr Erschossenen liegen. Der Anblick Kiras, die sie gerade noch lebenswarm in den Armen hielt, lässt sie aufschluchzen. Sie hört das „Achtung!“ des Offiziers. Lisa wendet sich dem Erschießungskommando zu, ihre Augen bekommen plötzlich wütenden Glanz.

„Ihr verdammten Schweine!“, ruft sie.

„Legt an!“

Lisa kneift die Augen zu: „Fuck you!“

„Feuer!“

Drei Feuerstöße aus den Maschinenwaffen zerreißen ihren süßen jugendlichen Körper. Zwei Kugeln treffen ihre Oberschenkel, eine Kugel ihren Unterleib, die restliche sechs durchsieben ihren Bauch und ihre linke Brust. Lisa schreit auf, reißt die Arme hoch und dreht sich dabei mit dem Gesicht zur Wand. Sie krallt sich an der Mauer fest, brüllt vor Schmerzen, ein Ton der in Stöhnen übergeht. Wie in Zeitlupe sinkt sie an der Wand entlang in sich zusammen, die Finger rutschen an der Mauer ab. Am Rücken, über ihrem Po und an den Oberschenkeln sind die großen Austrittswunden der tödlichen Kugeln zu sehen. Sie sinkt mit gespreizten Beinen in die Knie, hält sich noch für einen Augenblick und fällt mit ausgebreiteten Armen auf den Rücken. Ihr Kopf rollt zur Seite. Lisa stirbt. Die beiden Soldaten ziehen sie zu den beiden anderen leblosen Körpern, die  abseits an der Mauer liegen.

Dann holen die Soldaten Carola. Sie lassen zu, dass sich Carola und Brigitte einen innigen Abschiedskuss in einer Umarmung geben.

Der Offizier mustert die schönen, schon milchschweren Brüste, der Frau mit blitzenden Augen, sein Blick gleitet hinab zum prachtvoll gewölbten Unterleib, der auf einem breiten Becken und stämmigen Beinen ruht. Fast vergisst er, seinem „Achtung!“ die übliche Schärfe zu geben. Die werdende Mutter, die nie gebären wird, hält schützend die Hände vor ihren Bauch.

„Legt an!“

Carola ruft verzweifelt: „Nicht auf das Kind!“

„Feuer!“

Die Geschossgarben durchsieben Carolas Körper. Trotz ihres Flehens ist auch ihr Bauch getroffen worden. Sechs Kugeln entfachen in ihren Brüsten einen Feuersturm, zwei Geschosse durchdringen ihren Leib, eine letzte Kugel bahnt sich knapp oberhalb der rasierten Lustpforte einen Weg durch ihren Körper. Sie reißt die Arme hoch, eine verzögerte Abwehrbewegung, welche die Kugeln von ihrem Ungeborenen fernhalten soll, sinkt gegen die Wand hinter sich, das Brennen in der Brust wird unerträglich, Blut schießt aus ihrem Mund, sie dreht sich leicht, während sie in die Knie sinkt, versucht sich zu halten, schafft es nicht, bricht zusammen, fällt auf die linke Seite und rollt auf den Rücken, wo sie mit ausgebreiteten Armen liegen bleibt. Mit letzter Kraft hebt die Verblutende die Arme zu ihrem Bauch, doch schließlich rutschen die Hände kraftlos von ihrem hohen Leib. Ihr Kopf rollt zur Seite. Die beiden Soldaten rücken den Körper Carolas nur wenig zur Seite und holen Brigitte, die als Letzte dran ist.

Sie hat die Augen nicht geschlossen, als die schwangere Carola die Salve Blei empfing und sterbend zu Boden ging. Sie erwartet ihr Schicksal nun gefasst, hofft, dass es schnell vorbei geht, während sie von den beiden Soldaten zur Mauer gezerrt wird.

Sie muss sich direkt neben der Leiche Carolas aufstellen. Sie schaut wie gebannt auf die tödlich verletzte Schwangere.

„Achtung!“

Brigitte wendet den Blick, schaut ihre Henker an. Hass im Blick.

„Legt an!“

Brigitte breitet die Arme weit aus, ballt dabei die Fäuste, reckt ihre reifen und doch sehenswerten Brüste dem heißen Blei entgegen.

„Feuer!“

Neun Geschosse durchsieben die Frau, die sich gegen die Wand zurückfallen lässt – die ausgebreiteten Arme sinken langsam herab. Sie stößt einen Schrei aus, der ihre Anspannung und ihre Schmerzen verrät. Ihr Gesicht entspannt sich zu einem Lächeln. Sie fühlt den Tod kommen und ist glücklich, dass er so schnell kommt. Noch immer steht sie, sie stößt ein tiefes Seufzen aus, das Schmerz und Lust vereint, dann werden ihre Knie weich, mit einer leichten Drehung bricht sie zusammen. Brigitte verliert das Bewusstsein, bevor ihr geschundener Körper den Boden berührt. Die beiden Soldaten schieben die Leiche der Blondine neben die anderen toten Körper.

Der Offizier befiehlt der Formation, sich aufzustellen. Er selbst geht zu den toten Frauen, nimmt die Pistole, schießt zuerst Brigitte in den Hinterkopf. Dann schießt er Carola zwischen die Augen. Die Köpfe der Frauen fahren herum bei den Einschlägen der Kugel, aber ihre Körper zucke nicht mehr. Durch Lisas Körper geht ein kurzes Beben, als er ihr in die Schläfe schießt. Kiras Kopf fliegt auf die rechte Seite, als die Kugel des Offiziers ihre linke Schläfe trifft. Er muss mit einem Fuß auf Kiras Körper treten, um Gabriele Kopf zu treffen. Dann hat er auch ihr den Fangschuss gesetzt.

Der Offizier kann melden: "Die Beleidigung der Frau des Statthalters in der örtlichen Presse ist gesühnt. Zur Abschreckung und Vergeltung wurden fünf weibliche Einwohner heute Mittag erschossen."

 

 

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Überraschung

 

Karin sitzt in Zelle 211 des Frauentrakts ein. Sie wartet.

Wie jeden Donnerstag öffnet die Vollzugsbeamtin pünktlich 10 Uhr die Zellentür und holt Karin zu ihrem Gang zur Dusche und zur medizinischen Untersuchung. Alles Routine, der Karin sich ergeben hat, seit sie hier einsitzt, ohne zu wissen, warum.

Karin ist 24 Jahre alt und groß gewachsen. Sie hat lange Beine mit sehr schön geformten Oberschenkeln. Ihre hohen Hüften schwingen in eine schlanke Taille aus. Sie ist sich ihrer Wirkung bewusst. Wenn sie auch ihren Oberkörper vielleicht sogar für ein bisschen kurz geraten hält, weiß sie doch, dass die Blicke die ihr begegnen, sofort von ihren sehr großen, leicht hängenden, aber dennoch jugendlich anmutenden Brüste gefangen genommen werden. Auch wenn man all das unter ihrem Gefängniskittel mehr ahnen als erkennen kann: Karin ist eine Erscheinung, nach der sich männliche wie weibliche Mithäftlinge, aber auch die Vollzugsbeamten beiderlei Geschlechts umdrehen.

Karin ist an ihre Bewacherin gekettet, gemeinsam laufen sie über den Gefängnisgang. Die Gefangene ist unter dem Kittel nackt; so ist es Vorschrift vor dem Duschen. Karins Oberschenkel reiben beim Gehen aneinander. Sie liebt diesen leise raschelnden Ton, den ihr Fleisch macht. Er gibt ihr das Gefühl, auch unter diesen Umständen hier Frau zu sein.

Die Pantoletten an Karins Füßen klappern bei jedem Schritt zweimal, einmal beim Aufsetzen auf dem Boden, und einmal, wenn die Sohle an die Ferse zurückschlägt, es ist nicht leicht, in diesem Latschen vernünftig zu gehen, denkt Karin. Sie bemerkt den Blick ihrer Bewacherin, der auf ihre Hacken gerichtet ist. Karin bleibt kurz stehen, schaut sich selbst nach ihren Fersen um, hebt erst das linke Bein, schaut über ihre Schulter zurück, dann das rechte Bein, dabei verliert sie eine Pantolette, angelt mit ausgestrecktem Fuß danach und streift sie wieder über. Ihrer Bewacherin, die sie aufmerksam und ein wenig missbilligend anschaut, wirft sie einen entschuldigenden Blick zu.

Die Bewacherin führt Karin in den Duschraum, öffnet die Handschellen der Gefangenen, mit denen sie an Karin gekettet ist. Karin entkleidet sich, zieht sich langsam den Gefängniskittel über den Kopf. Er spannt ein wenig, besonders an den Brüsten, die schließlich – bloß und schwer – unter dem Kittelsaum hervorhüpfen. Karin, als sie den Kittel weglegt, kippelt leicht. Instinktiv greift sie nach der Hand der Bewacherin, um sich abzustützen. Beide sind überrascht, die Wärterin, dass Karin an ihr Halt sucht, und Karin, dass die Wärterin ihren Arm nicht wegzieht, sondern ihr Halt gibt. Karin bückt sich nach ihren Pantoletten, richtet sich auf, drückt den Rücken durch, dabei schwingen ihre Brüste wie schwere Glocken.

Karin steigt nackt unter die Dusche, die Wärterin steht ein wenig abseits, um nicht nass zu werden. Das warme Wasser rinnt über Karins Körper. Sie genießt es, lässt sich den Strahl der Dusche direkt ins Gesicht prasseln. Sie lächelt. Seift sich ein. Prustet, weil sie den Mund voller Wasser hat. Sie bemerkt die Blicke ihrer Bewacherin, die amtlich streng blickt, aber ihren Blick auf Körperzonen richtet, an denen eigentlich kein amtliches Interesse bestehen dürfte. Sie ziert sich nicht. Scheut sich auch nicht, ihre Scham und Achselbehaarung, die in den Gefängniswochen wieder nachgewachsen ist, besonders intensiv zu pflegen. Von Karins Brüsten tropft Schaum. Karin dreht sich ausgiebig, bis alle Seifenreste abgespült sind, genießt dabei die Blicke der anderen Frau. Sieht aus den Augenwinkeln, wie sich die Beamtin verstohlen an die eigene Brust fast und sie sanft massiert. Karin winkelt erst das eine und dann das andere Knie an, lässt das Wasser über ihre endlos langen Beine laufen. Schließlich stellt sie die Dusche ab.

Die Bewacherin reicht Karin das Handtuch. Karin will es nehmen. Bewacherin hält es fest, zieht am Handtuch Karin zu sich heran und beginnt, die Gefangene abzutrocknen. Karin genießt es, besonders aber, zwischen den Beinen abgetrocknet zu werden. Die Bewacherin versieht diesen außerplanmäßigen Dienst mit Hingabe. Danach reicht sie Karin ein neues, knapp sitzendes Minikleid mit Spaghettiträgern.

„Keinen Kittel?“, fragt Karin.

„Nein, den brauchst du nicht.“

Karin stutzt kurz. Die Bewacherin weicht ihrem Blick aus.

„Komm, wir müssen zum Arzt“, sagt sie.

Karin und ihre Bewacherin gehen wieder einen langen Gang entlang, das Krankenrevier liegt in einem anderen Zellenblock. Karin wird hereingerufen. Der Arzt bedeutet ihr, sich auszuziehen. Karin legt das Minikleid ab. Die Bewacherin wartet und schaut zu.

Der Arzt hört Karin ab – „Tief einatmen und ausatmen!“ – über der linken Brust, dann über der rechten Brust, dann am Rücken. Mit den tiefen Atemzügen hebt und senkt sich Karins fantastischer Busen. Karin legt sich hin. Arzt tastet und klopft sie ab. Besonders gründlich den Bauchraum. Am Schluss untersucht er ihre Vagina.

„Alles in Ordnung. Sie können sich wieder anziehen. Ähh – na ja, soweit etwas zum Anziehen da ist.“

Der Arzt nickt der Bewacherin zu, ohne dass Karin den Blickwechsel bemerkt. Karin ist aufgestanden, zieht sich das Minikleidchen wieder an, sachlüpft in die Pantoletten.

Die Bewacherin zu Karin: „Moment!“

Sie dreht ihr die Arme auf den Rücken und fesselt sie mit Handschellen.

„Warum?“

„Vorschrift. Du musst in ein anderes Gebäude. Zur Vernehmung.“

Die Bewacherin führt die Gefesselte am Arm vor eine Eisentür. Klopft. Tür wird geöffnet. Die Bewacherin nickt Karin kurz zu. Karin betritt den Raum hinter der Tür. Die Tür schließt sich hinter ihr, ohne dass ihre Bewacherin den Raum betritt. Dort steht bereits eine vierzigjährige Frau, brünett, gut proportioniert, ebenfalls gefesselt im Mini.

Karin fragt arglos: „Vernehmung?“

Die andere nickt, blickt lange auf Karin, sagt aber nichts.

Eine zweite Tür wird geöffnet, die andere Frau wird von zwei Männern herausgeführt. Karin ist für einen Moment allein. Dann öffnet sich die erste Tür wieder und ein blutjunges Mädchen wird hereingeführt. Ebenfalls gefesselt und im Mini.

„Hallo“, sagt Karin. „Auch Vernehmung?“

Die Junge nickt ängstlich.

„Ich bin erst eine Woche hier.“

„Ich schon sechs Wochen. Man gewöhnt sich schnell an den Rhythmus.“

Beide schweigen für einen Moment. Von draußen dringen Geräusche in den Raum, die sie beide nicht deuten können.

„Weißt du, was aus uns werden soll?“, fragt die Junge.

„Nein, weiß ich nicht, aber ewig kann das ja hier nicht dauern. Irgendetwas untersuchen die, aber ich weiß bis heute nicht, was eigentlich genau.“

„Mir haben sie auch noch nichts gesagt. Die zweite Tür geht wieder auf und zwei Männer treten ein, nicken Karin zu, die zu den Männern geht und sich herausführen lässt.

Karin geht zwischen den Männern einen kurzen dunklen Gang entlang. Am Ende des Ganges befindet sich ein schwarzer Vorhang. Beide Männer führen Karin direkt vor diesen Vorhang. Sie treten hinter Karin. Dann wird der Vorhang ruckartig aufgerissen.

Was Karin sieht, ist ein Galgen. Nackt in der Schlinge zappelt die andere Frau, die vor ihr im Vorraum gewartet hatte. Karin schreit unwillkürlich auf. Die Männer packen jetzt hart zu, weil sie bemerken, dass Karin sich losreißen will. Sie kennen die Reaktionen der Todeskandidatinnen und machen ihre Arbeit kalt und professionell.

Hinter der Frau in der Schlinge ist wiederum ein schwarzer Vorhang. Direkt vor Karin hängt die Schlinge, die für sie selbst bestimmt ist.

„Oh mein Gott! Oh mein Gott!“

Die Männer ziehen Karin nach vorn, unter die Schlinge. Einer hält Karin an den Armen fest, während der andere ihr die vorbereitete Schlinge über den Kopf zieht.

„Nein, nein, nein, nein …“

Ihre Rufe gehen in ein Wimmern und Schluchzen über. Nur allmählich realisiert sie, dass sie keine Chance hat, dieser Situation zu entkommen, dass das alles kein Albtraum ist, sondern dass ihr Leben in wenigen Minuten enden wird. Dass sie nur Sekunden vor einem grausamen Todeskampf entfernt ist.

Während einer der Männer die Schlinge an Karins Hals zusammenzieht, kämpft die Vierzigjährige vorm ihr noch immer. Karin starrt fasziniert auf die zappelnden Füße, die ihren letzten Tanz ausführen; das Fleisch an den Oberschenkeln der Sterbenden erzittert bei jeder neuen Zuckung.

