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Posted: 12-Dec-2016 - 1 comment(s) [ Comment ] - 0 trackback(s) [ Trackback ]

Drei Grazien

Amina, Gracia und Dora, drei Frauen von Mitte 20, gehen einen langen Gang entlang. Sie werden von zwei uniformierten Männern begleitet, die sich bewusst ein, zwei Schritte zurückfallen lassen, um die sehr attraktiven Formen der Frauen besser betrachten zu können. Alle drei sind sehr weiblich gebaut, Amina dunkelhaarig, Gracia brünett gelockt, Dora blond mit Zopf. Die Frauen tragen Hackenschuhe und das eng anliegende, transparente Kleidchen mit Spaghettiträgern, das Frauen, die auf ihren letzten Weg gehen, in dieser Anstalt verabreicht wird. Unter den Kleidchen tragen sie nichts.

Die beiden Männer genießen das Schwingen der Pobacken vor ihren Augen und lauschen dem leisen Reiben der Schenkel. Die Hackenschuhe – von wie vielen Frauen sind sie hier schon getragen worden – verursachen ein trockenes Klacken auf dem Gefängnisboden, aber sie formen auch die Beine der Frauen, etwa Doras Waden, auf besonders vorteilhafte Weise. Der größere der beiden Uniformierte sagt leise zu seinem Kameraden: „Eigentlich müsste man uns die Augen verbinden, nicht denen.“

Der kleinere Beamte erwidert: „Ein Jammer ist das. Man kann es kaum noch ertragen, so viel Schönheit dahingehen zu sehen.“

Es geht ein zwei Treppen abwärts, dann einen dunklen engen Gang entlang. und schließlich eine kleine Treppe nach oben. Der Kleinere Beamte kann kaum den Blick von den Beinen und Ärschen er jungen Frauen, die sich beim Treppensteigen besonders aufregend modellieren. Vor einer Zellentür angelangt, befiehlt der Größere Halt und der Kleinere schließt auf, während der Größere sich an die Frauen wendet: „Bitte, meine Damen. Fast hätte ich gesagt: Leben Sie wohl.“

Die Frauen gehen hinein. Die Zellentür wird hinter ihnen verschlossen. Die Zelle hat einen zweiten Ausgang und ein breites Kellerfenster zum Hof. Schon drei andere Frauen sitzen in dieser Zelle auf einer Holzbank, sie sind genauso bekleidet wie die drei Neuankommenden.

Amina fragt: „Wo sind wir hier?“

Eine der Frauen antwortet: „Eine Art Warteraum, wenn ihr so wollt: die vorletzte Station auf eurem Lebensweg.“

Eine andere Frau ergänzt: „Die vor uns hier saßen, wurden auf den Hof geführt, bevor ihr hereinkamt. Wir haben durch die Fenster gesehen, wie sie erschossen wurden.“

Dora fragt, scheinbar teilnahmslos: „Auf den Hof?“

Die beiden Frauen nicken; die dritte sitzt mit abgewandtem Gesicht.

„Dann ist es jetzt also soweit“, murmelt Gracia.

„Sie werden uns jetzt gleich holen und auf den Hof bringen“, wendet sich die dritte Frau jetzt den Neuankömmlingen zu. „Ihr könnt dann zusehen, wie sie uns umlegen. Dann wisst ihr, was euch bevorsteht.“

Die zweite Zellentür wird aufgeschlossen. Zwei Wachhabende, ein Soldat und ein Unteroffizier, blicken die drei Frauen an, die schon vorher in der Zelle saßen. Wortlos erheben sie sich, nicken den drei Neuen zu. Amina, Gracia und Dora gehen zu den drei Frauen, umarmen sie kurz, küssen sie wie alte Vertraute, obwohl sie sich nicht kennen; die Wachhabenden lassen es geschehen. Dann werden die drei Todeskandidatinnen hinausgeführt.