Karin weiß, dass sie auf ihr eigenes Schicksal starrt. Sie wird genauso aussehen, ein paar Jahre jünger vielleicht, aber angesichts des Todes spielt das keine Rolle. Sie steht auf einer Falltür, wenn sie sich öffnet, wird sie nur wenig nach unten sacken und die Schlinge wird sie langsam erdrosseln. Das weiß sie noch nicht. Der Mann, der sie an den Armen festhielt, schneidet ihr jetzt die Träger des Kleides durch, streift das Minikleid langsam herunter, das wie eine Pelle, die abgezogen wird, den wundervollen nackten Körper der Todeskandidatin freigibt. Die Brüste hüpfen aus dem Kleid, über die Hüften muss das Kleid regelrecht gerollt werden, dann gleitet es immer leichter an den langen Beinen entlang zu Boden und bleibt über ihren Füßen liegen.

Der erste Mann löst die Arretierung der Falltür.

„Oh Gott, nein. Ich will nicht sterben. Warum? Nein, nein, nein, nein!“

Der Riegel öffnet sich, Falltür klappt auf. Karin schreit gellend auf, als sie den Boden unter den Füßen verliert, aber der Schrei wird vom Strang sofort abgewürgt. Noch im Fallen nimmt sie wahr, dass vor der Vierzigjährigen ein schwarzer Vorhang gezogen wird.

Karins Beine beginnen wild zu strampeln – angesichts dieser sehenswerten Beine ein wahrhaft sensationelles Schauspiel. Das Kleid hat sich in den Füßen verfangen; Karin strampelt es ab, ebenso wie nacheinander die beiden Pantoletten. Ihr Finale tanzt sie nackt und barfuß.

Gurgelnde Laute deuten an, dass ihr Kehlkopf sofort endgültig zugeschnürt ist. Man sieht ihre Brüste hüpfen und ihre Füße strampeln. Am Strang dreht sie sich, weil sie kämpft und sich hin und her wirft. Ihre Halsschlagader ist noch nicht völlig abgeschnürt. Sie ist bei Bewusstsein und ihre Augen blicken fast irrsinnig von Schmerzen und Sauerstoffmangel nach Rettung, die von nirgendwo kommt.

Karin strampelt, als ob sie Fahrrad fährt. Dabei verharrt sie manchmal in der „Tretbewegung“, so dass ihr naturbelassenes Dreieck und ihre angeschwollene Vulva zu sehen sind. Das Spiel der Muskeln ihrer kämpfenden Beine ist aufregend und schön.

Langsam verliert Karin die Kontrolle. Die Oberschenkel geraten in ein schnelles, vibrierendes Zittern. Das Fleisch an den Innenseiten der Schenkel vibriert in diesem Rhythmus. Ihre gefesselten Hände versuchen verzweifelt, in das Geschehen einzugreifen. Karin reißt die Arme nach der rechten und nach der linken Seite, soweit die Handschellen ihr Spielraum geben – und sie geben Spielraum. Es gelingt ihr sogar, einen Arm so zu verdrehen, dass sie eine Hand etwas heben kann. Aber von ihrem Hals ist die Hand weit entfernt. Das Strampeln der Beine zeichnet sich auf dem Hintern als rhythmisches Beben der Pobacken ab. Die gefesselten Hände schlagen in wachsender Verzweiflung auf die wohlgeformten Pobacken.

Wie in einem letzten Versuch zieht Karin zieht die Knie an. Als könnte sie damit durch ihre gefesselten Arme hindurchsteigen und ihre Hände vor den Körper bringen. Für einen Augenblick sehen die Henker Karins Möse aufleuchten. Sie klatscht die Oberschenkel heftig gegeneinander, bevor ihre Beine schlaff herabfallen. Immer schneller, immer panischer und unkontrollierter werden ihre Bewegungen. Zuletzt toben sich ihre Unterschenkel in einem rasenden Tremolo aus. Ein Beben, das ganz plötzlich aufhört. Stattdessen spannen sich alle Wadenmuskeln und strecken die Zehen bis zum Äußersten durch. Die herrlich langen Beine wirken dadurch noch länger.

Schaum tritt aus Karins Mund. Sie gibt den Kampf verloren. Ihre verkrampften Gesichtszüge entspannen sich. Ihre Augen brechen. Karins Waden, eben noch angespannt, werden schlaff. Der Blasenmuskel gibt nach, Pisse läuft an ihren langen Beinen herunter. Karins Gestalt pendelt langsam aus. Nur ganz wenige Zuckungen durchpulsen noch ihren Körper. Die Henker ziehen den Haken, an dem Karins Sachlinge befestigt ist, ein gutes Stück nach vorn. Sie haben schon wieder eine neue Aufgabe. Das junge Mädchen wird für sie sichtbar. Es wird mit einem Schlag hell in ihrem Gesicht und die Henker können ihren Augen ansehen, was sie sieht. Auch diese Arbeit verrichten sie professionell. Ein schwarzer Vorhang schließt sich vor Karins baumelnder Gestalt.

Später besucht die Bewacherin die Leichenhalle. Karins Leichnam liegt dort aufgebahrt auf einem Seziertisch. Die Bewacherin steht neben Karins Leiche. Sie blickt liebevoll auf die Hingerichtete. Streichelt den toten, noch warmen Körper. Einige Totenflecke, die sich bereits zeigen, drückt sie fast zärtlich mit den Fingern weg. Sie beugt sich schließlich über sie und küsst Karins Möse, lange und innig. Dann geht sie mit einem Lächeln davon. Ein Lächeln, über das ein paar Tränen fließen.

Posted: 14-Apr-2014 - 3 comment(s) [ Comment ] - 0 trackback(s) [ Trackback ]

Am See

Als zwei Beamte sie aus der Arrestzelle holten und ihre Hände auf dem Rücken fesselten, wussten Katharina und Nilay, dass es keine normale Überführung war, zu der man sie holte. Katharina fragte, warum sie ohne Schuhe gehen müssten. „Die braucht ihr auf diesem Ausflug nicht“, antwortete der ältere der beiden Beamten, den Katharina als ihren Untersuchungsführer kannte.

Katharina und Nilay wurden über einen langen hölzernen Bootssteg, geführt. Der junge Beamte ging voraus, hinter ihm Nilay und Katharina, der Untersuchungsführer bildete den Abschluss. Katharina beobachtete Nilay, die vor ihr lief und sich mit der unbewussten Eleganz eines jungen Mädchens bewegte, das sich seiner Reize noch gar nicht bewusst ist. Die Kleine setzte auf dem Bootssteg die Füße mit dem Ballen auf, nicht mit der Ferse. Jeder ihrer Schritte machte ein sanft tapsendes Geräusch auf dem Holz des Stegs. Katharina sah fasziniert dem Spiel der Wadenmuskeln und den graziösen Bewegungen der Füße zu. Wie eine warme Welle durchflutete sie die Freude darüber, dass sie, die Dreißigjährige, sich unsterblich in dieses zarte Geschöpf verliebt hatte: Und dass sie der blutjungen Nilay zeigen durfte, was Zärtlichkeit ist, wie die Liebe schmeckt und dass Sex die Seele eines Menschen öffnen kann.

Der Untersuchungsführer gab die Kommandos. Der junge Beamte schwieg und gehorchte. Am Ende des Stegs lag ein flacher Kahn, kein Ruderboot, sondern eins von den Wasserfahrzeugen, die mit Staken durch die flachen Kanäle und Fließe bewegt werden. Der junge Beamte half Nilay ins Boot. Mit einer Spur von Eifersucht beobachtete Katharina, wie und wo der junge Mann zufasste, um dem Mädchen den Einstieg zu erleichtern. Dann nahm er Katharina an den Armen, setzte sie im Boot ab, ohne sie mehr als nötig zu berühren.

„Auf die Knie!“, befahl der Untersuchungsführer, der als Letzter ins Boot stieg.

Katharina und Nilay hockten sich an der Bootsspitze auf ihre Knie, kauerten dicht aneinander gedrängt, während der Kahn vom Ufer abgestoßen wurde. Sie machten sich instinktiv klein, um besser das Gleichgewicht zu halten, denn mit den gefesselten Armen konnten sie sich in dem flachen Boot nirgends abstützen. Der junge Beamte betätigte sich als Bootsführer und stakte den Kahn durch den Fließ, während der Untersuchungsführer die Bewachung übernahm.

Katharina bemerkte, dass Nilay fror. Den beiden Frauen hatte man nur ein leichtes Baumwollkleid gelassen. Auf Nilays zarter Haut stellen sich die winzigen Härchen auf, zeigte sich die Gänsehaut und die Kleine zitterte. Katharina lächelte ihr zu. Die kühle feuchte Morgenluft machte auch ihr zu schaffen, aber es war wohl nicht nur die Kälte, die sie erschauern ließ. Katharina hätte ihre Freundin gern umarmt. Instinktive ruckten sie beiden mit den Armen, die hinterm Rücken fixiert waren. Nur mit Blicken konnten sie einander streicheln. Und sich ein bisschen aneinander drücken und sich, mit kaum merklichen Bewegungen der Schulterblätter, vorsichtig aneinander reiben. Katharina schaute sich unauffällig um. Der Untersuchungsführer grinste.

Allmählich schien sich der Kahn einem Ziel zu nähern. Der Bootsführer hielt auf ein Pfahldorf zu, dessen Zufahrt mit einem großen hölzernen Tor verschlossen war. Ob das Dorf bewohnt war, ob es überhaupt noch ein gewöhnliches Dorf war oder eher eine Strafkolonie, konnte Katharina nicht erkennen. In der frühen Morgenstunde lag es wie ausgestorben.

Der Bootsführer wendete das Boot. Mit dem Heck voran stakte er den Kahn  langsam auf das Tor zu. Mit seiner Stake hämmerte er dreimal gegen das Tor. Die beiden Frauen schauten, noch immer am Bug kniend, auf den Kanal zurück. Sie hörten, wie das Tor sich knarrend öffnete. Ganz langsam fuhr der Kahn rückwärts durch das Tor.

Katharina sah es als Erste. Vom massiven Querbalken des Tores hingen zwei Schlingen herab. Sie wusste, was das bedeutete. Sie gab keinen Laut von sich. Sie wagte nicht, Nilay auf die Schlingen aufmerksam zu machen. Die Kleine schaute noch immer ahnungslos zurück auf den Kanal, den sie gekommen waren.

Der Untersuchungsführer war hinter sie getreten. Er packte Nilay an den Oberarmen und riss sie hoch. Jetzt sah auch sie es. Die Augen des Mädchens weiteten sich. Nilay blickte ihre Gefährtin, die neben ihr kniete. Katharina hielt dem Blick nicht stand. War das die Strafe für ihre Liebesnacht? Für die Übertretung des Verbots? Für Nilay war es die erste sexuelle Erfahrung. Für sie beide würde es definitiv die letzte gewesen sein.

Nilay zitterte. Der Bootsführer lenkte die Bootsspitze, auf der Nilay stand und Katharina kauerte, genau unter die linke der beiden Schlingen. Der Untersuchungsführer hatte das Mädchen fest im Griff. Während er mit dem linken Arm die Oberarme der Kleinen fixierte, griff er mit der rechten Hand nach der Schlinge und stülpte sie Nilay mit einer raschen Bewegung über den Kopf. Sie schrie auf, als sie das Seil an ihrem Hals spürte. Der Untersuchungsführer ließ Nilays Arme los und zog die Schlinge um ihren Hals fest. Dann gab er dem Bootsführer ein Zeichen. Ganz langsam, wie in Zeitlupe, bewegte sich der Kahn rückwärts durch das Tor.

Katharina starrte auf Nilays Füße. Sie brachte es nicht über sich, der kleinen Geliebten in die Augen zu sehen. Sie sah, wie die Füße langsam über die Bootsplanke rutschten. Sie sah wie sich Nilays Zehen verkrampften und sich verzweifelt an der Bordwand festzuklammern versuchten. Sie sah, wie ihre Füße, so sehr sie sich auch streckten, den Halt verloren und von der Planke kippten. Sie sah, wie Nilays Füße vom Boot wegschwangen und hörte ein platschendes Geräusch und den gurgelnden Schrei ihrer erstickenden Freundin. Im gleichen Moment spürte sie, wie der Untersuchungsführer hinter ihr in ihre Haare griff, wie er den linken Arm um ihren Hals legte, wie er sie hochzog und ihren Kopf hart zurückbog.

„Schau dir das an!“, zischte er Katharina ins Ohr. Sein Atem roch nach Tabak, sein Schweiß roch widerlich. Sie glaubte, sich übergeben zu müssen.

„Schau dir das an!“, widerholte er und drückte ihr so heftig gegen den Hals, dass ihr Brechreiz regelrecht erstickt wurde.

„Sie stirbt, weil du deine Geilheit nicht zügeln konntest, du Dreckstück!“

Nilay sah mit weit aufgerissenen Augen zu Katharina herüber, als wollte sie nicht glauben, was gerade mit ihr geschah. Ihre Beine steckten bis zur Hälfte der Wade im Wasser. Jetzt erst realisierte sie, dass da kein Halt unter ihren Füßen war, und begann zu strampeln, erst sporadisch, dann immer heftiger. Kämpf nicht, kleine Nilay, dachte Katharina. Kämpf nicht, gib auf, du tust dir nur weh. Es hat keinen Sinn mehr, lass los.

Aber Nilay kämpfte. Wühlte das Wasser mit ihren Füßen auf. Trampelte, stampfte mit aller Kraft in das Fließ, machte schnelle Schritte mit den flachen Fußsohlen, schlug die Beine zu Schwimmbewegungen zusammen, rieb die Knöchel im Wasser aneinander, als könnte sie das Wasser damit zu einer Treppe formen, die ihr die Rettung brächte. Machte ihr fadenscheiniges Baumwollkleid vollkommen nass, bespritzte auch Katharina; jeder Tropfen, der sie traf, brannte schmerzhaft auf ihrer Haut.

Nilays Kampf dauerte nur eine gute Minute. Dann wurden ihre Bewegungen schwächer. Ihr Todestanz hatte die Schlinge nur umso fester zugezogen, je heftiger sein sich gegen das Unausweichliche wehrte; jetzt schnürte der Strick Nilays Halsschlagader ab und das Mädchen verlor das Bewusstsein. Katharina fühlte etwas Warmes in ihrem Schritt. Fast unmerklich hatte sich etwas gelöst, was sich während Nilays Todeskampf in ihrem Schoß als Erregung und Angst, als Todessehnsucht und Geilheit zu einem undefinierbaren Gefühl angestaut hatte.

Nilay hing nun ganz still. Ihre Beine tauchten ins Wasser, das die Pendelbewegung des bewusstlosen, sterbenden Mädchens dämpfte. Nur gelegentlich zuckten ihre Schenkel noch. Ihr Kleid war vollkommen durchnässt. Es konnte nicht mehr nasser werden, als sich ihre Blase entleerte.

Und kaum merklich fuhr der Kahn jetzt wieder vorwärts, bis Katharina den leblosen Körper Nilays berührte. Ihre Haut war warm und erregt, als hätten sie sich gerade geliebt. Für einen kurzen Moment war ihr das Mädchen ganz nah. Katharina beugte sich schnell vor und küsste Nilays Scheitel.

„Bestaunst du dein Werk, du geile Schlampe?“ Katharina hörte die Stimme ihres Henkers und roch seinen Atem. O Gott, lass es schnell gehen, damit dieses Tier von mir ablässt, dachte sie. Sie spürte, wie die zweite Schlinge über ihren Kopf gestreift wurde. Fühlte den kratzenden Strick um ihren Hals. Empfand einen schmerzhaften Ruck, als der Untersuchungsführer die Schlinge fest zuzog. Merkte, wie die Planke des Boots unter ihren Füßen wegrutschte. „Vielleicht wartet sie ja schon auf dich, deine kleine Gespielin“, keuchte ihr der stinkende Kerl höhnisch ins Ohr.

Ja, vielleicht wartet sie auf mich. Etwas, das dir nie begegnen wird, du Schwein, dass jemand, der dich liebt, auf dich wartet. Sie schaute neben sich herunter, wo ihre kleine Freundin im Wasser hing. Spürte die Erregung in ihrem Körper, die die schneller und schneller atmen ließ. Nilay, Liebste, ich komme. Im selben Moment rutschten ihre Füße von der Planke und tauchten ins Wasser, ein beißender Schmerz drang durch ihren Hals direkt bis in ihr Gehirn und raubte ihr fast das Bewusstsein. Oh wäre das schön, wenn es so schnell ginge, dachte sie, ich will nicht kämpfen, ich werde nicht kämpfen. Doch ihr Körper tat ihr diesen Gefallen nicht. Ihr Bewusstsein kehrte wieder. Und was als peitschender Schmerz begonnen hatte, floss als Welle der Lust aus dem Gehirn zurück, überschwemmte ihren Körper mit einer nie gefühlten, unbeschreiblichen, einmaligen Geilheit, ließ ihre Möse pulsen und beben, löste ihren Körper auf und verwandelte ihn in ein einziges Lustorgan. Für einen Moment glaubte sie, Nilays Finger und ihre Zunge an ihren Schamlippen zu spüren, dann gingen alle einzelnen Empfindungen in ein einziges Donnern und Rauschen über. Es war wie eine Explosion, die nicht aufhörte, weil die Zeit stillstand. Und Katharina begann zu kämpfen. Um den Stillstand der Zeit. Um jede Sekunde ihrer einzigartigen Lust. Sie spürte das Wasser unter ihren Fußsohlen, sie trat heftig zu, und heftiger, und noch heftiger. Das gab ihr die Illusion, sie bekäme dadurch Atempausen aus Sekundenbruchteilen. Zwischen ihren Beinen war ein Motor, der ihre Schenkel zu einem wilden Tremolo antrieb. Sie wirbelte das Wasser auf, als wollte sie eins werden mit der Gischt, die sie erzeugte. Das Explodieren in ihr hielt an, wurde stärker. Und stärker. War es das, was du gefühlt hast, Nilay, als du gehen durftest? Sie spürte ihre Beine nicht mehr, obwohl sie wusste, dass sie noch strampelte. Katharina kämpfte schließlich nicht mehr um ihr Leben, sondern nur noch um ihren letzten Orgasmus. Die Erregung in ihr wurde zum Wahn. Es gab keine Zeit mehr, es gab nur noch Lust. Jetzt, jetzt, jetzt würde sie einen einzigen tiefen Atemzug nehmen und in ihrer eigenen Geilheit ertrinken. Es wurde gleißend hell in ihr. Und dann war alles schwarz.

Der Untersuchungsführer wischte sich mit der bloßen Hand das Wasser aus dem Gesicht. „Ist schon toll, wie diese Weiber spritzen können, oder?“, fragte er seinen junge Kollegen. Der Bootsführer sagte nichts.

„Okay, fahren wir wieder zurück. Aber schön langsam.“

Der Bootsführer benutze die Stake mit großer Behutsamkeit. Er wusste, dass ein Chef es genoss, zwischen den leblosen Körpern der gehängten Frauen durchgedrückt zu werden. Jetzt hockte der Untersuchungsführer an der Bootsspitze, wo vorher die beiden Frauen gekauert hatte. Er umarmte die Taillen der gehängten Frauen, tätschelte beider Hintern, das knackige Äpfelchen der Jungen ebenso wie die saftige Birne der Älteren. Dann richtete er sich auf, zog das Seitengewehr und schnitt erst das das Kleid Katharinas, dann Nilays Kleid an den Schultern auf, streifte den Frauen den Stoff über die Füße, die im Wasser baumelten, und warf die nassen Lumpen hinter sich in den Kahn. Dann erst ließ er von den beiden Hingerichteten ab. Zwei neue Trophäen würden seine Sammlung schmücken. Der Bootsführer starrte fasziniert auf die nackten Körper der Frauen und stakte den Kahn vorsichtig an den sanft schwingenden Gestalten vorbei. Er vermied es, sie zu berühren. Er wusste, dass ihre Körper noch warm waren. Er wusste, dass sie bewusstlos, aber noch nicht tot waren. Er wusste, dass sie sterben würden, während er ihnen den Rücken zuwandte. Er hoffte, dass sie ihm verzeihen würden.

Und er wusste, dass er niemandem, der auf ihn warten würde, das alles erzählen könnte. Falls jemals jemand auf ihn warten würde.

 

 

Posted: 14-Apr-2014 - 1 comment(s) [ Comment ] - 0 trackback(s) [ Trackback ]

The Execution of Kerstin – (german)

 

7:52 Uhr. Kerstin, eine 22jährige Studentin, steht im Bad nackt vor dem Spiegel. Ihr Figur ist vollschlank, sie bearbeitet ihr lockiges dunkles Haar mit einer Bürste. Sie kleidet sich an. Schlüpft in einen knappen, dunkelblauen Slip, der für ihren fülligen Po eigentlich ein wenig zu knapp sitzt, streift sich den dunkelblauen Büstenhalter über. Dann steigt sie in die Strumpfhosen, zupft sie an ihren wohlgeformten Beinen zurecht. Ein leichtes Knistern und Rascheln wird hörbar, sobald sie sich bewegt, reiben ihre Oberschenkel aneinander. Sie rückt den Minirock in die richtige Position. Dann kämmt sie sich erneut die Haare. Die Bürste knistert in ihrer Mähne.

7:55 Uhr. Ohne Vorwarnung wird die Wohnungstür aufgeschlagen, herein stürmen zwei maskierte Männer, Kerstin kommt aus dem Bad, erstarrt. Die Männer werfen Kerstin zu Boden. Sie wehrt sich, aber die Männer fixieren allein mit ihrem Gewicht den Körper der jungen Frau.

7:56 Uhr. Einer der Männer untersucht den Spiegelschrank, findet, was er sucht, ein Päckchen Drogen.

„Aha, da haben wir ja die Süßigkeiten.“

„Ich weiß nicht, was das ist, das gehört mir nicht.“

„Na klar, der große Unbekannte war im Bad.“

„Wirklich, ich nehme so was nicht.“

„Dealer nehmen so was auch nicht, sie handeln damit. Abführen!“ Handschellen klicken. Kerstins Hände werden vor dem Bauch gefesselt. Die Männer führen sie wird aus der Wohnung.

Kerstin weiß, was ihre Verhaftung bedeutet. Noch nie ist jemand, der wegen Drogenbesitzes verhaftet wurde, in seine Wohnung zurückgekehrt. Sie hat nichts zu verlieren. Noch im Hausflur versucht sie das Äußerste, schlägt einem der Männer in die Leiste, versucht zu fliehen. Ihre hochhackigen Schuhe aber sind nicht geeignet für eine schnelle Flucht. Der zweite Mann holt sie an der Haustür ein. Im Gerangel rutscht Kerstins Rock bis zur Hüfte hoch. Sie versucht, dem einen der Männer ins Gemächt zu treten. Sie ist sehr tapfer, sie weiß, was sie erwartet, aber sie unterliegt. Der zweite Mann  nimmt sie in den Schwitzkasten. Sie gibt auf. Der andere fesselt nun Kerstins Hände hinter dem Rücken.

Auf der Straße wird Kerstin in einen wartenden PKW gestoßen, Passanten bleiben stehen, schauen der jungen Frau nach und den beiden maskierten Männern nach. Die meisten wissen, welche Beamten solche Masken im Einsatz tragen. Die beiden Maskierten sitzen während der Fahrt neben Kerstin auf der Rückbank. Tränen rinnen ihr über die Wangen. Sie kennt die Gesetze; sie weiß, dass sie ihr Leben verwirkt hat.

8:22 Uhr. Kerstin wird aus dem Auto gezogen und in ein Gebäude geführt. Noch immer begleiten die beiden maskierten Männer sie. Es ist still auf den Fluren dieses Gebäudes. Nur das Klacken von Kerstins Hackenschuhen und das Schmatzen der Gummisohlen an den Stiefeln der Beamten sind zu hören.

8:24 Uhr. Kerstin wird in ein Vernehmungszimmer geführt. Der Vernehmer befragt Kerstin:

„Sie wissen, wo Sie sich befinden?“

Kerstin nickt stumm.

„Können Sie mir sagen, warum Frauen so verrückt auf Drogen sind?“

Kerstin zuckt mit den Schultern.

„Manche Tage werden hier über hundert Frauen eingeliefert. Wenn das so weitergeht, stirbt die Nation noch aus.“

Kerstin blickt entsetzt auf.

Der Vernehmer lächelt, als er fortfährt: „Ja, was schauen Sie? Sie wissen, dass Sie unter das Standrecht fallen?“

Kerstin nickt.

„Sie haben ausgesagt dass Sie den Stoff, den wir bei Ihnen gefunden haben, nicht selbst nehmen?“

„Das ist richtig.“

„Dann sind Sie als Dealerin anzusehen. Kerstin Hallstein, aufgrund der Sondervollmacht des Militärbefehlshabers verurteile ich Sie wegen Drogenhandels zum Tode durch den Strang. Das Urteil wird innerhalb von 30 Minuten vollstreckt. Ihre Angehörigen werden im Nachhinein informiert, indem sie eine Kostennote über die erfolgte Hinrichtung zugestellt bekommen.“

„Ich will einen Anwalt sprechen!“, sagt Kerstin laut und entschlossen.

Der Vernehmer, in einer Mischung aus Arroganz und Mitleid, antwortet: „Das ist ein Standgericht, Süße. Hier gibt es keine Rechtsmittel und keine Anwälte! Es tut mir leid für Sie. Es ist vorbei.“

„Bitte“, fleht Kerstin, „ man kann das doch untersuchen, das Zeug gehörte mir nicht. Bitte, ich bin Studentin, ich habe damit nichts zu tun.“

„Sie wären nicht die Erste, die damit ihr Studium finanziert hat. Ihre Kommilitonen werden jetzt ohne Sie auskommen müssen. Oder ohne ihren Stoff. Suchen Sie sich aus, was stimmt.“

Kerstin beginnt leise zu weinen. Ihr ist eben bewusst geworden, was der Satz „Es ist vorbei“ bedeutet.

„Sie werden jetzt in die Umkleidekabine geführt“!, fährt der Vernehmer fort. „Dort werden Ihnen die Zivilgarderobe und Wertsachen abgenommen, sie werden als Pfand einbehalten, bis Ihre Angehörigen die Hinrichtung bezahlt haben. Anschließend werden Sie medizinisch untersucht, dabei wird eine Darmspülung vorgenommen und die Blase katheterisiert. Danach werden Sie den vorgeschriebenen Exekutionskittel anlegen. Man wird Sie zur Exekutionsanlage führen und Sie hinrichten. Abführen!“

„Nein!“

Die beiden Männer greifen nach Kerstins Oberarmen führen die Frau ab.

8:29 Uhr. Kerstin findet sich in einer Umkleidekabine wieder, zusammen mit einem Wachmann. Wenigstens ist er nicht maskiert, denkt Kerstin. Sie zieht sich aus. Zuerst das T-Shirt, darunter trägt sie einen konventionellen BH.

„Kann nicht eine Frau mich bewachen?“

„Für so viele Verurteilte haben wir nicht genügend weibliche Bedienstete.“ Kerstin dreht ihm den Rücken und deutet über ihre Schulter hinweg auf den BH-Verschluss.

„Dann helfen Sie mir bitte.“

Der Wachmann öffnet den Verschluss. Nimmt ihr den BH ab, streichelt dabei ganz sanft ihre Brüste.

Kerstin dreht sich zu ihm um, presst sich an ihn und küsst ihn. Er lässt es geschehen. Sie knöpft dabei den Rock auf. Mit einer knappen Bewegung ihrer Hüften lässt sie den Rock fallen. Sie trägt jetzt noch Strumpfhose und Slip.

„Habe ich wirklich gar keine Chance mehr?“

In der Umarmung streift der Wachmann Kerstin die Strumpfhose vom Po. Er wird sehr häufig mit solchen eindeutigen Angeboten konfrontiert. Er kann es verstehen, dass die Frauen zu allem bereit sind, wo es doch um ihr nacktes Leben geht. Hin und wieder nimmt er so ein Angebot an, wenn ihm die Totgeweihte gefällt. Kerstin gefällt ihm. Sie ist nicht schön, aber scharf. Hat keine Model-Figur, aber einen liebeshungrigen Körper.

Kerstin greift ihm in den Schritt.

„Hätte ich – dafür – nicht eine Chance verdient?“

Wachmann streift die Strumpfhose weiter ab, geht in die Knie, dabei entzieht er sich ihrem Griff, aber er küsst dafür ihre Brüste, leckt ihre Nippel, die sofort steif werden, küsst ihren Bauch. Kerstin sieht darin eine Art Einverständnis; vielleicht würde ihr dieser Mann doch helfen, mit dem Leben davonzukommen? Sie stöhnt erregt.

Der Wachmann schnappt mit den Zähnen nach ihrem Slip. Es macht ihm Spaß mit der Kleinen. Ein Stück zieht er den Slip mit den Zähnen herunter, bis seine Nase in ihr e rasierte Kamelzehe taucht. Dann streift er ihn mit den Händen herunter. Küsst ihre Oberschenkel. Kost die Innenseiten der Beine hinab bis zu den Knien und tastet sich mit den Lippen wieder hinauf zu ihrer Möse. Kerstin ist komplett rasiert und ihre Schamlippen sind vor Erregung angeschwollen.

Kerstin spürt die plötzlich anspringende Lust des Wachmanns, spürt sein Begehren, das macht sie – im Verein mit der Angst und der Hoffnung, die sie spürt – über alle Maßen geil. Kerstin atmet immer heftiger, je entschiedener sich der Wachmann vortastet. Sie stöhnt voller Lust. Spreizt die Beine leicht; ihre Einladung ist unmissverständlich. Wie im Nebel springt sie dabei die Vorstellung an, der Strick läge schon um ihren Hals und nähme ihr die Luft. Das macht sie noch wilder. Sie spürte wie er sich an ihrer Möse festsaugt und leckt, was das Zeug hält. Kerstins stößt einen spitzer Schrei aus, ein Zittern durchfährt ihren Leib. Ein Orgasmus durchzuckt sie. Sie hat das Gefühl, durch ihre Möse zu atmen.

Der Wachmann beobachtet sie dabei, wie sie unter allmählich leisere werden Grundlauten wieder herunterkommt.

„Nein“, sagt er schließlich, „du hast keine Chance“.

Japsend und außer Atem flüstert sie: „Nein! Ich will noch nicht sterben. Ich könnte noch so viele Männer glücklich machen. Nein, nein, nein. Ich könnte dich glücklich machen, ausschließlich dich. Wann immer du willst.“

„Ich kann nichts tun, als ein bisschen nett zu sein – in deinen letzten Minuten.“

Kerstin atmet schwer, ihre Brüste heben und senken sich.

„In meinen letzten Minuten? Es sind also schon die letzten Minuten meines Lebens?“

„Ja.“

„Ich bin erst zweiundzwanzig. Ich habe doch noch gar nichts hinter mir.“

„Dafür hast du alles verspielt, was du vor dir hattest.“

Kerstin schluchzt auf. Fängt sich wieder, schaut ihn an, wie einen Vertrauten, den sie lange kennt.

„Wie werde ich sterben?“

„Langsam und qualvoll.“

„O Gott. Warum? Das ist nicht gerecht.“

„Das ist das Gesetz. – An der Exekutionsanlage wartet eine Schlinge auf dich. Du betrittst ein Podest. Die Schlinge wird um deinen Hals gelegt.“

Der Wachmann massiert Kerstins Hals, streicht ihr lockiges Haar beiseite, küsst ihre Ohren.

Sie schließt die Augen, sieht vor sich, was er sagt, spürt den Strick am Hals, spürt das Zittern ihrer Knie und ein rasendes Brennen zwischen ihren Beinen.

„Wirst du es tun?“

Der Wachmann antwortet leise, fast zärtlich: „Ja. Die Schlinge ist so beschaffen, dass sie dir den Kehlkopf abschnürt, aber nicht die Halsschlagader. Die Schlinge werde ich an einem Transporthaken einklinken. Dann fasse ich nach deinen Pobacken – er tut es in der Vorwegnahme tatsächlich – und stoße ich dich vom Podest – er gibt ihr einen leichten Schubs – und du schwebst über einer Grube.“

Kerstin öffnet die Augen, als ob sie aus einem Traum erwacht.