Gracia blickt zum Kellerfenster. Direkt vor dem Fenster stellt sich – etwas breitbeinig – eine Frau auf. Sie trägt noch immer Hackenschuhe. Die Muskeln ihrer Waden sind angespannt. Ihre Knie zittern ein wenig. Auf dem Hof ertönen Kommandorufe: „Achtung!“ – „Legt an!“ Amina, Gracia und Dora schauen einander an, halten den Atem an. „Feuer!“ Die Frau vor dem Fenster steigt kurz auf die Zehenspitzen, ihre Wadenmuskeln spannen sich noch mehr an, sie verliert den Halt in den Schuhen, knickt seitwärts ein und bricht vor dem Kellerfenster zusammen. Die drei erkennen jetzt die mittlere Frau, die vorhin in der Zelle war. Aber sie ist nun nackt. Sie röchelt, stöhnt, blickt zum Kellerfenster, ihr verlöschender Blick trifft sich mit dem Gracias. Dann ertönt noch ein Schuss. Der Kopf der Frau wird herumgerissen, rollt auf die Seite. Die Frau tot.

Gracia murmelt: „So ist das also.“

Sie kann den Blick nicht vom Kellerfenster wenden, sie sieht, wie die Leiche weggeschleift und frischer Sand aufgeschüttet wird.

Die zweite Tür öffnet sich wieder. Der Soldat erscheint. „So ihr drei Hübschen, ihr seid die Letzten für heute“, sagt er. Neben ihm erscheint ein Unteroffizier, an dem die drei Frauen vorübergehen müssen. Amina, Gracia und Dora werden abgeführt. Aminas schwingt ihren voluminösen Arsch aufreizend an dem Unteroffizier vorbei, berührt ihn sogar. Gracias füllige Oberschenkel rascheln aufreizend an den Schergen vorbei, den Schluss bildet die schöne Dora, deren fleischige Waden, die bei jedem Schritt leicht erzittern, besonders für den Soldaten einen besonderen Blickfang zu bilden scheinen.

Dora gibt sich betont schnippisch, forsch, obwohl ihr das eben Gesehene die Kehle zuschnürt: „Hätte auch noch bis morgen Zeit gehabt.“ Die drei Frauen gehen durch einen kurzen Gang und betreten den Hof – die Endstation ihres Lebens.

„Halt!“, kommandiert ein Soldat, als die drei Frauen vor der Mauer stehen. Er fesselt allen drei Frauen die Hände hinter dem Rücken. Dann schneidet er die Träger der Kittel durch. Ein weiterer Soldat kommt und streift einer nach der anderen den Kittel ab. Über Aminas runden Hintern will der Kittel nicht freiwillig rutschen, sondern muss darüber gestreift werden. Gracias stramme Schenkel, machen eine schnelle Bewegung, wie zwei Schritte auf der Stelle, als sie den Kittel abstreift. Doras herrlicher Busen hebt und senkt sich, befreit vom Kittel, in wachsender Erregung. Der zweite Soldat führt Amina an die Wand rechts neben dem Kellerfenster. Dann kommt er zurück, holt Gracia und stellt sie an die Wand über dem Kellerfenster. Dora wird links neben dem Kellerfenster aufgestellt. Der Soldat bietet allen dreien Augenbinden an. Sie lehnen ab. Amina faucht ihn an: „Ich will die Jungs sehen, die mich töten.“

Stünde man jetzt am Kellerfenster, sähen man Gracias runde Schenkel nervös wippen. Ihre Wadenmuskeln sind in heftiger Anspannung. Ihre gefesselten Hände drehen sich in den Handschellen auf ihrem Po.

Amina ist nahe dran, die Fassung zu verlieren. Tränen rinnen ihr übers Gesicht. Der Offizier kommandiert „Achtung!“

Amina ruft laut: „Zielt gut!“

Gracia schüttelt ihre Mähne. „Macht’s gut, ihr beiden“, ruft sie ihren Gefährtinnen zu.

„Legt an!“

Doras Atem geht schnell. Ihre Nippel, sind knallhart und groß. „Fickt mich mit Blei!“ Ihr Ruf verhallt in einer gespenstischen Stille. Drei Grüppchen, bestehend aus je drei Schützen, je zwei kniend und einer stehend, zielen mit ihren automatischen Waffen auf die Körper der Frauen. Zwar ist ihnen die Körperregion vorgegeben, die sie treffen sollen, aber sie haben letztlich die letzte Entscheidung, wohin sie zielen. Durch diese Regelung ist gewährleistet, dass die Verurteilten sicher zu Tode kommen.