„Deine Füße werden von diesem Moment an keinen festen Boden mehr erreichen“, fährt der Wachmann fort. „Du schwingst frei über dem Abgrund, aufgehängt an deinem Hals. Du wirst nicht ohnmächtig, sondern bei vollem Bewusstsein ersticken.“

Kerstin zittert leicht und starrt doch fasziniert auf den Mann, der ihr erzählt, wie er sie aufhängen wird.

„So wirst du mich töten?“

„Nein, der Strang wird dich töten, ich führe dich nur an die Schwelle des Todes.“

„Wie lange wird das dauern?“

„Ich habe Frauen gesehen, die kämpften über acht Minuten gegen den Tod. Frauen haben einen ungeheuren Lebenswillen. Männer sterben leichter.“

„Wirst du dabei sein?“

„Ja, meine Aufgabe ist es, dir die Schlinge zu geben, dich vom Podest zu stoßen und in den Tod zu geleiten. Ich werde bei dir sein, bis es vorbei ist. Der Transporthaken wird dich nach vorn ziehen, während deine Beine noch zappeln. Und Platz machen für die nächste Verurteilte, die ihr Sterben beginnen wird, während du noch lebst.“

Der Wachmann fasst Kerstin mit der flachen Hand an die Möse, sie stöhnt, sie schiebt seine Hand weiter, drückt seine Finger durch ihre Schamlippen, massiert mit seiner Hand ihren Kitzler. Ihre Beine zittern.

„Man braucht Platz für die nächste Delinquentin“, flüstert er, während er es genießt, von Kerstin benutzt zu werden. „Jede Verurteilte hängt ungefähr eine halbe Stunde in der Anlage. Das System wird auch deine Leiche bis zum Abnahmepunkt fahren, der sich kurz vor der Stelle befindet, an der du aufgeknüpft wirst.“

Kerstin schaudert

„Wie in einer Fabrik.“

„Ja, so können wir ein kontinuierliches Töten sicherstellen. Wir exekutieren an manchen Tagen bis zu hundert Frauen auf dieser Anlage.“

Kerstin, während sie weiter mit seiner Hand masturbiert und in Fahrt kommt, flüstert: „Das ist grausam. Ein Menschenleben für ein paar Gramm weißes Pulver.“

„Du wusstest, was dir droht, wenn sie dich erwischen?“

„Ja, hhhmmn, ja. Ich wusste es.“

„Auf einem Stahlgerüst werde ich dicht neben dir gehen, in Augenhöhe. Solange deine Augen etwas sehen, kannst du mich sehen.“

Der Wachmann massiert die Lustpforte seiner Todeskandidatin. Er treibt Kerstin auf dem Höhepunkt ihres nächsten Orgasmus.

„Ohh ja. Das ist gut. Das ist so gut.“

„Darf ich dir einen Rat geben? Schau nicht auf die Frauen, die vor dir hängen. Konzentriere dich ganz auf die Schritte zum Podest. Und atme nicht zu heftig, pump nicht so viel Sauerstoff ins Blut, das verlängert den Todeskampf. Und wenn du hängst, lass los, so schnell wie möglich, kämpf nicht um dein Leben, es hat keinen Sinn.“

Kerstin ist noch nicht wieder in der Lage, auf diese Ratschläge zu hören. Der immer näher rückende Moment ihres Todes und der Sex mit ihrem Henker haben sie mehr und mehr berauscht.

Eine Glocke ertönt.

Der Wachmann sagt: „Der Arzt wartet.“

Kerstin geht – mühsam beherrscht – aus der Kabine.

8:43 Uhr. Kerstin kommt zurück. Sie ist behandelt worden, war auf der Toilette und ist frisch katheterisiert. Sie fühlt sich nicht wohl dabei, zumal ihr nicht aus dem Kopf geht, welchem Zweck diese Reinigung dient.

Der Wachmann gibt ihr ein Kleidungsstück, den Exekutionskittel: ein eng anliegendes, transparentes Minikleid mit Spaghettiträgern, das pro forma verhüllt, was es durch die Verhüllung nur umso besser erkennen lässt. Kerstin streift sich die durchsichtige Hülle über. Sie modelliert ihre fantastisch weibliche Figur. Für einen Augenblick genießt sie es, ihrem Henker zu gefallen, posiert unter seinen Blicken. Dann greift Kerstin blitzschnell zu seiner Hose, knöpft sie ihm auf, kniet vor ihm nieder, wispert: „So viel Zeit muss noch sein!“

Sie packt seinen Schwanz aus.

„Dann bist du der letzte Mann, dem ich’s mache.“

Sie beginnt heftig daran zu lutschen und zu saugen. Ihr großer, sinnlicher Mund schluckt ganz und gar um das, was der Wachmann zu bieten hat. Und das ist nicht wenig, findet sie. Nicht sehr lang, aber schön dick. Der Wachmann schließt die Augen und stöhnt leise. Als Kerstin merkt, dass seine Erregung groß genug ist, dreht sie ihm ihren Hintern zu, streift das Minikleid hoch, so dass ihr Hintern nackt ist und ihre Arschbacken ihn anlachen, beugt sich vor, greift durch ihre Beine nach seinem Ständer und rammt ihn sich in wilder Erregung in die Möse. Ein schnelles rhythmisches Bumsen in höchster möglicher Geschwindigkeit beginnt. Das Klatschen von Fleisch auf Fleisch. Das Japsen des Wachmanns und Kerstins unterdrückter Brunstschrei, als beide gleichzeitig kommen und sich ein Samenschwall in Kerstins todgeweihten Unterleib ergießt. Kerstin, während beide erschöpft innehalten und einander liebkosen, drückt ihren Kopf rücklings gegen seinen Hals

„Wann ist es so weit?“

Wachmann, richtet seine Kleidung.

„Jetzt.“

Er dreht ihr ruckartig die Hände auf dem Rücken. Und fesselt sie mit Handschellen. Sie blickt ihn an. Er ordnet seine Kleidung. Dann zieht er ihr Kleidchen wieder in die vorgeschriebene Position. Nicht ohne Andacht betrachtet er ihren Unterleib. In ihren Augen spiegelt sich eine Mischung aus höchster Lust und tiefstem Entsetzen. Er versteht diesen Blick und versucht ihr Ruhe zu geben. Er küsst die Frau. Sie küsst ihn leidenschaftlich zurück. Sie weiß, alles, was sie tut, tut sie jetzt zum letzten Mal.

8:45 Uhr. Sie gehen. Der Gang zur Exekutionsanlage ist lang. Sie geht einen Schritt vor ihm. Er lässt das zu. Er weiß, dass sie weiß, dass sie nicht entkommen kann. Das Kleidchen lässt die Waden, die Kniekehlen und einen Teil der Oberschenkel frei, die rhythmisch schwingenden Pobacken werden von ihm regelrecht modelliert. Dem Wachmann fällt es schwer, nicht zuzufassen. Und Kerstin geht bewusst aufreizend vor ihm her. Kerstins Pobacken schwingen bei jede Schritt; der Wachmann verfolgt das Muskelspiel ihrer Oberschenkel, sein Blick gleitet hinab zu den runden Waden, die bei jedem Schritt sanft erzittern. Der Wachmann lässt sich ein kleines Stück zurückfallen, um die ganze Gestalt dieser Frau zu betrachten. Seine Augen sagen: Ein Jammer, dass so etwas in wenigen Minuten nur noch totes Fleisch ist. Kerstin merkt sein Zögern, verhält ihrerseits im Schritt und wartet auf ihn. Er kommt heran, legt wie beiläufig seine Hand auf ihre Hüfte.

Die letzte Tür ist noch verschlossen.

„Wir müssen noch warten“, sagt der Wachmann.

Aus dem Raum hinter der Tür hört Kerstin die gellenden Schreie eines jungen Mädchens, die in ein ersticktes Gurgeln übergehen. Kerstins Blick flackert. Ihr Busen bebt unter heftigen Atemzügen. Sie kann nicht alle Geräusche deuten, die sie hört, aber sie weiß, dass sie vom Betrieb der Exekutionsanlage herrühren.

Entsetzen spiegelt sich in Kerstins Gesicht. Sie kneift die Lippen zusammen. „O Gott“, flüstert sie. Sie wendet sich dem Wachmann zu und birgt ihr Gesicht an seiner Schulter. Er streicht ihr über die Haare, sie schluchzt. Sie sind beide allein, sie möchte ihn umarmen, kann es aber nicht, weil ihre Hände bereits hinter dem Rücken gefesselt sind. Angelehnt an ihn küsst sie seinen Hals, sein Kinn. Er nimmt ihren Kopf in die Hände und gibt ihr einen leidenschaftlichen Zungenkuss. Sie genießt seinen Mund, seine Zunge. Das Elend ihrer Situation und die grausame Art des Todes, der ihr bevorsteht, werden ihr mehr und mehr bewusst. All ihre Angst, Erschütterung und Liebessehnsucht legt sie in diesen Kuss.

8:47 Uhr. Ein Summton signalisiert, dass die Tür freigegeben wird. Der Wachmann stößt die Tür auf und geht mit Kerstin hindurch.

Kerstin stockt, als sie die Anlage vor sich sieht, an der drei weitere Frauen hängen – eine etwa fünfzigjährige vollschlanke Blondine mit breiten Hüften und dicken, fleischigen Schenkeln, eine zartgliedrige Brünette von etwa 30 Jahren und ein ganz junges Mädchen mit Rattenschwänzen – vielleicht gerade vierzehn, vielleicht auch schon achtzehn,  man täuscht sich da leicht – mit runden Waden und saftigen Schenkeln, aber kaum entwickelten zarten Brüsten und wenig ausgeformten Hüften, äußerlich mehr Kind als Frau, das Gesicht dunkel angelaufen, die Augen weit aufgerissen; der Knoten der Schlinge ist unter ihr Kinn gerutscht, zerrt ihren Kopf nach oben, so dass ihr Blick zwangsläufig auf Kerstin gerichtet ist, die über ihr steht. Ihre zarten, wie im Krampf verzerrten Gesichtszüge sprechen vom Schrecken des Sterbens. Die Vollschlanke hängt still mit verfärbtem Gesicht, das Kinn auf der Brust; die Zunge ist ihr aus dem Mund gequollen. Die Brünette hängt pendelnd, der dicke Henkersknoten hat ihren Kopf nach der Seite gedrückt. Kerstin ahnt, dass dort, wo die Schiene der Fördervorrichtung abknickt und hinter eine Wand führt, weitere Frauen hängen, doch das bleibt ihren Blicken entzogen. Die Junge zappelt und zuckt. Sie ist gerade vor einer Minute gehängt worden. Sie war es, die den Schrei ausgestoßen hat, der Kerstin so erschütterte. Ihre Augen sind weit aufgerissen, sie starrt Kerstin an, als sie die Anlage betritt.

„Mein Gott – das ist ja noch ein Kind!“, sagt Kerstin entsetzt.

„Ich weiß nicht, wie alt sie ist. Aber war sie alt genug, um zu dealen, dann ist sie auch alt genug, um zu sterben. Ab 14 ist man strafmündig und der vollen Härte des Gesetzes ausgeliefert. So ist das bei uns.“

Kerstin wiederholt flüsternd das Wort „Ausgeliefert.“

Der Wachmann schiebt sie sanft voran. Sie geht die letzten Schritte zum Podest gefasst, atmet aber dennoch heftig. Sie kann den Blick nicht von dem jungen Mädchen wenden, das seine ganze unverbrauchte Lebenskraft in diesen Todeskampf wirft und sich verzweifelt strampelnd gegen das Unausweichliche wehrt..

Der Wachmann stellt Kerstin vor der Schlinge zurecht. Kerstin starrt die Schlinge an. Der Wachmann tritt hinter Kerstin, nimmt das Seil, streift Kerstins Haare beiseite, sie lehnt sich an seine Brust zurück, es ist ein Moment großer Intimität und Zärtlichkeit, während er ihr mit einer sanften und geübten Bewegung die Schlinge überstreift. Fasziniert folgt sie jeder seiner Bewegungen mit den Augen. Sie stöhnt leise, als sie den Strick an ihrem Hals spürt und bemerkt, wie ihr Wachmann die Schlinge vorsichtig zuzieht. Gern würde sie jetzt selbst den Sitz des Stricks prüfen und korrigieren, aber mehr als ein Zucken ihrer gefesselten Arme bekommt sie nicht zustande. Sie ruckt mit dem Kopf zweimal nach rechts, der Wachmann versteht und korrigiert den Sitz des Knotens hinter ihrem Ohr. Immer wieder geht Kerstins Blick – gegen den Rat ihres Henkers – zu dem qualvoll sterbenden Mädchen vor ihr.

„Werde ich auch so erbärmlich zappeln, wie die Kleine dort?“

Der Wachmann streichelt sie und antwortet „Ja, wahrscheinlich.“

Kerstin stöhnt.

Dann tritt er nach vorn klinkt die Schlinge in der Vorrichtung ein, die den Weitertransport ihres hängenden Körpers bis zum Absetzort ausführen wird. Er spürt, wie die Finger ihrer hointem Rücken gefelsselten Hände nach ihm zu greifen versuchen. Er bleibt kurz in Kerstins Nähe, damit sie seinen Schwanz durch die Hose noch einmal fühlen kann. Das Einklinken ist für den Wachmann schon ein kleines „Adieu“. Denn von diesem Moment an wird der Fortgang nicht mehr von seinen Entscheidungen bestimmt, sondern vom Rhythmus der Maschinerie. Dann tritt er hinter ihr vor.

Kerstin folgt seinen Bewegungen mit den Augen. Ihre Augen betteln nicht um Gnade, sie bitten nur „Sei bei mir. Lass mich nicht allein sterben.“

Als die Schlinge im Transporthaken hängt, schneidet er die Träger des Exekutionskleides durch und streift ihr das Kleidungsstück vom Leib. Langsam, um ihren Geruch und die Berührung ihres lebensvollen, warmen Fleisches zu genießen – und um ihr noch ein paar Sekunden mehr menschliche Nähe zu gönnen.

Auch Kerstin genießt – mit geschlossenen Augen – die letzten Sekunden, spürt das Kleidungsstück an ihrer Haut heruntergleiten und spürt die zärtlichen Berührungen des Mannes, der sie in den Tod führt. Ihre Haut schreit nach Liebe. Kleine Härchen stellen sich auf. Auf ihren Schenkeln bildet sich Gänsehaut. Dann steht sie, in ihrer verletzlichen Nacktheit, die Hände auf dem Rücken gefesselt, mit der Schlinge um den Hals, ihren Henker mit einer Mischung aus gezügelter Leidenschaft und namenlosem Entsetzen anblickend, an der Schwelle zum Sterben. Sieht vor sich die zappelnde Kleine, die sich immer noch verzweifelt mit Häschensprüngen Luft verschaffen will, die noch immer nicht von ihrem jungen, verlorenen Leben lassen kann.

Kerstin spürt ihre Brüste regelrecht wachsen. Die Nippel steif und groß. Die Brüste heben und senken sich im erregten Rhythmus ihres Atmens. Sie kann nicht anders, obwohl sie es besser weiß, sie pumpt, so schnell und so heftig sie kann, Luft durch ihre Lungen. Lebensgier, Todesangst und Geilheit rauben ihr fast den Verstand.