„Feuer!“

Die drei stehenden Schützen geben einen kurzen Feuerstoß auf die Brüste jeder der Frauen ab. Die knienden Schützen jagen ihre Garben den Frauen in den Bauch und in den Unterleib.

Die Frauen empfangen die Kugeln jede auf ihre Weise. Aminas stößt einen spitzen Schrei aus, Gracia einen stöhnenden Grunzlaut, Dora wimmert nur einmal leise.

Amina, dreimal in jeder Brust und dreimal im Bauch getroffen, taumelt einen Schritt nach vorn, verzerrt das Gesicht vor Schmerz, bricht in die Knie, kann sich auch auf den Knien nicht halten, stürzt mit einem Schmerzenslaut zu Boden. Gracia reißt den Kopf zurück, dreimal im Unterleib, dreimal im Bauch und dreimal in der linken Brust getroffen, lehnt sich mit dem Rücken gegen die Wand, ihre gefesselten Hände suchen Halt, ihr linkes Knie knickt ein, sie stöhnt vor Schmerzen, sie knickt nach links weg, stürzt auf die Seite und rollt auf den Rücken. Bleibt mit krampfartig keuchendem Atem liegen. Dora, Einschüsse vom Becken über den Bauch bis zur rechten Brust, steigt auf die Zehenspitzen, gegen die Wand gelehnt, kippt wieder zurück, macht zwei, drei schleppende Schritte nach vorn, ihre gewaltigen Brüste wippen bei jedem Schritt, Blut rinnt aus den Wunden der rechten Brust, sie starrt ihre Mörder mit weit aufgerissenen Augen an, schreit, von unmenschlichen Schmerzen gepeinigt, knickt schließlich in die Knie, fällt nach vorn und rollt auf die Seite. Am Boden krümmt sie sich vor Schmerzen.

Der Offizier geht auf die am Boden liegenden Frauen zu. Die Niedergeschossenen würden auf jeden Fall sterben. Aber heute wurde der Befehl ausgegeben, die Prozedur abzukürzen, weil einfach zu viele Verurteilte in schneller Folge hingerichtet werden mussten. Der Offizier überlegt, ob das auch für die letzte Exekution des Tages gelten muss. Er zieht eine Pistole, lädt durch, entsichert. Er dreht Amina auf den Rücken, überlegt, ob es nicht schöner ist, ihr beim Sterben zuzusehen. Dann zielt er kurz auf ihre Stirn, drückt ab. Kopfschuss. Schlagartig bildet sich eine Blutlache unter ihrem Kopf. Amina ist tot.

Gracia wimmert leise. Der Offizier streicht mit einer fast zärtlichen Geste die Haare aus der dem Gesicht. Er zielt auf ihre Schläfe, drückt ab. Gracias Kopf wird herumgerissen, eine Blutfontäne schießt aus der Austrittswunde der Kugel. Auch Gracia ist tot.

Dora keucht schwer. Ihr herrlicher Busen tanzt und zittert im Takt der krampfhaften Atemzüge. Der Offizier verweilt einen Moment bei diesem erregenden Anblick. Er spürt, dass sein Schwanz in der Hose steif und feucht wird. Er kniet nieder, berührt Doras Brüste, dann legt er an und schießt Dora zuerst in die linke Brust. Ein gedrücktes Stöhnen presst sie noch hervor, ihr Körper verkrampft sich. Der Offizier schießt ein zweites Mal, direkt zwischen die Augen. Sofort erschlafft Doras Körper. Sie ist tot.

Uniformierte tragen, jeweils zu zweit, die nackten Leichen weg. Sie werden in drei bereit stehende offene einfache Särge gelegt. Während die Uniformierten zurücktreten, um die Deckel zu holen, betrachtet der Offizier die drei frischen Leichen. Dann schweift sein Blick über eine lange Reihe von bereits verschlossenen Särgen. Es sind genau 66. Es war ein langer Tag.

 

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