Der Transporthaken zieht die Schlinge straff. Es ruckt kurz an Kerstins Hals, ihr Kehlkopf wird eng eingeschnürt – ein bitterer Vorgeschmack auf das, was kommt. Kerstin weiß, was dieses Rucken bedeutet: Von nun an ist alles einem unaufhaltsamen Ablauf untergeordnet. Sie wimmert leise und schämt sich zugleich ihrer Schwachheit, sie will nicht als jammerndes Bündel vor dem Mann stehen, sie blickt fragend zu ihm, der nun hinter sie tritt. Er umfasst ihre Schultern, prüft den Sitz der Schlinge, streicht ihr lockiges Haar beiseite und küsst sie auf den Hals. Kerstin zittert. Gleich muss es so weit sein, gleich, gleich. Sie weiß, es sind nur noch Sekunden, sie schließt dich Augen. Sie bebt vor Todsangst und Liebeslust. Eine Welle durchpulst sie, die sich wie Schüttelfrost anfühlt. Sie genießt ihre letzten Sekunden, sie spürt das Brodeln auch im Unterleib und zwischen den Beinen, wo ein elementares Ereignis sich anbahnt.

Ihr Blick geht zu der Kleinen, deren Körper von einem unbeherrschten Zittern geschüttelt wird – sie ist dem Tod jetzt schon ganz nahe, ihre Augen blicken flehentlich, als könnte Kerstin, die ihr auf dem Weg in den Tod gleich folgen wird, ihr beistehen, wenn sie denn ebenfalls hängt.

Kerstin hat ein flaues Gefühl zwischen den Beinen. Ihre Knie zittern. Sie reibt ihre Schenkel aneinander. Das Geräusch des reibenden Fleisches. Sie meint, ihre eigene Erregung zu riechen. Ihr Körper will ficken, nicht sterben.

8:49 Uhr. Der Wachmann tritt hinter Kerstin. Er umfasst ihre Pobacken. Knetet das verlockende Fleisch leicht mit den Händen.

Kerstin flüstert keuchend: „Nein, nein, noch nicht, bitte nein, bitte, bitte, nein ...“

Sie leistet seinen Händen Widerstand.

„Bitte, nein, nein ...“

Er streichelt beruhigend ihre Pobacken. Er weiß, wenn er sie nicht sanft in den Abgrund schubst, wird die Maschine sie grob hinunterreißen, das will er der Frau ersparen. Kerstin lockert sich. Erneut schiebt der Wachmann sie nach vorn, erneut stemmt sie sich dagegen, spannt alle Muskeln an, um nicht von der Plattform zu rutschen. Der Wachmann erhöht dabei wieder den Druck nach vorn. Kerstin kann das Gleichgewicht nicht mehr halten – ein ersticktes „... o mein Gott!“ Sie gibt den Widerstand auf und lässt sich nach vorn fallen.

Kerstins Füße rutschen übers Podest, machen dabei ein leise schleifendes Geräusch. Kerstin steigt auf die Zehenspitzen, sie sucht verzweifelt Halt, versucht das Gleichgewicht zu halten, dann rutschen ihre Füße endgültig vom Podest.

Der Wachmann beobachtet sein Opfer. Ihre weit aufgerissenen Augen. Ihr kurzer, gellender Schrei, als der kurze Sturz ins Bodenlose beginnt. Ein Schrei, der abgeschnitten wird in einem gurgelnden Laut des Erstickens.

Kerstin fühlt in diesem Moment einen heftigen Schmerz. Die Schlinge zieht sich unter ihrem Gewicht zusammen. Ihr Kehlkopf wird zerquetscht; das alles erlebt sie bei vollem Bewusstsein in den ersten Momenten ihres Baumelns.

Der Wachmann sieht fasziniert zu, wie sich ihre runden Pobacken fest anspannen, während sie ins Leere rutscht. Die gefesselten Hände darüber sind angespannt und verkrampft. Die Schlinge zieht sich zu, Kerstins Kinn wird gegen ihre Brust gedrückt. Die Zunge quillt aus dem Mund. Ihre Augen weiten sich.

Ihre Beine schwingen frei über der Grube. Alle ihre Muskeln angespannt. Kerstins dicke, aber wohlgeformte Waden im Spiel der Muskeln faszinieren ihn besonders. Das Suchen der Beine nach Halt beobachtet er bei allen, die er hängt. Es macht ihm eine besondere Art von Lust. Das Verzweifelte dieser Suchbewegungen, als wollten die Muskeln und Nerven ihrer Beine nicht glauben, was der Frau gerade widerfahren ist. Langsam werden die tastenden Suchbewegungen ihrer Beine heftiger. Kerstins Füße, frei schwingend, sind noch in der Position angespannt, wie zuletzt auf dem Podest.

Der Wachmann schließt kurz die Augen, ehe er wieder den Todeskampf seiner Kerstin beobachtet. Die Frau schwingt hin und her. Der Wachmann ist jetzt neben ihr auf dem Gerüst, fängt ihre pendelnden Bewegungen auf. Er vernimmt ihre gurgelnden Laute, die ihre letzten Worte ersticken. Ihre gefesselten Arme nehmen den vergeblichen Kampf auf, um sich aus den Fesseln zu befreien und dem abgeschnürten Hals zur Hilfe zu kommen.

Kerstins Augen, weit aufgerissen, suchen den Wachmann, ihre Zunge quillt aus dem Mund. Sie röchelt.

Der Wachmann sieht der Zappelnden zu. Kerstins wild strampelnde Beine veranstalten einen sehenswerten Tanz, der die ersten beiden Minuten ihrer Leidenszeit ausfüllt Der Wachmann streichelt ihr über die Pobacken und über die schön gewölbten Vorderseiten ihrer Oberschenkel. Kerstins gefesselte Arme wollen hinter dem Rücken nach vorn greifen. Der Wachmann gibt ihr die Hand, drückt sie, will sie beruhigen.

In der dritten Minute beginnt Kerstin mit den Beinen auszutreten wie beim Brustschwimmen. Mit jedem Lufthüpfer schafft sie sich für Bruchteile von Sekunden Erleichterung – zu wenig aber, um Luft zu holen. Mit jedem Lufthüpfer zittern ihre Brüste für einen Moment nach. Mit jedem Hüpfer zieht sich auch die Schlinge etwas enger zu. Der Wachmann streicht der Kämpfenden die Haare aus der Stirn. Kerstins Beine tasten nach dem seitwärts verlaufenden Gerüst. Stoßen an, verfehlen das Ziel. Einmal kann sie sich mit den Füßen kurz abstützen, fällt aber wieder in die Mitte zurück. Sie versucht es ein zweites Mal. Scheitert. Ihre Augen schreien „Hilf mir doch!“. Der Wachmann, von ihrem Tanz und der Leidenschaft, die von ihr ausgeht, erregt, fasst sich in die Hose, zupft zurecht, was da gewaltig spannt.

Der Mangel an Sauerstoff löst eine Explosion in Kerstins Körper aus. In gewaltigen Wellen rast der letzte Orgasmus durch ihren Leib. Man sieht am Beben ihres Bauchfleisches, was in ihrem Unterleib tobt. Jetzt ist der Moment heran, den sie erseht und gefürchtet hat, als sie mit dem Wachmann in der Kabine war: der Orgasmus, der ihr das Gefühl gibt, durch die Möse zu atmen. In ihrem Kopf wird es hell und heißt vor Lust und vor Schmerz.

Die Gehängten werden an den Transporthaken automatisch nach vorn gezogen. Die nächste Verurteilte – eine schlanke Neunzehnjährige mit einer Model-Figur – wird auf das Podest geschoben, man hört sie rufen: „Nein, nein, lasst mich, ich will nicht sterben, lasst mich doch.“ Worte, die in ein Wimmern übergehen und in einem erstickten Schrei enden, als ihr persönlicher Bewacher sie vom Podest stößt und die Schlinge ihr den Hals abschnürt. Während die andere Frau ihren letzten Tanz beginnt.

Sekret dringt stoßweise aus Kerstins Liebespforte. Auch der Abschiedsgruß des Wachmanns kommt wieder zum Vorschein. Ihre Beine reiben jetzt schnell aneinander, wie ein Trommelwirbel, bald zieht sie die Fußspitzen an, wie um sich mit den Fersen abzustoßen, bald strecken sich ihre Füße wieder, so weit sie nur können.

Bei der Suche nach einem Halt reiben Kerstins Unterschenkel aneinander, ihr rechter Fuß versucht sich an der linken Wade abzustützen. Diesen letzten Versuch, gleichsam an sich selbst hochzusteigen, wiederholt sie zweimal, bevor sie aufgibt. Ihre Füße streckt sie durch und die Wadenmuskeln spannen sich.

Der Wachmann weiß, dass Kerstin jetzt extremen Sauerstoffmangel erleiden muss, dass sie dem Wahnsinn nahe ist. An Kerstin vorbei schaut er zu der Jungen, deren Körper noch immer zuckt. Dann zurück zu Kerstin. In der vierten Minute macht sie den Sessel, zieht beide Beine an, als wollte sie aus der Schlinge steigen, mehrfach verharrt sie mehrere Sekunden lang so, spreizt dabei die Beine und strampelt, als ob sie springen wollte. In der fünften Minute macht sie Häschensprünge in der Luft und strampelt sich ab wie ein Radfahrer. Noch immer ist sie bei Bewusstsein. Sie hat einfach zu viel Luft in die Lunge gepumpt, wie eine Apnoetaucherin. Sie reibt ihre Schenkel schnell aneinander, dreht und wendet ihr Becken, womöglich hat sie einen Orgasmus dabei. In der sechsten Minute legt sie einen Sprint ein, als ob sie mit höchster Anstrengung auf der Stelle tritt. Dann streckt sie ihre Beine und Fußspitzen, alle Muskeln kontrahieren in einem rasend schnellen Zittern und Zucken, das sich – wie anfallsweise – periodisch wiederholt. All ihre Muskeln unter der Haut vereinigen sich dabei zu einem faszinierenden Wellenspiel.

Kerstin ist jetzt jenseits aller Schmerzen, ihre Sinne schwinden.

Der Wachmann findet, dass  Kerstins gestreckte Beine von hinten besonders schön aussehen. Die Füße gestreckt, beide Beine eng zusammengepresst. Das Zucken ihrer Fußspitzen. Die Waden, das Spiel der Muskeln. Die Kniekehlen. Die Oberschenkel. Der Po, das Wackeln der Pobacken, wenn ihr Körper noch einmal zuckt. Ihr Fleisch, das wohlgeformt, aber nicht sehnig durchtrainiert ist, gut gepolstert unter der hellen Haut. Darüber die gefesselten Hände, die ebenfalls noch ein paar Mal zucken. Ein perfektes Bild einer Sterbenden.

Der Wachmann streichelt Kerstins Schultern und Arme, ihren Rücken und Po. Sie verliert jetzt endgültig das Bewusstsein. In der siebten Minute werden ihre Zuckungen seltener, am Ende löst sich der Krampf, der Kampf ist zu Ende, ihre Muskeln werden schlaff. Ihr Gesicht entspannt sich. Ihre Augen erlöschen.

Der Wachmann weiß, dass Kerstin jetzt tot ist, auch wenn ihr Herz noch ein paar vereinzelte Schläge tun wird. Er inspiziert die Schöne, vom Nabel an abwärts genießt er die die Rundung der Hüften, die prallen, schön geschwungenen Schenkel, die Unterschenkel, die harmonisch in die gestreckten Füße übergehen.

Der Wachmann tritt an Kerstin heran, dreht sich die hängende Gestalt so hin, dass er vom Gerüst aus die Brüste der Toten umfassen kann, greift sich ein Stethoskop und hört nach Herztönen Kerstins. Da er nichts mehr vernimmt, packt er das Stethoskop weg, lässt die Erhängte zurückpendeln und notiert ins Protokoll. „Kerstin Hallstein. Verhaftet: 7:58. Verurteilt 8:28. Exekutionsbeginn: 8:49. Eintritt des Todes: 8:56:22. Delinquentin leistete keinen Widerstand.“

Kerstin baumelnd am Strang. Hinter ihr schwingen sanft die Junge, die Brünette und die Vollschlanke. Vor ihr kommt bei der Fahrt zurück die Neunzehnjährige ins Bild. Die Transporthaken rucken automatisch eine Position vor, um Platz für die nächste Verurteilte zu schaffen. Dadurch werden die Gehängten in Schwingung versetzt. Nur die Neunzehnjährige ist noch bei ihrem letzten Tanz. Aber schon summt es wieder an der Tür und eine schwangere Vietnamesin wird herausgebracht. Keine Stunde ist seit Kerstins Verhaftung vergangen. Wachmann prüft den Sitz der Schlinge um Kerstins Hals, streichelt im Fortgehen ihre Möse und ihre Schenkel.

Posted: 14-Apr-2014 - 0 comment(s) [ Comment ] - 0 trackback(s) [ Trackback ]

The Execution of Margit

 

Margit, eine 29-jährige Frau, aschblond, vollschlank, breithüftig mit vollen Oberschenkel und runde Waden, sitzt auf der Pritsche in ihrer Zelle. Außer der Pritsche gibt es einen Tisch und einen Stuhl. Die Pritsche ist ohne Bettzeug und Laken, denn niemand schläft hier. Es ist eine Zelle, in der man nur wenige Stunden verweilt und die man nur einmal verlässt – um nicht wiederzukehren: die  Todeszelle.

Margits Haut ist von hellem Teint, gut unterpolstert und wirkt makellos glatt. Nur eine kleine Narbe am Kinn deutet auf eine Verletzung aus Kindertagen. Bekleidet ist sie mit einem einfachen Kittel, der an den Schultern geköpft ist. Wenn sie sitzt, reicht der Kittel nicht einmal an die Knie. Wenn sie aufsteht, steht der grobe Stoff wie eine Glocke, die oberhalb der Knie endet

Margit starrt gegen die Wand, wartet, dass die Zeit vergeht. Wartet, dass man sie holt.

Von draußen nähern sich Schritte. Vor ihrer Zellentür enden die Schritte.

Jetzt, denkt Margit.

Die Zelle wird aufgeschlossen. Margit steht auf. Eine Mann und eine Frau in Uniform treten ein. Der Mann verliest ein offizielles Dokument: „Margit Möhring, Sie sind wegen Hochverrats zum Tod durch den Strang verurteilt. Das Urteil wird heute vollstreckt. Haben Sie einen letzten Wunsch? Ich füge hinzu: Ihr Wunsch darf den Ablauf der Hinrichtung nicht verzögern.“

„Ich würde mich gern von Mark verabschieden“, sagt Margit. „Mark Hendricks. Er ist mit mir zusammen verhaftet worden. Geht das?“

Der Mann blickt zur Frau, die Frau nickt. Der Mann sagt schließlich: „Wir haben erwartet, dass Sie diesen Wunsch äußern werden. Herr Hendricks hat bereits mehrmals um eine Besuchserlaubnis gebeten. In Anbetracht der Tatsache, dass es die letzte Besuchsgelegenheit sein wird, hat die Anstaltsleitung zugestimmt. Wir werden Ihnen Ihren Mark herbringen. Aber denken Sie daran: Sie haben ein nur wenige Minuten.“

Die beiden Beamten verlassen die Zelle.

Margit setzt sich. Sie ist aufgeregt. Dass Mark tatsächlich noch zu ihr kommen wird? Sie kann es kaum glauben. Dass er schon mehrfach den Besuch beantragt hat? Sie berührt mit der rechten Hand ihre linke Brust, knetet sie etwas, zieht mit der linken Hand den Kittel hoch und streichelt die Innenseite ihres Oberschenkels. Sie denkt dabei an Mark, der im gleichen Gefängnis einsitzt und noch auf sein Urteil wartet. Aber vielleicht ist auch sein schon gefällt? Vielleicht weiß auch Mark schon, dass er sterben muss? Und nur noch nicht, wann. Das war überhaupt sie schlimmste Tortur, zu wissen, dass man gehängt werden würde, mit jedem Schließen der Zellentür damit zu rechnen, dass man in die Todeszelle geführt wird. Und das Tag für Tag, drei Wochen lang seit der Urteilsverkündung. Margit empfand es nach diesen drei Wochen als regelrecht als Erlösung, als man sie heute Morgen holte. Jetzt hat sie Gewissheit: Heute wird es sein. Heute wird sie nur noch einmal durch die Gänge des Zellentrakts gehen: zum Galgen.

Dutzende Mal hatte sie sich ausgemalt, wie ihr letzter Tag aussehen würde, wie sie denen ins Gesicht schauen würde, die sie in den Tod schicken, wie sich der Kittel anfühlen würde, den vor ihr schon viele Todeskandidatinnen getragen hatten, wie sich die Schlinge anfühlen würde, die man ihr um den Hals legt, wie der Tod schmecken würde, wenn er ihr den Hals abschnürt. Und dann war alles ganz gewöhnlich. Die Tür der Todeszelle knallte mit dem gleichen Laut zu wie alle anderen Zellentüren. Der Kittel, den sie in der Anstalt „das letzte Hemd“ nannten, hat sie noch nicht bekommen, aber wie anders sollte er sich anfühlen, als hässlicher Stoff sich eben anfühlt, wenn man sich über den nackten Körper streift. Nur eine große Leere war da.

Und doch war auf einmal alles anders. Die Leere füllt sich mit Erwartung. Die Erwartung wird Erregung. Gleich würde Mark kommen. Sie spürt die Erregung, in die sie ihre Erwartung versetzt, von den Haarwurzeln bis in den Schoß.

Margit muss nur wenige Minuten warten. Dann hört sie erneut Schritte und Schließgeräusche. Mark wird in die Zelle gestoßen und die Tür schließt sich wieder, ohne dass die Beamten sich blicken lassen.

Margit springt auf, umarmt ihren Geliebten.

„O Mark, Mark, Mark, ich liebe dich, dass du kommen konntest, ich liebe dich so sehr!“, flüstert sie ihm ins Ohr. Ihr Atem ist heiß und geht erregt. Immer schneller.

Beide halten inne. Schauen einander an. Küssen sich sanft und vorsichtig. Mark bedeckt ihren Hals mit Küssen, im Ausschnitt ihres Kittels den Brustansatz. Kniet vor ihr nieder, umfasst ihre Oberschenkel, lässt die Hände unter ihren Kittel gleiten, umklammert ihren Hintern, der nackt ist unter fadenscheinigen Stück Stoff, das Margit trägt. Er vergräbt seinen Kopf im Schoß der Geliebten, verzweifelt, weil er weil weiß, dass dieses herrliche Weib, das er so liebt, in wenigen Minuten sterben wird. Der Kittel riecht nach Anstalt, nicht nach Margit. Erregt schiebt er ihren Kittel hoch, vergräbt sein Gesicht in ihrem unrasierten Dreieck, atmet sein Geruch der Frau ein, ganz tief, küsst ihre Schenkel, zuerst von vorn, dann an den Innenseiten. Bereitwillig spreizt sie die Beine. Mark tastet sich mit Lippen und Zungen voran bis zu ihren unteren Lippen, die schon groß sind und feucht, und sichtbar und fühlbar und riechbar mehr wollen als nur seine Zungenspitze.

Margit atmet heftiger.

Mark steht auf. Sie küsst ihn. Heftig, saugend, fordernd. Er zieht sie dicht zu sich. Sie stöhnt, umklammert mit einem Bein seine Hüfte.

„O Mark, es ist so schade, ich hätte so gern ein Kind …“

Mark erstickt ihre Worte mit einem Kuss. Sie greift mit beiden Händen unter sein Hemd, zerkratzt seinen Rücken so leidenschaftlich, dass er stöhnt.

Schließgeräusche an der Tür lassen sie auffahren. Keine Zeit für Sex, wie es scheint. Beide lauschen. Es bleibt still hinter der Tür. Mark hat einen enormen Ständer in der Drillichhose, die schon mit einem dunklen Fleck anzeigt, wie es um ihn steht. Wenigstens Zeit für einen Quicky?

Margit zieht Mark die Hose herunter.

„Mach schnell! Liebster!“

Sie rafft ihren Kittel hoch. Greift sich seinen Schwanz, zieht ihn sich in die Möse, die sich bereitwillig und erwartungsfeucht für den letzten Fick ihres Lebens öffnet. Keine Zeit für ein Vorspiel, keine Zeit zu verschwenden, die Gier flammt in ihr auf. Sie stöhnt. Wieder umklammert sie mit einem Bein seine Hüfte. Er drückt sie gegen die Zellenwand, greift ihr mit beiden Händen unter den Po und lässt sie auf seinem Schwanz reiten. Ihre Möse saugt sich an seinem Ständer fest, der Blitzfick des Paares verursacht schmatzende Geräusche.

Margit braucht nur wenige Sekunden, um zum Höhepunkt zu kommen. Sie hechelt und japst mit jedem der schnellen Stöße, die auf ihre Möse einhämmern. Sie unterdrückt das lustvolle Brüllen, nach dem ihr eigentlich ist. In wachsender Erregung biegt Margit, immer heftiger hechelnd, ihren Hals zurück. Entblößt und dehnt genau die Stelle, an welcher der Strang ihr in ein paar Minuten den Atem abschnüren wird.

Mit einem dumpfen, grunzenden Stöhnen nimmt sie Abschied von Mark und vom Leben. Mark feiert seine todgeweihte Geliebte mit einem Geschenk, das sich in zehn heißen Wellen in ihren Schoß ergießt. Margit wimmert bei jeder dieser Wellen vor Lust und Traurigkeit.

Erneut sind Schließgeräusche an der Tür zu hören. Mark zieht erschrocken seinen Schwanz aus der Geliebten. Beide erstarren. Doch die Tür geht noch nicht auf. Noch eine letzte Gnadenfrist? Margit lässt sich rücklings gegen Mark sinken, der sie von hinten umfasst, ihre Brüste knetet und in ihren Hals beißt, was Margit schon immer regelrecht verrückt gemacht hat. Sie geht leicht in die Knie und richtet sich wieder auf, reibt sich an Mark, dessen Ständer schon wieder Form und Fassung gewinnt, lässt sich von hinten aufgabeln, erschrickt für einen Moment, weil Mark ihre Hintertür durchstößt und sie in den Arsch fickt, den frisch klistierten, lässt es geschehen, obwohl sie es sonst nie leiden konnte, weil es das Letzte ist, was sie Mark schenken kann, findet es am Ende – am Ende! – doch noch schön, nimmt alles auf, was Mark ihr gibt. Keuchend und stöhnend entlädt er sich in ihr ein zweites Mal. Schließlich lassen die beiden voneinander ab. Wischen sich trocken. Ziehen sich wieder an. Richten ihre Kleidung. Dann hören sie erneut Schließgeräusche. Diesmal öffnet sich die Zellentür.

Die Wärterin erscheint. Ihr Gesicht ist gerötet. Sie wirft Margit einen tiefen Blick zu. Und Margit weiß nach diesem Blick, dass die Wärterin ihrem Liebesspiel zugesehen hat. Auch wenn die eine auf der Seite der Henker und die andere auf der Seite der Verurteilten steht: Frauen erkennen einander – und wenigstens in dieser einen Frage fühlen sie miteinander.

Dann weist die Wärterin Mark mit einer Kopfbewegung zur Zellentür.

„Sei tapfer, meine Kleine, sei stark“, kann er Margit noch zurufen, bevor ihn ein Beamter in Empfang nimmt, der ihn in seine Zelle zurückbringen wird.

Margit antwortet mit brüchiger Stimme: „Das werde ich. Das werde ich sein, Liebster. Du auch. Leb wohl und vergiss mich nicht.“

Mark hört es nicht mehr, als er weggeführt wird. Die Uniformierte reicht Margit ein Handtuch. Damit reinigt sich die Verurteilte im Schritt. Dann reicht sie Margit den Exekutionskittel, ein graues Minikleidchen mit Spaghettiträgern, das eher einem Unterkleid gleicht. Jenes Kleidungsstück, das sie in der Anstalt „das letzte Hemd“ nennen.

Margit schlüpft in das Kleid, das über den Hüften etwas spannt, und schaut sich um, als suche sie einen Spiegel. Ein Kopfnicken der Wärterin besagt, dass es so bleiben kann. Dann bedeutet sie Margit, ihr den Rücken zuzudrehen. Sie dreht Margits Arme nach hinten fixiert ihre Hände mit Handschellen auf dem Rücken. Margit leistet dabei keinen Widerstand. Und die Wärterin tut ihr nicht mehr an, als sie muss.

Margit bewegt die Finger ihrer gefesselten Hände. Sie hebt die Hände um eine Kleinigkeit von ihrem Po, der sich wunderbar plastisch unter ihrem Kittel modelliert. Der minimale Spielraum, den ihre Arme jetzt noch haben, macht ihr schlagartig ihre ganze Hilflosigkeit bewusst. Sie steigt auf die Zehenspitzen, schließt die Augen, reckt das Kinn, als könnte sie die Schlinge jetzt schon spüren. Das Kinn zittert leicht. Margit schluckt. Die Wärterin beobachtet die Bewegung des Kehlkopfs, der in wenigen Minuten zerdrückt sein wird. Sie streicht Margit die Haare aus der Stirn und berührt leicht die zarte Haut der Verurteilten.

Margits Lippen öffnen sich leicht. Sie atmet tief, pustet die Luft durch den Mund aus, wie um sich selbst Mut zu machen.

„Danke“, sagt sie leise zu der Uniformierten.

„Sind Sie bereit?“

Margit nickt. Sie schlüpft mit nackten Füßen in einfache Flipflops und wird aus der Zelle geschoben.

Margit geht vor ihrer Bewacherin her. Margits nackte Füße erzeugen mit den Sohlen der Flipflops ein platschendes Geräusch. Sie biegt um die Gangecke. An dieser Ecke bleibt die Uniformierte ein paar Schritte zurück, um der Verurteilten hinterherzuschauen. Das Licht durchscheint von vorn Margits dünnen Kittel; man sieht darunter die fleischigen, doch überaus wohlgeformtem Schenkel. Ihr prachtvoller Hintern modelliert sich mit jeder Bewegung beim Gehen neu. Margit merkt, dass ihre Begleiterin ein kleines Stück zurückgeblieben ist. Was wird sie sich denken, wenn sie ihr jetzt hinterherschaut. Ob ihr in den Sinn kommt, dass sie vielleicht selber diesen Weg zum Galgen gehen muss, wenn e s mal anders kommt?

Ein uniformierter Beamter empfängt sie. Er studiert eine Kladde.

„Margit Möhring. Sie sind wegen Hochverrats zum Tod durch den Strang verurteilt. Die Hinrichtungsart berücksichtigt die besondere Schwere des Verbrechens. Alle Rechtsmittel sind ausgeschöpft. Ihr Gnadengesuch wurde abgewiesen. Wenn Sie es wünschen werden wir jetzt Ihrer letzten Worte protokollieren. Die Hinrichtung wird danach sofort vollstreckt.“

Margit verzieht den Mund. „Ich sage nur eins: Ich bin unschuldig! Protokollieren Sie das!“

Der Beamte schreibt.

„Unterschreiben Sie, dass ich Ihre Aussage korrekt wiedergebe und dass Sie das Urteil verstanden haben.“

Die Wärterin schließt Margits Handschellen auf. Margit reibt sich die Gelenke, nimmt den Stift, zögert.

„Und wenn ich nicht unterschreibe? Bleibe ich dann am Leben?“

Der Beamte antwortet ernsthaft: „Nein.“

Margit unterschreibt, wirft den Stift auf das Schreibbrett und reckt ihre Arme wieder nach hinten, wo die Wärterin sie über dem Po fesselt.

Beide verlassen den Vorraum durch eine Tür, hinter der sich der Hinrichtungsraum der Strafanstalt befindet.

Margit stockt. Ihre Augen weiten sich vor Schreck. Ihr Mund öffnet sich leicht. Bislang war der Tod abstrakt. Jetzt sieht sie die Apparatur, die ihr das Leben nehmen wird: das hölzerne Podest mit dem Balken, an dem die Schlinge bereits auf sie wartet. Und den Mann, der ihr diese Schlinge um den Hals legen und den Hebel ziehen wird, der die Falltür unter ihr öffnet. Und die Zeugen, ungefähr zehn Personen, fast alles Männer, die darauf warten, sie zappeln zu sehen.

Margit atmet tief. Sie fasst sich. Sie nickt der Wärterin zu, die jetzt zurückbleibt, geht die letzten Schritte zum Galgen allein. Sie wirkt entschlossen. Ihre Schritte sind nicht unsicher. Sie geht auf den Galgen zu, als würde sie eine letzte schwere Arbeit angehen.

Am Fuß der Treppe, die auf das Podest führt, streift sich Margit bedächtig die Flipflops von den Füßen, steht barfuß vor der Treppe und macht den ersten Schritt nach oben. Leicht schwankt sie, es ist nicht zu leicht, mit hinter dem Rücken gefesselten Händen eine Treppe zu steigen, ohne zu schwanken. Aber es ist nicht nur das. Es ist ein großes Schaudern in ihr, als ihr bewusst wird, was sie tut, wohin sie geht – dann fängt sie sich. Alles wird sie jetzt zum letzten Mal tun, zum letzten Mal wahrnehmen

Margit geht langsam, um mit gefesselten Händen nicht zu stolpern, die zwölf Stufen nach oben, auf der ersten Stufe strauchelt sie noch ein wenig, dann gewinnt sie ihre Sicherheit zurück. Sie genießt jeden Schritt. Um sie herum ist Stille. Die Blicke der beteiligten Beamten und der Zeugen folgen ihr. Sie sehen bei jedem Schritt ihre geschwungenen Waden und ihre fülligen Oberschenkel, an denen sich die Muskeln spannen und das Fleisch erregend zittert. Es ist still geworden. Nur das leise Geräusch ihrer nackten Fußsohlen auf den hölzernen Stufen der Treppe ist zu vernehmen.

Die Vollzugsbeamten und Zeugen schauen von unten auf Margits stramme Schenkel, die gerade die letzte Stufe nehmen. Man sehen – oder ahnen sie es mehr? – ihre behaarte Möse. Sie sehen die Wölbungen ihrer Pobacken. Sie sehen die Verurteilte auf dem Blutgerüst stehen, mit leicht gespreizten Beinen. Nervös wippt sie leicht mit dem rechten Bein, die Muskulatur ihrer Wade zittert in diesem Rhythmus mit, dabei bewegt sich das Kleid so, dass man von unten immer wieder einen kurzen Einblick bekommt. Dieses Wippen war bei ihr schon immer eine Geste der Verlegenheit oder der Ungeduld. Der Ungeduld? Margit erschrickt über sich selbst. Geht es ihr nicht schnell genug, ihr junges Leben zu verlieren?

Der Henker hat sie auf dem Podest erwartet – und lässt sie warten. Herausfordernd blickt sie ihn an. Dann schaut sie herunter auf die Zeugen. Es sind neun, sieben Männer und zwei Frauen. Dass die Männer es geil finden werden, was sie gleich zu sehen bekommen, na ja, das ist eben typisch Mann, denkt sie. Aber warum sind die Frauen hier? Sie schaut den beiden Frauen da unten ins die Augen, aber die eine wie die andere hält ihrem Blick nicht stand. Auch eine Antwort, denkt Margit, und schaut wieder den Henker an. Sie wird ihre letzten Minuten nicht in Demut verbringen. Ganz leicht zittert Margits Kinn. In ihr ist gleichzeitig Furcht, ihr Leben zu verlieren, und Entschlossenheit, den Kampf mit der Schlinge aufzunehmen – eine explosives Gefühlsgemisch, angeheizt von den Hormonen, die der Sex mit Mark freigesetzt hat. Dabei ist ihre Forschheit zu einem Gutteil gespielt. Im Magen ist ihr elend zumute, ihre Angst und Erregung spiegelt sich in ihrem Gesicht. Und der Henker hat die Gesichter von Hunderten gesehen, die hier vor der Schlinge standen. Er schaut der Verurteilten in die Augen, wie er es immer tut. Doch man sieht ihm an, dass heute etwas anders ist als sonst, dass ihn Margits Anblick trifft und tief berührt. Und zugleich erregt.

Auch Margits Blick verändert sich. Urplötzlich. Als sei eine Uhr stehen geblieben und hätte angefangen, sich in die andere Richtung zu drehen. Sie hört auf, mit dem Bein zu wippen. Es ist, als ob beide einander erkennen. Alles Folgende ist eine Art Liebeswerben. Es findet unter Zeugen statt, aber das ist Margit, die in den Tod geht, egal, und der Henker kann sich ihrem Werben nicht entziehen; außerdem wissen es die Zeugen zu schätzen, wenn der Henker die Delinquentin zu einer guten Performance bringt.

Was passiert hier mit mir, fragt sich Margit. Sie spürt noch ihren Geliebten in ihrem Leib und hat urplötzlich eine unbezähmbare Lust auf diesen anderen Kerl da, den Henker? Wie ist das möglich? Und dieser andere scheint ihr mit einem Blick zu sagen: Unter dem Strang ist alles möglich. bricht schließlich das Schweigen. Sie fragt betont sachlich, so schwer ihr das fällt: „Wird es schnell gehen?“

„Nein“, antwortet der Henker, der sich über die Unsicherheit seiner eigenen Stimme wundert. „Das Urteil schreibt mir vor, den Eintritt des Todes so lange wie möglich hinauszuzögern.“

„O Gott, nein!“

Der Henker zeigt ihr den Strick. „Der Knoten wird so angelegt, dass die Schlinge nicht sofort die Halsschlagader abschnürt, sondern nur den Kehlkopf. Du wirst also nicht so schnell bewusstlos, wie du das vielleicht hoffst. Das Material ist weich, aber es wird dir dennoch wehtun.“

Margit will nach dem Strick greifen, unwillkürlich zucken ihre Oberarme, bevor ihr Gehirn registriert, dass ihre Hände hinter dem Rücken gefesselt sind. Der Henker bemerkt ihre Geste, führt den Strick zu ihrem Gesicht und streichelt mit der Schlinge ihre Wangen und das Kinn, damit sie sich mit dem Werkzeug des Todes vertraut machen kann.

„Sind schon viele mit dieser Schlinge gestorben?“

„Viele.“

„Wer gestern?“

„Lara, eine litauische Agentin, 38 und schwanger. Zehn Minuten hat sie gezappelt, aber sie konnte sich und ihr ungeborenes Kind nicht retten.“

„Zehn Minuten? So lang werde ich also erleben, wie ich sterbe?“

„Ja. Wahrscheinlich. Vielleicht etwas weniger, vielleicht etwas mehr. Und du wirst um dein Leben kämpfen. Wie heute Morgen, eine Stunde vor dir, die halbwüchsige Drogenschmugglerin. Sie hat gekämpft, als würde ihr Hals den Strick erwürgen.“

„Ihr tötet auch so junge …?“

„Wir richten Verbrecher.“

In ihren Augen spielt spiegelt sich die schreckliche Erkenntnis, dass sie in wenigen Augenblicken ihr Leben verlieren wird. Ein kurzes, hemmungsloses Schluchzen, Tränen rinnen, sie will die Tränen mit dem Handrücken abwischen, aber ihre Hände sind auf dem Rücken gefesselt, ihre Arme zucken instinktiv in den Fesseln. Ein kurzer verzweifelter Aufschrei, zwei, drei heftige Atemzüge, dann hat sie sich wieder im Griff, sie strafft sich, schiebt leicht das Becken vor, reckt dem Henker ihre Leib entgegen.

„Alles okay. Fang an.“

Aus ihren Augen glimmt fast so etwas wie neugierige Erwartung. Sie beobachtet, wie ihr der Henker die Schlinge anlegt. Feierlich und fast zärtlich. Er wischt ihr dabei sanft die Tränen von den Wangen. Margit reckt ihr Kinn der Schlinge entgegen, schließt dabei die Augen, stößt einen wehmütigen Ton aus, als sie das Seil an ihrem Hals spürt. Ihr Kehlkopf hüpft, weil sie heftig schlucken muss. Der Henker platziert den Knoten sorgfältig, drückt Margits Kopf leicht zur Seite. Margit folgt bereitwillig seinen Händen, indem sie fast von allein in die Schlinge schlüpft. Er zieht die Schlinge zu. Sanft zunächst. Testet das Gleiten des Stricks in der Öse, schieb das stehende Ende des Seils ein paar Mal hin und her, um sicherzugehen, dass sich die Schlinge unter dem Gewicht der Verurteilten auch leicht zuziehen wird. Das zieht er die Schlinge fest, nicht so fest, dass sie würgt, eher wie einen zu engen Blusenkragen. Margit stöhnt. Der Henker streichelt Margits Haar und ihre Wangen. Margit genießt diese letzten Berührungen. Sie schließt die Augen. „Du hast zärtliche Hände. Schade, dass du mein Henker bist.“

Der Henker zieht eine Schere aus der Gesäßtasche seiner Montur und zerschneidet über ihren Schultern die Spaghettiträger des Exekutionskittels. Mit fast ritueller Langsamkeit geht er zu Werke.

„Muss das wirklich sein?“, fragt Margit.

„Alle Verurteilten gehen zu Gott, wie Gott sie erschuf.“

„Ich gehe nicht zu Gott, ich gehe ins Nichts.“

Der Kittel will nicht gleich fallen. Der Henker schaut mit Wohlgefallen auf die Körperpartien, die den Stoff am Fallen hindern, kickt den Stoff über Margits Brüste, bis sie entblößt sind. Sie sind nicht groß, aber fest und schön geformt. Die Nippel sind vor Erregung plastisch und hart. Der Henker spürt Margits sexuelle Erregung, die sich fast riechen lässt. Dergleichen ist ihm nicht fremd, wohl aber die Zärtlichkeit suchende Zuwendung der jungen Verurteilten. Der Kittel hängt an Margits Becken. Der Henker hilft nach, streift den Stoff über ihre Hüften, dabei ihre Rundungen sanft berührend. Margits Becken wirkt ausladend und einladend. Es ist breit, wie für ein Dutzend Kinder gemacht, die Hüften und Oberschenkel sind gut gepolstert. Die Waden stämmig, an den Innenseiten sind ihre Unterschenkel fast gerade, an den Außenseiten in einem sanften Bogen geschwungen, die Knie sind rund und fleischig. Nichts an diesem Weib ist knochig. Ihre Beine wirken wie solide Säulen, auf denen man ein langes Leben aufbauen kann. Doch Margits Leben wird nur noch Minuten währen und es werden Minuten furchtbarer Qualen sein, in denen die festen Säulen ihren Halt verlieren und verzweifelt kämpfen werden, um festen Grund zu finden. Der Henker stockt für einen Moment, halb kniend genießt er den Geruch und den Anblick ihrer Weiblichkeit. Streift das Kleidungsstück über den Po, bis es fällt. Margit beobachtet den Henker genau. Eine absurde Lust flammt in ihr auf.

Das abgestreifte Kleid liegt zu Margits Füßen. Margits weißes Fleisch leuchtet in der Tristesse der Szene hell und herausfordern. Der Henker nimmt das Kleid auf. Margit hebt erst den linken, dann den rechten Fuß, um aus dem Kleid zu steigen. Indem sie die Knie hebt, modellieren ihre Beine eine fleischliche Einladung zu Lust und Leidenschaft. Der Henker, der vor ihr kniet, streichelt ihr dabei die Fesseln.

Mit einem tiefen Atemzug richtet er sich wieder auf. Führt das Kleid an sein Gesicht. Atmet den Duft der Todgeweihten ein. Blickt Margit an – eine Liebeserklärung unterm Strang.

„Erregt es dich, Frauen sterben zu sehen?“, flüstert sie.

„Ja, sehr. – Erregt es dich zu sterben?“

Margit, zögert einen Moment, dann sagt sie entschieden: „Ja.“

Und wiederholt, flüsternd, wie im Rausch: „Ja, ja, ja, ja!“

„Manche Frauen bekommen ihren ersten und einzigen Orgasmus, wenn sie hängen und der Tod sie fickt.“

„Dann bist du ja ein richtiger Wohltäter.“ Sie blickt spöttisch. „Meinen ersten bestimmt nicht, dazu kommst du zu spät, aber hoffentlich noch einen letzten.“

Der Henker lächelt. „Am schönsten ist eine Frau im Augenblick ihres Todes. Wenn ich an ihren Augen erkennen kann, dass sie loslässt, wenn ihr bewusst wird, dass es vorbei ist. Niemals ist sie leidenschaftlicher. Niemals ist sie mehr Frau. Ich weiß es, ich habe schon so viele in den Tod geführt. – Bist du bereit?“

Margit schließt die Augen. Nickt schnell.

„Erfüllst du mir einen letzten Wunsch?“, flüstert sie ihm zu.

Der Henker blickt sie fragend an.

„Küss mich!“

Henker nimmt vorsichtig Margits Kopf, als wolle er den Sitz des Knotens prüfen und die Schlinge richten. Dabei, fast beiläufig, küsst er Margit, deren Zunge blitzschnell in den Mund des Mannes schlüpft. Sie steigt auf die Zehenspitzen und drückt sich ganz eng an ihn. Beide genießen einen entrückten Augenblick. Margit spürt den Schwanz des Henkers in dessen Hose wachsen; es erregt sie, dass sie ihn erregt, am liebsten würde sie ihn auf der Stelle vernaschen und bis zur völligen Besinnungslosigkeit mit ihm vögeln. Die unmittelbare Nähe des Todes löst die Lust auf 24 Stunden Dauersex in ihr aus. Der Henker spürt am Beben des Frauenkörpers, der sich an ihn presst, was mit der jungen Frau geschieht, und lässt geschehen, was mit ihm selbst dabei geschieht.

Sie löst sich von ihm, nachdem die erste heiße Welle sie durchpulst hat. „Jetzt bin ich bereit zu gehen.“

Der Henker tritt hinter Margit. Langsam und sanft, fährt er ihr mit dem Mittelfinger – am Hals direkt unter der Schlinge beginnend – nach unten das Rückgrat entlang. Margit erschaudert, zittert vor Wonne und mauzt wie eine Katze. Woher weiß er das?, denkt sie. Sie hat Schweißperlen auf dem Nacken. Er drückt zwei Punkte oberhalb ihrer Pobacken, eine Berührung, die sie zum Schaudern bringt. Alle ihre Hormone wallen auf, ihre Brüste scheinen sich um die Hälfte vergrößert zu haben. Sie spürt, wie ihre Schamlippen anschwellen und in ihrem Unterleib eine neue Welle anbrandet.

Margits Füße bewegen sich unruhig auf der Falltür. Ihre Oberschenkel reiben sich aneinander. Margits Mauzen geht in ein genussvolles Grunzen über. Ihre Knie beginnen ein wenig zu zittern. Und da kommt zum zweiten Mal ein Tsunami über sie, dass ihr fast die Sinne schwinden. Der Mann, der hinter ihr steht, hält sie fest, damit sie nicht bewusstlos in die Schlinge stürzt. Das wäre gegen die Regeln. Allmählich sieht sie wieder klarer und nimmt wahr, was der Henker jetzt tut.

Der Henker muss tun, was er tun muss. Er tut es jetzt, da die Verurteilte leicht weggetreten wirkt. Er zieht am Hebel. Die Falltür öffnet sich nicht mit einem Schlag, sondern zunächst nur einen Spalt weit. Der Strang spannt sich um Margits Hals.

„O Gott, nicht so! Nicht so!“

Angst steigt in ihr hoch, weniger Angst vor dem Tod, als die Angst vor dem grausam langen Sterben. Hastig hechelt ihr Atem, noch einmal pumpt sie Luft in ihren Körper, in der wahnwitzigen Hoffnung, das könnte ihr das Überleben sichern. Wenigstens noch ein bisschen! Nur noch ein bisschen. Oh, bitte!

Der Henker sieht Margits angstvollen Blick, neigt sich zu ihrem Ohr.

„Margit, vergibt mir, was ich jetzt tun muss!“, flüstert er. Dabei tritt er ganz dicht an sie heran und massiert mit einer Hand intensiv ihre angeschwollene Möse. Findet ihren Kitzler. Löst ein Beben ihres Körpers aus.

Margit, flüstert ebenfalls, bevor eine neue Welle, aufgepeitscht von Geilheit und Todesangst, sie überspült: „Ich vergebe dir. Ich vergebe dir.“

Mit einem schnellen Blick vergewissert sie sich, dass die Zeugen, unten vor dem Podest, mitbekommen, was hier oben passiert. Sie sieht, wie sich die sieben Männer an der Hose herumnesteln, sie sieht die glühenden Gesichter der Frauen, die beide ihre linke Hand im Schoß versenkt haben. Rubbel die Katz!, das ist es also ...

Der Henker haucht der Zitternden und Bebenden ins Ohr: „Ich liebe dich!“

Sie flüstert zurück: „Ich liebe dich auch!“

Noch kann Margit auf die Zehenspitzen steigen, um Luft zu bekommen. Aber sie kann sich auf den Zehenspitzen nicht lange halten, auf der leichten Schräge der teilweise geöffneten Falltür rutscht sie immer wieder ab, und wenn sie abrutscht, nimmt ihr der Strick die Luft. Sie macht kleine Trippelschritte auf der Stelle, um die günstigste Position auf der leicht geöffneten Falltür zu finden. Ihre Wadenmuskeln sind in höchster Alarmbereitschaft, um ihre Füße so weit zu strecken, wie es nur geht. Das Reiben der Oberschenkel aneinander steigert ihr Verlangen. Sie spürt ihr Schamlippen weiter anschwellen, sie fühlt in sich eine fast unerträgliche Ficklust.

Margit streckt den Hals, um dem Zug der Schlinge zu entgehen, reckt das Kinn nach oben. Ihr Atem geht keuchend, fast japsend, und schnell. Die plötzliche Atemnot löst den angestauten Orgasmus aus. Sie kann die Lustschreie nicht zurückhalten, die sich ihre Kehle unwillkürlich entringen. Lustschreie die in Angstschreie übergehen, in ein herausgeschrienes „Neiiiiin!“

Die beiden Frauen unten, vor dem Podest, schreien ebenfalls auf. Ganz offensichtlich teilen sie ihren Orgasmus mit dem der Verurteilten am Galgen. Unter einigen der männlichen Zeugen löst dieser Schrei eine natürliche sexuelle Reaktion aus.

Margits Brüste wippen heftig im Takt ihres stoßweisen Atmens.

Die Falltür öffnet sich um einen weiteren Spalt. Margits Füße suchen nach Halt, sie bewegen sich patschend in Richtung des Scharniers der Falltür, rutschen immer wieder ab. Margit schreit. Jetzt ist ihr der Tod so nahe und sie will nur noch leben. Das Keuchen geht in Gurgeln über. Von widerstreitenden Gefühlen gepeitscht schnappt sie nach Luft. Wenige Sekunden, die Margit wie Stunden vorkommen, vergehen in diesem Zustand.

Schließlich zieht der Henker den Hebel ganz durch. Die Falltür öffnet sich nun vollständig. Margits Füße schwingen frei. Das Gurgeln erstirbt mit einem erstickten Laut. Das Unumkehrbare hat eingesetzt. Für einen Moment scheinen ihre Beine wie im Schreck erstarrt; ihre Knie sind durchgedrückt, ihre Füße bis zum äußersten gestreckt. Alle Muskeln angespannt. Dann wird der schönen Frau bewusst, dass sie tatsächlich am Galgen baumelt, am Hals aufgehängt, dass der Strang ihren Hals zuschnürt, dass die Luft, die sie jetzt in den Lungen hat, die letzte ist, die sie je geatmet haben wird, dass ihre Hände hinter dem Rücken gefesselt sind, dass sie sich nicht befreien kann, dass sie hilflos dem ausgesetzt ist, was jetzt mit ihr geschieht: das Pendeln ihres am Hals aufgehängten schweren Körpers; sie bewegt ihre Schenkel und realisiert, dass ihre Beine ins Leere treten, dass sie nicht das Bewusstsein verliert, dass sie immer noch lebt, lebt, lebt, dass sie die Vollstreckung ihres Todesurteils erlebt. Sie versucht es noch einmal, spannt alle Muskeln in ihren Schenkeln und Waden an streckt ihr Beine bis in die Fußspitzen, so weit es geht, die Anspannung der Muskeln geht in ein schnelles Zittern über, jetzt überfällt Panik die schöne Frau, und mit der Panik kommt – erst jetzt – eine wirkliche Todesangst.

Der Knoten der Schlinge hat ihren Kopf nach vorn gedrückt. Sie schaut an sich selbst herunter, sieht ihre Füße in der Luft schweben, nimmt die Pendelbewegung wahr, in die sie das Weggleiten der Falltür versetzt hat, sieht ihre Füße vergeblich nach Grund tasten, sieht ihre Füße, ihre Zehen, sieht das Zittern ihrer Beine, sieht das Beben ihres Fleisches. Ein Zustand, der sie zugleich erschreckt und erregt. Versteht, warum man das „den letzten Tanz“ nennt. Sie beginnt den Verzweiflungskampf um ihr Leben, der von vornherein verloren ist. Ein Kampf um Liebesakte, die sie nie mehr genießen wird, ein Kampf um Kinder, die sie nie empfangen und gebären wird. Oh, Mark, Liebster! Oh du, der mich tötet! Fickt mich in alle meine Löcher! Fickt mich, ohne aufzuhören, aber lasst mich leben, lasst mich leben, lasst mich um Gottes Willen doch leben!

Ihr Hals wird von der Schlinge, die sich unter ihrem eigenen Gewicht immer enger zuzieht, vollständig abgeschnürt. Der beißende Schmerz, der am Beginn ihres Tanzes stand, endet plötzlich, wie abgeschaltet. Ihre Nippel sind steif. Ihr Zwerchfell saugt und pumpt verzweifelt und vergeblich, um den Lungen Luft zu geben

Nach allen Seiten tastend suchen ihre Beine Halt. Alle Muskeln ihrer runden Schenkel sind gespannt. Sie kämpft, sie ächzt, noch ist Luft in ihren Lungen.

Die Füße strecken sich, kreisen in den Gelenken auf der Suche nach etwas Festem. Margits Bewegungen gehen in ein verzweifeltes Strampeln über. Mit aller Kraft arbeiten ihre Beine, um dem Unausweichlichen zu entkommen. Das Fleisch der Oberschenkel zittert bei jeder ihrer Strampelbewegungen. Besonders erregend, wenn sie die Unterschenkel anwinkelt und ruckartig nach unten streckt, als ob sie einen Luftsprung machen würde. Die Muskeln oberhalb der Knie modellieren sich zu allzu flüchtigen Denkmälern ihres Kampfes. Wie Wellen auf einem See rollt das Zittern des Fleisches über ihren Leib. Für einen Moment hebt sie das rechte und streckt das linke Bein, bei angewinkelten Knien sehen ihre Schenkel besonders wuchtig aus. Der Henker muss sich eingestehen, dass er Schöneres selten sah, obwohl er doch schon Hunderte Frauen zu Tode gebracht hat. Dann versucht Margit, eine imaginäre Treppe in der Luft zu steigen. Die erregende Präsentation ihrer herrlichen Schenkel wiederholt sich dabei.

Auch unten, vor dem Podest, folgen die Vollzugsbeamten und Zeugen dem letzten Tanz der jungen Frau. Die Strampelbewegungen der Schenkel dieses Vollweibs bringen auch die ansehnliche Pobacken zum Schwingen und Zittern. Über dem breiten, birnenförmigen Hintern kämpfen Margits gefesselte Hände um Freiheit. Die Bewegungen der Schenkel und das Zittern des Hinterns sind ein zauberhaftes Versprechen auf Liebesakte, die nie mehr stattfinden werden, mit der Frau, die in wenigen Minuten tot sein wird. Und obwohl es nicht erlaubt ist, haben einige der Zeugen Mobiltelefone und Kameras dabei, mit denen sie die letzten Minuten der Verurteilten aufzeichnen. Alle, auch die Behörden, wissen um den Schwarzmarktwert solcher Filmchen. Und gegen einen kleinen Obolus lassen sie geschehen, was eigentlich verboten ist. Die beiden Frauen stehen eng aneinander gedrängt mit vor Erregung erhitzten Gesichtern. Gemeinsam schauen sie auf das Display ihres Mobiltelefons.

Margit macht in der Luft einen Spreizschritt, der ihr Paradiesgärtlein entblößt. Für einen kurzen Moment hängt sie still, dann spreizt sie die Beine und versucht, mit ruckartigen Bewegungen der Unterschenkel ein Quäntchen Luft zu erhaschen.

Margits Füße krampfen sich bald zusammen, bald strecken sie sich lang. Zitternd suchen ihre Zehen den Boden, den sie nie mehr erreichen werden. In Margits Kopf bilden sich Wahnvorstellungen, sie müsse sich nur lang genug strecken, um wieder Boden zu erreichen. Sie muss unbedingt wieder Luft bekommen. Jetzt sofort. Sie strampelt wild mit beiden Beinen, ihr Zwerchfell pumpt vergeblich, um der Lunge Luft zu verschaffen. Jetzt tritt der Tod ganz dicht an sie heran und umarmt sie. Nein, komm noch nicht, noch nicht! O Mark, ich will nicht sterben!

Margits Zunge quillt ob der Anstrengungen noch weiter aus dem Mund. Ihre Augen sind weit aufgerissen. Sie kämpft. Sie weiß, dass sie den Kampf verlieren wird, aber ihr Unterleib schickt die letzten Lebenskräfte in ihren langsam erstickenden Körper, ihr weiblicher Urtrieb ist stärker als alle Einsicht, sie kämpft. Ihre Augen werden groß, ihr Blick flackert. Pulsierend öffnen sich ihre Schamlippen. Marks Abschiedsgeschenk kommt als weißlicher Schaum wieder zum Vorschein.

Margits Brüste hüpfen und zittern, sobald sie strampelt. Ihr Zwerchfell bebt bei dem vergeblichen Bemühen, Luft zu schöpfen. Gurgelnd stößt sie die Luft aus den Lungen, hoffend, auch wieder einen Atemzug zu bekommen. Vergeblich. Selbst wenn man sie jetzt, da noch ein letzter Rest Leben in ihr ist, vom Galgen errettete, wäre ihr Schicksal wahrscheinlich besiegelt, ihr Tod kaum noch abwendbar.

Margits gesamter Körper kommt jetzt ins Beben. Als wollte sie versuchen, sich von der Schlinge selbst abzuschütteln, rütteln ihr schwerer Leib und ihr saftigen Schenkel am Strick – in einer dichten Folge wellenartiger Bewegungen, die das Fleisch der Schönen jedes Mal noch für Sekunden nachbeben lassen.

Der Henker beobachtet die wippenden Pobacken und die gefesselten Hände, die sich aus den Fesseln freizumachen suchen. Die Bewegungen werden immer verzweifelter. Die Finger verkrampft, winden sich die Gelenke in den Fesseln. Immer wieder peitschen die gefesselten Hände ihren eindrucksvollen Hintern.

Die besondere Beschaffenheit der Schlinge verhindert, dass sie das Bewusstsein verliert. So muss sie jede Phase ihres schweren Sterbens wahrnehmen. Sie stampft in die Luft, macht den Radfahrer, den Hasen, den Sessel: Mit angezogenen Knien verharrt sie für einen Moment, wie in einem plötzlichen Krampfanfall schlägt die Knie – erst viermal, dann fünfmal – gegeneinander; das weiche Fleisch der Innenseiten ihrer Schenkel erzeugt ein erregendes Klatschen. Hört sie dieses Geräusch noch? Erregt es sie selbst? Oder hört sie nur noch ihr Blut rauschen? Margit muss furchtbare Schmerzen haben und dem Wahnsinn nahe sein. Wahrscheinlich durchtost gleichzeitig ein erneuter Orgasmus ihren sterbenden Leib. Dann stößt sie ihre Beine ruckartig nach unten, als könnte sie sich mit einem Luftsprung auch Luft verschaffen. Das wiederholt sie noch zwei-, dreimal. Margits Überlebenskampf geht nun endgültig in den Todeskampf über.

Margit strampelt erneut, ein letztes Mal vielleicht; die Schlinge zieht sich immer enger zu. Ihre Muskeln veranstalten eine Schnappatmung, ohne dass Margit Luft bekäme. Ihre Augen signalisieren jetzt das Einverständnis mit dem Tod. Sie lässt los und gestattet dem Leben, ihren Körper zu verlassen. Sie verliert das Bewusstsein. Hängt einen Moment ganz still, dann fangen die Beinen an, heftig zu zittern, ein Zittern, das nicht mehr vom Bewusstsein gesteuert ist, mehr ein Beben. Auch ihre gefesselten Arme zittern hinter dem Rücken, in mehreren Wellen geht dieses, unkontrollierte, konvulsivische Zucken durch ihren Körper, immer unterbrochen von Phasen der Bewegungslosigkeit. Für die Zeugen sieht es aus, als kämpfe die Bewusstlose noch immer. Der Henker weiß es besser. Der Körper versucht, die letzten Reste des Lebens abzuschütteln. Doch was einmal Margit Möhring war, hat diesen Körper bereits verlassen.

Ihr Körper pendelt jetzt ruhig am Strang hin und her. Nur ein gelegentliches Zucken und Zittern des Körpers signalisiert, dass es noch nicht ganz vorbei ist. Selbst ihre Fußspitzen bewegen sich nur noch ganz wenig und kaum merklich. Nach Momenten des ruhigen Pendelns durchfährt ein Zittern die lang gestreckten Füße, wie von einem Stromschlag angestoßen. Und endlich dehnt sich die hängende Gestalt, die sanft ausschwingt. Ihre Füße strecken sich noch länger, als wollten sie den Grund erreichen. Alles entspannt sich und erschlafft. Margits Augen erlöschen nach acht Minuten des heftigsten Überlebenskampfes. Sie ist tot.

Flüssigkeit rinnt an Margits Beinen entlang, ihre Blase entleert sich. Das ist etwas, was die Zeugen nicht mehr sehen wollen. Sie wollen den Raum verlassen. Aber sie müssen noch warten. Ein Arzt steigt zum Henker auf das Podest, hört Margits Brust und Rücken ab, stellt ihren Tod amtlich fest. Der leitende Vollzugsbeamte schaut auf die Uhr, macht eine Notiz in seiner Kladde. Dann grüßt mit einem Kopfnicken den Henker und überlässt ihm das Übrige. Die Zeugen und die Vollzugsbeamten verlassen den Exekutionsraum.

Der Henker ist wie gewöhnlich allein mit der Leiche der Exekutierten. Aber diesmal will die Unruhe, die ihn vorhin befallen hat, nicht von ihm weichen. Er reinigt die Innenseiten von Margits Oberschenkeln, reinigt sie länger und intensiver als eigentlich nötig. Reinigt sie mit wachsender Erregung. Säubert ihre Beine und mit besonderer Sorgfalt ihre Füße. Margits Körper hat alles andere als die Maße eines Fotomodells, aber er gehört zum Erotischsten, was ihm begegnet ist, und ihm sind viele Frauenkörper begegnet. Verstohlen küsst er ihren Bauch.

Pflichtgemäß macht der Henker ein Foto der Hingerichteten für das Exekutionsprotokoll. Er betrachtet das Bild auf dem Display: die nackte Gestalt einer vollschlanken jungen Frau mit hinter dem Rücken gefesselten Händen, an ihrem Hals aufgehängt, mit starr geöffneten Augen und einer aus dem Mund quellenden Zunge. Ein junges heißblütiges Wesen geopfert, um einem kalten Gesetz Geltung zu verschaffen.

Der Henker lässt Margits Leichnam herab, klinkt die Handfesseln auf und bettet den schweren Leib auf einen fahrbaren Tisch für die Rechtsmedizin. Margits Unterschenkel baumeln vom Tisch. Die Oberschenkel sind leicht gespreizt, die runden Knie wie eine Einladung.

Der Henker tritt zwischen die Knie der Toten, drückt die herrlichen, noch lebenswarmen Schenkel auseinander, fasst ihr unter die Pobacken, winkelt Margits Beine nach oben an, so dass ihre fleischigen Waden auf seinen Schultern liegen, und zieht den schweren, leblosen Körper zu sich heran. Er küsst ihr Fußgelenke, ihr Fußgewölbe, lutscht an ihren Zehen, küsst ihre Waden, bittet die Tote mit jeder Liebkosung leise um Verzeihung, streichelt die Innenseiten ihrer Oberschenkel, seine Erregung steigt. Alles was er küsst, woran er leckt und saugt, war vor wenigen Minuten noch lebendig, durchpulst von Blut und Hormonen. Alles das war vor wenigen Minuten noch Gier nach Leben – und ist jetzt tot.

Der Henker knöpft hastig die Hose auf. Er hat nicht das Gefühl, die Leiche zu schänden. Im Gegenteil. Die Tote wird ihn so willig empfangen, wie es die Lebende in den letzten Momenten ihres Daseins gewollt hat. Als wüsste er, wie sehr sich Margit, als sie am Strang dem Wahnsinn entgegentrieb, gewünscht hat, in alle Löcher gefickt zu werden. Sein Schwanz ist steif, er schiebt ihn behutsam in die weiche und noch warme Möse der Toten und beginnt die Leiche zu vögeln. Im Rhythmus der Stöße bewegen sich sanfte Wellen durch das Fleisch der Gehenkten. Fasziniert betrachtet er die Gestalt der toten Frau. Ihre Brüste hüpfen im Rhythmus des Ficks auf und nieder. Dieser Eindruck darf ihm nicht verloren gehen. Er fingert, während er weiter fickt, sein Mobiltelefon aus der Brusttasche und filmt das Fleisch der Toten, das unter seinen Stößen wie lebendig wirkt. Hält mit einer Hand das Mobiltelefon, greift mit der anderen Hand hinter seinen Kopf, um Margits Waden auf seinen Schultern festzuhalten.

Der Henker braucht nicht lange, um zu kommen. Sein Schwanz steckt tief in Margits Möse, als er eine volle Samenladung in die Scheide der Toten pumpt und Marks Abschiedsgruß noch ein Lebewohl hinterherschickt. Ein Jammer, denkt er, ein Jammer, hier tot zu sehen, was für zehn Kinder gut gewesen wäre. Der Henker ist fertig. Zieht seinen Schwanz aus Margits Scheide. Nimmt sanft ihre Beine von seinen Schultern. Beugt sich leicht erschöpft über die Tote, die mit weit gespreizten Beinen vor ihm liegt. Aber ist noch nicht befriedigt.

Er dreht Margits Leichnam sanft auf den Bauch. Sie liegt nun mit ausgestreckten Armen. Er zieht sie zu sich heran, ihre Beine hängen schlaff vom Tisch, ihr prächtiger Hintern wölbt sich über die Tischkante, noch einmal schiebt der Henker seinen Schwanz tief in die Tote. Diesmal überwindet er die Enge der Hintertür und fickt die Hingerichtete in den Arsch. Er umfasst ihre Hüften, während er sie von hinten bumst. Seine Stöße verursachen ein klatschendes Geräusch auf ihrem Arsch und bringen das Fleisch in wellenförmige Schwingungen. Auch dieses Ereignis hält er mit der Kamera fest.

Nachdem er in ihr abgespritzt hat, legt der Henker Margits Leiche wieder auf den Rücken. Er verstaut sein Mobiltelefon betrachtet Margits Kopf und Hals mit dem Drosselmal des Stricks. Ihr Gesicht scheint sich in den letzten Minuten sogar entspannt zu haben. Er schließt seine Hose, liebkost ihre Brüste, ihren Bauch, ihre Oberschenkel. Ein letztes Mal. Säubert Margits Schamlippen äußerlich. Bugsiert ihren Leichnam vollständig auf den Tisch. Deckt ihn mit einem Laken zu. Und fährt den Tisch mit der Toten hinaus.